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„Manchmal ist Hoffnung die beste Arznei, die ich meinen Patienten geben kann.“


Lykaon ist ein Nebencharakter aus Assassin’s Creed Odyssey. Er hat eine Questreihe zu vergeben und ist einer Romanze nicht abgeneigt.

Hintergrund und BeteiligungBearbeiten

Im Jahr 431 v. Chr. lernt der Heiler aus Phokis den spartanischen Söldner und Protagonisten kennen. Dieser kann Lykaon beim ersten Aufeinandertreffen im liebevollen Umgang mit einer seiner jüngeren Patientinnen beobachten. Der Heiler geht kindgerecht auf das Mädchen ein und versucht, ihr Mut zu machen, dass ihre Schmerzen bald verschwinden würden. Schnell wird klar, dass der junge Mann mit dunklem Haar und gepflegtem Bart voll und ganz in seiner Berufung als Arzt aufgeht.

Als der Söldner ihn anspricht, trägt Lykaon eine Bitte vor, die ebenfalls mit seiner Heiltätigkeit in Verbindung steht: Er benötigt für seine Patienten dringend einige Alraunenblätter und stellt eine Belohnung für die Beschaffung der Zutat in Aussicht. Gleichzeitig warnt er vor einem Wolfsrudel, welches sich in der Nähe der Kräuter aufhält.

Lykaon erste Begegnung

Lykaon mit dem Kind.

Direkt nach der Rückkehr des spartanischen Söldners mit den Kräutern im Gepäck, verarbeitet Lykaon diese zu einer Arznei und bittet darum, sie an drei Patienten im Dorf zu verteilen. Überrascht stellt der Söldner fest, dass Lykaon einige der Blätter einbehalten und nicht verarbeitet hat. Der sanftmütige Mann erklärt, dass er eine doppelte Dosis für seine Großmutter benötige und ihr diese bald bringen werde. Wenig überzeugt macht sich der Söldner auf den Weg durch die Chora von Delphi, um die Medizin zu überbringen. Bereits bei dem ersten von Lykaons Patienten wird deutlich, dass der Mann im Dorf sehr geschätzt wird. Obschon ihrer eigenen Gebrechen, zeigten sich alle drei durchaus besorgt um das Wohlergehen des jungen Heilers. So fragt einer, ob dieser "gesund ausgesehen" habe und erläutert seine Besorgnis weiter damit, er sähe Lykaon "rund um die Uhr herumlaufen und vor sich hin murmeln". Der Patient, welcher selbst gerade dabei zu sein scheint, sein Haus zu renovieren, überlegt sogar, ob er Lykaon etwas Süßes zur Aufmunterung bringen sollte. Die nächste Arzneiübergabe verläuft nicht weniger eigenartig; Eine Frau, die gerade Feldarbeit leistet, schwärmt regelrecht davon, wie aufmerksam und hübsch der Heiler sei. Sie findet es schade, dass dieser beschlossen habe, nicht zu heiraten. Offenbar hatte sie versucht, die Gunst des Arztes zu gewinnen und dieser hatte sie zurückgewiesen. Als Grund gab er an, er wolle eine unschuldige Frau nicht mir seinen Sorgen belasten. Doch dies hält sie für eine unsinnige Ausrede und geht davon aus, dass sie Lykaon einfach nicht gefalle. Weiter kritisiert sie, die mangelnde Aufrichtigkeit des Mediziners.

Der letzte Medizinempfänger, ein Viehbauer, weiß schon ein paar mehr Details zu Lykaons Leben zu erzählen. Er berichtet, dass es schade sei, dass sich niemand um Lykaon, der selbst für alle da ist, kümmere und dass dessen Eltern bereits früh starben. Der Waise wuchs deshalb bei seiner Großmutter auf, aber diese sei "unter einem schlechten Stern" geboren worden. Mehr als dies möchte aber auch der letzte Patient nicht preisgeben. Er möchte nur noch einmal klarstellen, dass Lykaon "ein guter Junge" sei.

Auf die Besorgnis der Bürger im Dorf angesprochen, weicht Lykaon aus und bedankt sich verunsichert. Schnell fährt er fort, dass er seiner Großmutter nun gerne das Mittel bringen würde und vermutlich erneut die Hilfe des Söldners gebrauchen könnte. Auf dem Weg zum Haus der Großmutter beginnt Lykaon ungewöhnliche Fragen zu stellen, zum Beispiel, ob der Söldner schon viele Menschen getötet habe. Auf die Frage hin, warum Lykaon solch eine Frage stellt antwortet er: "Wenn jemand so frevlerisch ist, dass er nicht nur Menschen großes Unrecht antut, sondern auch den Göttern, hat er dann keine Strafe verdient? Diese Gegenfrage demonstriert erneut eindringlich die moralische Gesinnung des Mediziners und dass er sein Verhalten und das anderer Menschen stets abwägt. Demnach ist es seiner Meinung nach immer falsch jemanden zu töten ungeachtet dessen, was dieser jemand unter Umständen verbrochen hat. Dem spartanischen Söldner wird natürlich schnell klar, dass sich Lykaons Antwort nicht mehr direkt auf diesen selbst bezieht, sondern, dass es um das geht, was Praxithea betrifft. Endlich rückt der Heiler mit der Sprache heraus und erklärt, dass seine Großmutter einst ein Orakel war und im Namen anderer falsche Prophezeiungen ausgesprochen habe, um diesen zu dienen. Besonders schwer in dieser Schuldfrage scheint für ihn die Tatsache zu wiegen, dass sich Menschen, die Hilfe und einen Rat suchten an sie wandten, und sie genau diese Hilfesuchenden belogen habe. Da er selbst geschworen hat, Leid zu mindern und die Menschen zu heilen, lässt sich annehmen, dass er sein eigenes Verhalten unbewusst mit dem seiner Großmutter vergleicht: Auch sie sollte heilen, auch wenn sich diese Heilung eher auf den Geist der Leute bezog. Dass sie diese Machtposition ausgenutzt hat, scheint für Lykaon unverzeihlich zu sein. Sie hatte ihm kurze Zeit zuvor gestanden, die Götter nie wirklich gehört zu haben. Dennoch machte sie falsche Weissagungen und ließ sich dabei von Dritten beeinflussen. Wegen ihrer Worte wurden Kriege geführt, so Lykaon.

Als die beiden bei dem Haus der Großmutter eintreffen, finden sie nicht Praxithea, sondern Lykaons Schwester Agave vor. Diese ist nicht sonderlich erfreut darüber, ihren Bruder zu sehen und geht sogar so weit, ihn wegschicken zu wollen. Sie meint, er hätte schon genug Schande über die Familie gebracht. Was diese Anspielung zu bedeuten hat, wird nicht weiter beleuchtet. Sie hat offensichtlich ein völlig anderes Bild von ihrem Bruder als die Bürger im Dorf. So sagt sie beispielsweise, er würde immer nur vom Töten sprechen und wirft ihm gleichzeitig Untätigkeit vor. Ob sie damit sagen will, dass Lykaon vom Töten besessen ist oder jemand ist, der nur viel redet und wenig macht, ist nicht eindeutig ersichtlich. Aufgrund des sanftmütigen Wesens Lykaons lässt sich jedoch annehmen, dass letzteres zutrifft und der junge Mann Probleme damit hat, sich zu überwinden.

Lykaon und Alexios 3. Quest

Lykaon zeigt sich empfänglich für Euren Rat.

Bruder und Schwester scheinen sich in jedem Fall uneins darüber zu sein, was mit der gemeinsamen Großmutter geschehen soll. Diese wurde, laut Agave, von einigen Männern entführt. Aus ihrer Sicht habe sich das Problem damit erledigt. Lykaon widerspricht energisch und stellt klar, dass Praxithea nach den Sünden an der Menschheit und an den Göttern begangen hat, unter keinen Umständen weiterleben darf. Es fällt ihm extrem schwer, doch er denkt keine andere Wahl zu haben, als die alte Frau durch seine Hand sterben zu lassen. Er fügt hinzu, er sei für sie verantwortlich, nicht Agave.

Bei den Flirtoptionen mit Lykaon fällt immer wieder auf, dass sich diese Antworten oft darauf beziehen, den Heiler an seine eigene Moral zu erinnern; Die Quintessenz lautet stets, dass er ein Heiler und kein Mörder ist. Unter Umständen bedeutet dies, dass der junge Mann ein wenig ins Straucheln geraten ist und mit sich selbst um die Frage ringt, ob er seine Großmutter wirklich töten darf. Wenn ja, was würde dies mit seinem Wesen, seiner Seele (denn Lykaon ist gläubig) anrichten? Er ist bemüht, das Ganze immer wieder zu relativieren; So hob er einige der Alraunenblätter für die Großmutter auf, weil diese bekanntermaßen Schmerzen lindern. Aus diesem Grunde will er sie selbst töten, damit sie nicht unnötig leidet.

Der schlimste Schnitt

Praxithea, Alexios und Lykaon in Der schlimmste Schnitt.

Nachdem Ihr die Großmutter gefunden und befreit habt, müsst Ihr entscheiden, was mit Ihr geschehen soll: Ihr könnt Lykaon sagen, dass er dies alleine tun muss, ihn daran erinnern, dass Gewalt keine Lösung ist oder anbieten, sie selbst zu töten. Sollte das ehemalige Orakel sein Leben lassen, egal ob durch Eure oder Lykaons Hand, endet die Questreihe. In einem abschließenden Gespräch mit dem Heiler wirkt dieser äußerst bestürzt und aufgewühlt. Unter diesen Voraussetzungen kann die unter Umständen zuvor aufgebaute Romanze nicht fortgesetzt werden. Entscheidet Ihr Euch jedoch dafür, die Frau leben zu lassen, folgt ein kurzes Gespräch, in dem Lykaon sichtlich erleichtert ist, dass die Geschichte einen friedlichen Ausgang nahm. Die Entscheidung, welche der spartanische Söldner scheinbar leichthin getroffen hat, beeindruckt ihn; Er möchte wissen, wie dieser es nur schaffen würde, über Leben und Tod eines Anderen zu richten, woraufhin Ihr nur erwidern könnt, dass er selbst wesentlich mehr leistet, indem er für die Menschen da ist und ihnen hilft, ihre Leiden zu lindern.
Lykaon und Alexios Romanze

Schlussszene bei einer Romanze mit Lykaon.

Daraufhin gesteht der Heiler, dass nun er derjenige sei, der jemanden brauche - und zwar Euch! Nicht um einen anderen zu töten oder etwas zu finden, sondern nur, um bei ihm zu sein. Ihr könnt dies ablehnen und gehen oder Eure Gesellschaft zusagen - wenn auch nicht für lange Zeit. In diesem Fall küssen die beiden sich und der Protagonist wacht nach einer Liebesnacht in Lykaons Haus auf. Ihr trefft den Mediziner noch einmal kurz und er bedankt sich für seine eigene Heilung durch den Söldner.

Quests Bearbeiten

Odyssey Alle Quests IconEin Heiler wird geheilt
Odyssey Alle Quests IconSünden der Vergangenheit
Odyssey Alle Quests IconDer schlimmste Schnitt

Wissenswertes Bearbeiten

  • Der Name "Lykaon" stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie "Wolf" (griechisch Λυκάων). Außerdem teilt sich dieser Charakter seinen Namen mit diversen Figuren aus der griechischen Mythologie. [1]

Referenzen Bearbeiten

  1. Lykaon
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