Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eivor kehrt nach Hræfnathorp zurück, sie hat ein weiteres Bündnis geschlossen. Im Langhaus streiten Gudrun und Holmgeir. Randvi bittet Eivor, auch diesen Streit zu schlichten. Sie möchte kein Urteil fällen. Sigurd ist wieder zurück und es ist seine Aufgabe. Er weigert sich, sein Quartier zu verlassen und Randvi glaubt, dass nur Eivor ihn würdig vertreten kann. Eivor zögert, es steht ihr nicht zu. Randvi bittet sie diese Aufgabe weiterhin zu übernehmen, nur bis Sigurd zu alter Stärke zurückgefunden hat. Sie stimmt zu, nur ein letztes Mal.

Eivor hört Gudrun und Holmgeir an. Holmgeir hat Segeltuch von Gudrun gestohlen. Er dachte sie bräuchte es nicht mehr und nahm es, ohne zu fragen. Er zerstörte das Tuch und bemalte es. Gudrun kann das Segeltuch nun nicht mehr verkaufen, sie verlangt, dass Holmgeir es ihr bezahlt.

Eivor setzt an, ein Urteil zu sprechen, doch sie wird von Sigurd unterbrochen. Er kommt aus seinem Zimmer und möchte wissen, was Eivor tut. Es ist seine Pflicht, Recht zu sprechen. Eivor weiß das, sie soll zur Seite treten. Eivor entschuldigt sich, sie wollte ihn nicht stören.

Sigurd hört Holmgeir nicht an. Seit dem er ihn kennt lügt er. Holmgeir soll Gudrun den dreißigfachen Wert ihres Segeltuchs begleichen. Holmgeir widerspricht, es wäre sein Ende. Gudrun setzt sich für Holmgeir ein. Sie möchte nur ein einziges Segeltuch ersetzt haben. Sigurd bleibt bei seinem Urteil. Holmgeir muss den dreißigfachen Wert des Tuches in Silber bezahlen. Holmgeir bittet Eivor um Hilfe. Sie gibt Sigurd Recht oder spricht gegen die Ungerechtigkeit.

Eivor stimmt Sigurd zu. Sein Wort ist Gesetzt, auch ohne ihre Zustimmung. Holmgeir gibt nach. Gudrun dankt Sigurd.

Eivor widerspricht Sigurd, das Urteil muss der Tat entsprechen. Die Strafe ist grausam und ungerecht. Sigurd widerspricht ihr. Er entscheidet, was gerecht und ungerecht ist. Er ist der Jarl und nur er richtet an diesem Ort. Er behauptet, dass ohne Rang, Ordnung oder Befehlskette kein leben überdauert. Das Chaos würde regieren. Sigurd schreit Eivor an. Sie steht hinter ihm, muss jedoch im Angesicht solchen Unrechts sprechen. Sigurd glaubt, dass sie nicht gelernt hat, wann es Zeit ist zu schweigen. Sie widersetzt sich jenen, die klüger sind als sie. Er bleibt bei seinem Urteil.

Eivor soll dafür sorgen, dass seinem Urteil Folge geleistet wird. Sigurd kehrt in sein Quartier zurück. Eivor soll ihn wecken, wenn er ein weiteres Mal benötigt wird.

Sie trifft sich mit Randvi, um über die Bündnisse zu sprechen. Randvi dankt Eivor, dass sie eingesprungen ist, als Sigurd es nicht konnte. Eivor möchte wissen, ob Randvi Sigurd häufiger so wütend und waghalsig sah. Sie berichtet, dass des Momente gab, in denen er angespannt, besorgt oder ängstlich war. Er war jedoch niemals so. Sie werden für ihn tun, was sie können. Ihm helfen, seine Wunden zu heilen, solange es noch nicht zu spät ist.

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