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Stephane Chapheau war ein französicher Tavernenbesitzer und Assassine in Boston während der Amerikanischen Revolution.

LebenBearbeiten

Chapheau wurde in dem Teil der Kolonien geboren, der heute zu Kanada gehört - in der Nähe des heutigen Montreal. Sein Vater war Koch in der französischen Armee und fiel bei der Schlacht auf der Abraham-Ebene. Nach dessen Tod arbeitete Chapheau als Küchenchef in Montreal, zog dann aber 1764 nach Boston. In seinen Briefen aus dieser Zeit spricht er davon, dass er sich dort ein einfacheres Leben erhoffte, doch kam er gerade rechtzeitig zu den aufkeimenden Unruhen. Und glücklicherweise wollte er eigentlich gar kein ruhiges Leben - die Spannungen im vorrevolutionären Bosten waren ihm gerade recht. 

Chapheau war auf der Suche nach einem Sinn, einer Sache, für die er kämpfen konnte, und er fand sie bei den Patrioten. Er unterstütze die Söhne der Freiheit und nahm 1765 an ihrem Protest gegen das Stempelgesetz teil. Er war dabei, als die Menge das Haus von Gouverner Hutchinson stürmte - und hat sie bestimmt noch angestachelt. Er war auch in der Menschenmenge, die das Massaker von Boston mit ansah (und vielleicht auch ein bisschen auslöste).

Chapheau beschränkte sich nicht auf das Protestieren. Er musste einige Geldstrafen zahlen, die er in den 1760er und 1770er wegen öffentlicher Trunkenheit und Pöbeleien zu zahlen hatte.

Im Dezember 1773 wurde er dann von Connor Kenway rekrutiert, er half auch bei der Versenkung des Tees während der Boston Tea Party.

GalerieBearbeiten

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