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Stadtschreier ist eine von Ezio Auditores genetischen Erinnerungen, die Desmond Miles mithilfe des Animus nacherlebt.

InhaltBearbeiten

Ezio reist nach San Gimignano um die vier Gehilfen von Jacopo de' Pazzi zu finden und zu töten. Zuerst findet er Antonio Maffei, der sich auf dem höchsten Turm der Stadt verkrochen hat. Der Mann hat den Verstand verloren und bezeichnet Ezio jetzt als "den Dämon", vor dem sich die Stadt fürchten soll. Außerdem hat er auf den umliegenden Türmen Bogenschützen postiert, die man als Ezio aus dem Weg räumen muss. Nachdem man Antonio Maffei erledigt hat, ist die Mission beendet.

DialogBearbeiten

Söldner: Salve, Ezio! Antonio Maffei hat sich auf dem höchsten Bau der Stadt verkrochen - und schießt mit Bibelworten und Pfeilen. Der Mann hat offensichtlich den Verstand verloren. Außerdem hat er Bogenschützen um sich herum postiert. Die solltet Ihr erledigen, bevor Ihr Euch nähert.

Ezio: Vielen Dank für den Hinweis.


Antonio: Bürger von San Gimignano, hört meine Worte! Ihr müsst Buße tun! Bereut und sucht nach Vergebung! Für eure gottlose Art habt ihr euch den Zorn eines Dämons zugezogen! Gerufen von eurer Sünde wandelt er nun in eurer Welt, gekleidet in Schatten und Dunkelheit! Und wo er geht, folgt ihm der Tod! Warum, fragt ihr? Weil ihr euch verirrt habt und eure Freiheit diesem Schuft Lorenzo de' Medici opfertet! Ihr seid Marionetten, gelenkt von einer Börse! Überzeugt von vergifteten Worten! Ihr habt eure Tugend verloren. Ihr habt eure Würde verloren. Ihr habt den Glauben verloren! Und das zieht den Dämon an, um sich zu nähren. Und nähren wird er sich! Während ihr in Ignoranz verloren seid! Wisset, dass gute Männer starben, um euch vor diesem Übel zu bewahren. Männer, die das Land retten wollten, es reinigen! Betet mit mir, meine Kinder, damit wir gemeinsam gegen die Dunkelheit bestehen können! Merkt auf, ihr Himmel, ich will reden, und die Erde höre die Rede meines Mundes. Meine Lehre rinne wie der Regen, und meine Rede riesele wie Tau, wie der Regen auf das Gras, und wie die Tropfen auf das Kraut. Denn ich will den Namen des Herren preisen. Gebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist Recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Das verkehrte und böse Geschlecht hat gesündigt wider ihn; sie sind Schandflecken und nicht seine Kinder. Dankst du so dem Herrn, deinem Gott, du tolles und törichtes Volk? Ist er nicht dein Vater und dein Herr? Ist's nicht er allein, der dich gemacht und bereitet hat?


Antonio: Beim Lichte des Herrn, sei geläutert!

Ezio: No, grazie!

Antonio: Ich zwinge dich in die Knie, Sünder!

Ezio: Das würde Euch gefallen, was?

Antonio: Winsele um Gnade!

Ezio: Dafür gibt es keinen Grund!

Antonio: Gib mir Stärke, oh Herr - auf dass ich diesen Dämon austreiben möge! Es ist nicht zu spät, dich vom Bösen abzuwenden! Bereue, Sünder! Noch kannst du Vergebung erhalten! Ich tue Gottes Werk! Und es ist gut!


Antonio: Hinfort, Dämon!

Ezio: Zeigt dem Tod ein wenig Respekt, mein Freund.

Antonio: Dir zeige ich Respekt!

Ezio: Nein, das werde ich tun. Lass deinen Körper und deine Seele nun endlich ruhen. Requiescat in pace.


BriefBearbeiten

Von: Antonio Maffei

Mastro,

mit angsterfülltem Herzen schreibe ich diesen Brief. Der Prophet ist gekommen, ich fühle es. Die Vögel verhalten sich seltsam, sie kreisen um den Ort, ich sehe sie von meinem Turm. Ich werde nicht am Treffen teilnehmen. So offen darf ich mich nicht zeigen, sonst findet mich der Dämon. Vergebt mir, da ich nur auf meine Stimmen höre.

Möge der Vater des Verstehens Euch leiten. Mich leiten.

Bruder A.

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