- „Ich habe in der Vergangenheit schon eine Menge dummer Entscheidungen getroffen. und sie haben mich sehr viel gekostet. Aber ich bin keiner, der vor seinen Problemen zurückschreckt. Es ist nicht immer meine Aufgabe, die richtige Wahl zu treffen, aber anstatt mir selbst oder irgendjemand anderem die Schuld zu geben ... entscheide ich mich dafür, mit meinen Entscheidungen Frieden zu schließen und alle möglichen Lektionen daraus zu ziehen. Das ist es, was es wirklich bedeutet, meine eigenen Entscheidungen zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen.“
- ―Edward Assassin’s Creed Forgotten Temple
Edward James Kenway war ein britischer Pirat und Mitglied der Assassinen.
Er trägt zwar die für Assassinen typische Montur, diese hat er allerdings dem zu den Templern übergelaufenen Assassinen Duncan Walpole gestohlen. Ist er anfangs zwar noch kein Mitglied der Bruderschaft, sympathisiert er jedoch mit den Assassinen, denen er im späteren Verlauf der Geschichte beitritt.
Edward ist der Vater von Haytham Kenway und damit der Großvater von Ratonhnhaké:ton. Er ist somit ein Vorfahr von Desmond Miles.
Im Jahr 2013 wurde die DNA von Desmond Miles in die Abstergo-Cloud hochgeladen, um sie dann dem Sample-17-Projekt von Abstergo Entertainment zur Verfügung zu stellen. Mit den gewonnenen Informationen entwickelte Abstergo das Spiel "Devils of the Caribbean".
Leben
Frühes Leben
Edward Kenway wurde am 10. März 1693 in Swansea, Wales, als Sohn von der Waliserin Linette Hopkins und dem Briten Bernard Kenway geboren.
Als Edward zehn Jahre alt war, zog sein Vater mit der Familie auf eine kleine Farm außerhalb von Bristol, einer nahe bei Swansea gelegenen Hafenstadt im Südwesten Englands. Dieser Umzug hatte eine bedrückende Wirkung auf den jungen Edward. Da ihm der Kontakt zu seinen alten Freunden fehlte, wurde er unruhig und fand kein Ventil für seine grenzenlose Energie. Als Teenager verbrachte er schon mehr Zeit in der Stadt als auf der Farm, da der Wunsch nach Abenteuern die Sinne der Vernunft übertönte. Mit 16 hatte er das Leben eines erfolgversprechenden Farmers gegen das eines hoffnungslosen Taugenichts eingetauscht und vernachlässigte seine Pflichten seiner Familie gegenüber, um Zeit mit seinen rauen Kameraden zu verbringen.[1]
Gegen Ende des Jahres 1711 traf Edward im Alter von 17 auf Caroline Scott, eine Frau mit bescheidenen, aber stabilen finanziellen Mitteln. Ihre Freundschaft begann vorsichtig, da Carolines Hand bereits dem pflegelhaften Sohn eines Gesandten der reichen Ostindien-Kompanie versprochen war. Mit all seinem Charme gewann Edward sie schließlich doch für sich. Innerhalb eines Jahres nach ihrem ersten Treffen heirateten sie. Carolines Vater missbilligte diese Verbindung, die das Stadtgespräch in ganz Bristol war.[1]
In den ersten Monaten ihrer Ehe sorgte Edward so gut für seine Frau, wie er glaubte, dass es sich für einen Mann seiner Position gehört. Doch seine hochtrabenden Träume und sein übersteigertes Selbstbild verhinderten, das er wirklich Verantwortung für ihr Wohlergehen übernahm. Nach einem Jahr Ehe verfiel er wieder in seine schlimmsten Angewohnheiten – Trinken, Kämpfen und Faulenzen.[1]
- „Ich will essen, das mich nicht krank macht. Ich will Wände, die den Wind abhalten. Ein angenehmes Leben.“
- ―Edward zu seiner Ehefrau Caroline Scott.
Edward wollte Caroline ein besseres Leben bieten. Er träumte davon, als Freibeuter in der Karibik zu segeln, um dort reich zu werden. Er rechnete damit binnen einem Jahr, höchstens zwei, genug Geld gemacht zu haben um sich dieses bessere Leben leisten zu können. Caroline hätte ihn lieber in der Royal Navy gesehen, wo er, wie sie sagte, mit Gentlemen segeln würde. Edward tat dies ab mit der Begründung, dass er kein Vermögen verdienen würde, wenn er für jeden Schilling den er verdiente, der Kapitän sechshundert bekäme. Dadurch entfremdete er sich von Caroline zusehends, die ihn schließlich verließ als er noch in der Fremde war.[2]
Freibeuter in der Karibik
Entschlossen, seinen Traum zu verwirklichen, enterte Edward gegen Ende des Jahres 1712 ein Schiff in der Nähe von Jamaika, um mit Benjamin Hornigold zu segeln. Edward blieb in Jamaika, bis sich der Vertrag von Utrecht geschlossen wurde, was bedeutete, dass alle Konflikte zwischen den großen Nationen beendet wurden. Das hatte zur Folge, dass britische Freibeuter nicht mehr in den westindischen Inseln gebraucht wurden. Darauf hörte Edward vorerst mit der Piraterie auf und begann, an Bord eines Schoners zu arbeiten.[1]
Duncan Walpole bedroht Edward
Im Frühjahr des Jahres 1715 wurde Edwards Schoner von einem Schiff angegriffen. Während des Kampfes wurde der Kapitän des deutlich unterlegenen Schoners getötet, woraufhin Edward das Steuer übernahm, in der Hoffnung, sein Schiff halten zu können, jedoch ohne Erfolg. Er konnte zwar sein Schiff über Wasser halten und die Angreifer versenken, aber als kurz darauf das Pulverlager Feuer fing, konnte er den Untergang nicht mehr verhindern. Edward überlebte als einziges Besatzungsmitglied. Er rettete sich an das Ufer von Cape Bonavista, wo er einen weiteren Überlebenden entdeckte: Duncan Walpole, jener Assassine, der Edwards Schiff angegriffen hatte.[2]
Walpole erzählte Edward, dass er so schnell wie möglich nach Havanna müsse und erklärte sich bereit, ihn zu bezahlen. Edward gab sich einverstanden, verlangte die Bezahlung allerdings sofort, welche Walpole jedoch nicht bei sich hatte. Daraufhin zog dieser seine Pistole, um Edward zu erschießen, was am nassen Schießpulver scheiterte. Erschrocken floh Walpole in den Dschungel, doch Edward verfolgte ihn. Nach einem kurzen Kampf unterlag der Assassine dem Piraten, welcher den Toten auf der Suche nach etwas Wertvollem durchsuchte.[2]
Hierbei entdeckte der Freibeuter einen Brief des Gouverneurs von Havanna, Laureano de Torres y Ayala, betreffend Walpoles Übertritt zum Orden der Templer, ein Artefakt, sowie eine Belohnung für Selbiges. Außerdem fand er eine leere Blutampulle und eine Versteckte Klinge, die er – um die Natur dieser Waffe unwissend – wegwarf. Um unerkannt die Belohnung abzuholen, kleidete sich Edward in Walpoles Ornat und machte sich auf, einen Weg von der Insel zu finden und nach Havanna zu gelangen.[2]
Auf dem Weg von der Insel, bemerkte Edward ein paar englische Wachen, die den Kaufmann Stede Bonnet festhielten, von welchem sie glaubten, er sei im vergangenen Schiffskampf als Pirat beteiligt gewesen. Edward entdeckte Bonnets Schiff, woraufhin er ihn befreite. Dem Kaufmann selbst stellte sich Edward als Duncan Walpole vor. Da Bonnet ebenfalls Richtung Havanna segeln wollte, schloss sich Edward ihm an, um Artefakt und Karte beim Gouverneur Torres abzuliefern.[2]
Arbeit mit den Templern
Torres begrüßt Edward und die Templer.
Nachdem die beiden in Havanna angekommen waren, suchten sie die örtliche Taverne auf, um Bonnets Kontakt zu treffen. In der Taverne wurde Edward von Piraten entdeckt und es kam zu einem Kampf. In dessen Anschluss wurde Edward zur Flucht gezwungen, da die Schlägerei von spanischen Wachen bemerkt worden war. Während der Pirat fliehen konnte, hatte Bonnet weniger Glück; die Wachen beschlagnahmten den Zucker, mit dem er Handel treiben wollte, sowie das Artefakt und die Karte, welche Edward dem Gouverneur übergeben wollte.[3]
Edward gelang es allerdings, seine ins örtliche Fort verbrachten Besitztümer zu stehlen, ließ jedoch Bonnets Zucker zurück. Als er Ihn danach aufsuchte um es ihm zu sagen, meinte dieser, dass der Verlust nicht so schlimm sei und er noch andere Waren hätte um seine Reise profitabel zu gestalten. Als sie sich verabschiedeten, stellte er sich Stede mit seinem richtigen Namen Edward vor, um sich danach umgehend zu dem Treffen mit Torres zu begeben.[4] Dort unterhielt sich Edward unter Nutzung von Duncan Walpoles Namen mit Woodes Rogers, einem englischen Offizier, der oftmals Jagd auf Piraten gemacht hatte. Rogers' Frau war mit Walpole bereits bekannt, da sie ihn beim Maskenball der Familie Percy getroffen hatte – glücklicherweise für Edward war Rogers selbst nicht zugegen gewesen. Er stellte Edward Julien du Casse vor, der gemeinsam mit Edward und Rogers beim Schießstand übte. Du Casse, der über den schlechten Zustand seiner Ausrüstung erstaunt war, übergab ihm anschließend ein Paar versteckte Klingen, die er getöteten Assassinen abnahm und mit denen Edward verschiedene Assassinen-Techniken demonstrieren sollte.[5]
Nachdem Edward alle vorgeschlagenen Übungen zur Zufriedenheit der beiden abschließen konnte, sprachen sie bei Torres vor, der soeben eingetroffen war. Auch Torres war sich der falschen Identität "Duncans" nicht bewusst, da die beiden ausschließlich per Brief miteinander kommuniziert hatten. Nach dem anschließenden Gespräch, in dem Torres den Zweck der Korrespondenz mit Walpole erläutert hatte, wurden Du Casse, Rogers und Edward in den Orden der Templer eingeführt: Mit einem von den Isu erschaffenen Ort, dem Observatorium, sei es möglich, jede Person auf der ganzen Welt in Echtzeit zu beobachten.[5]
Die Lage des Observatoriums sei allerdings einzig und allein einem Weisen, Bartholomew Roberts, bekannt. Dieser wurde beim Hafen von Havanna festgehalten, wohin sich die vier aufmachten, um ihn zu befragen. Am Hafen sah Stede Bonnet Edward wie er mit Woodes Rogers ging und rief ihn mit seinem richtigen Namen. Rogers, dem dies auffiel, erzählte er, dass er sich Bonnet gegenüber als Edward ausgab um seine "wahre Identität" geheim zuhalten. Auf dem Weg zurück zu Torres' Haus wurden die Templer von Assassinen überfallen. Roberts konnte sich losreißen, wurde allerdings von Edward wieder eingefangen. Als Dank für diesen Dienst belohnte Torres Edward mit 1.000 Reales.[6]
Edward allerdings war mit dieser Belohnung nicht zufrieden, wie er später beim Treffen mit Bonnet erzählte. Stattdessen fasste er den Entschluss, das Observatorium selbst zu suchen und an den Höchstbietenden zu verkaufen, doch dafür bräuchte er Roberts Hilfe. Beim Versuch, Roberts zu befreien, wurde der Pirat von den Templern entdeckt, die irrtümlich annahmen, Edward hätte den Weisen bereits befreit – die Zelle, in der Roberts festgehalten worden war, war leer und der Zellenbereich übersät mit den toten Körpern der Aufseher. Als er sich umsah wurde er von Torres Leibwächter gestellt und niedergeschlagen. Er versuchte an Torres zu appellieren, dass er Ihnen doch die Karte und Schlüssel zum Observatorium geliefert hatte, dieser aber entgegnete, dass er ihnen Duncan Walpole genommen hätte. Aufgrund dieser Entwicklung wurde Edward auf ein Schiff der spanischen Schatzflotte verfrachtet, welches Richtung Sevilla segeln sollte. Dort sollte Edward an britische Templer in London ausgeliefert werden.[7]
Gründung der Piratenrepublik
Mit Hilfe eines anderen Inhaftierten, Adéwalé, gelang es Edward, zu entkommen. Auf ihrer Flucht rekrutierten die beiden weitere Gefangene, um anschließend ein Schiff aus der spanischen Flotte zu kapern. Durch den aufziehenden Sturm geschützt, entkamen sie den anderen spanischen Schiffen, die sie versenkt hätten. Das Schiff selbst behielt Edward und taufte es auf den Namen Jackdaw, nach einem Vogel aus den Geschichten seiner Kindheit. Der Großteil der befreiten Gefangenen blieb an Bord, auch Adéwalé akzeptierte Edward als Kapitän, der ihm den Posten des Quartiermeisters, des zweithöchsten Ranges an Bord, übertrug.[8]
Edwards erstes Ziel mit seinem neuen Schiff war Nassau, wo er Adéwalé drei seiner alten Bekannten und Kollegen vorstellte: Edward Thatch, genannt Blackbeard, James Kidd und Benjamin Hornigold. Um die britische Herrschaft über Nassau zu brechen, zog Edward durch die Stadt, befreite inhaftierte Piraten und rekrutierte diese als Besatzungsmitglieder.[9] Nachdem Nassau der britischen Kontrolle entglitten war, rief man eine "Piratenrepublik" aus. Gemeinsam mit Hornigold und Kidd begann Edward, vorbeiziehende Schiffe und nahe gelegene Plantagen zu plündern.[10][11][12]
Edward und Blackbeard waren allerdings beide um den Schutz Nassaus vor einer britischen Wiedereroberung besorgt, weswegen letzterer den Plan schmiedete, eine enorm feuerkräftige, spanische Galeone zu kapern und vor der Bucht von Nassau auflaufen zu lassen, um den Schutz ihrer revolutionären Republik sicherzustellen.[13] Auf dessen Bitte suchte Edward daher die Insel Great Inagua auf, wo sich die Galeone befinden sollte. Dort angekommen, musste Edward feststellen, dass der Kapitän des Schiffes kein anderer war als Julien du Casse, einer jener Templer aus Havanna, der, sollte er entkommen, den übrigen Templern ohne Zweifel berichten würde, dass Edward seine Flucht überlebt hatte. Um vom Orden weiterhin unbemerkt zu bleiben, schlich sich Edward an Bord und tötete du Casse.[14]
Im Anschluss daran gratulierte James Kidd Edward zu seinem Sieg und führte ihn zu einer Maya-Stele im Dschungel von Great Inagua. Edward solle das "Licht des Lebens" verwenden, um den dazugehörigen Schatz zu entdecken – das Adlerauge. Im Anschluss daran erkundeten beide einen unterirdischen Tunnel, der zum Herrenhaus von du Casse führte. Kidd schlug vor, dass Edward die Insel als Basis nutzen könne und bat gleichzeitig darum, das Edward ihn in einigen Wochen in Tulum aufsuchen solle, da er ihm etwas zeigen wolle.[15]
Treffen mit den Assassinen
- „Jesus, Kidd. Du führtest mich in ein Chaos. Bewachen diese Mönche den Schatz, den du mir versprochen hast?“
- ― Edward Kenway zu James Kidd, 1716
Nach seiner Ankunft auf der Insel Tulum schlich sich Edward, von den den Dschungel bewachenden Assassinen unbemerkt, zu seinem Treffpunkt mit Kidd. Bei ihrem Gespräch wurden sie allerdings entdeckt; der Anführer der Assassinen, Ah Tabai, beschuldigte Edward, die Lage der Assassinen den Templern verkauft zu haben. Die Assassinen in Havanna könnten nun nichts mehr gegen diese ausrichten. Kidd allerdings nahm Edward in Schutz. Nachdem dieser behauptete, Bartholomew Roberts, den Weisen, der als Einziger die Lage des Observatoriums kannte, wiedererkennen zu können, gewährte Ah Tabai Edward, gemeinsam mit Kidd, den Zutritt zum Tempel von Tulum. Im anschließenden Gespräch zwischen Kidd und Edward klärte ersterer den Piraten über die Natur des Konflikts zwischen den Templern und den Assassinen, sowie das Kredo der Assassinen, auf.[16]
In einer Vorkammer des Tempels befand sich eine Skulptur eines Weisen, die nach Edward allerdings keinerlei Ähnlichkeit mit Roberts aufwies. Nach einigen Rätseln, deren Lösungen tiefer liegende Steinschichten freilegten, identifiziert Edward die Statue als exakte Kopie Roberts' Antlitz.[17]
Als Edward und Kidd den Tempel verließen, fanden sie die Basis der Assassinen durch Soldaten der Templer belagert vor. Der Freibeuter beteiligte sich am Kampf der Assassinen und befreite mehrere Gefangene, wodurch er sich die Anerkennung Ah Tabais verdiente. Allerdings sei es Edwards Fahrlässigkeit gewesen, die der Sache der Assassinen tiefgreifende Schäden zugefügt hatte, weswegen er auf Anweisung Ah Tabais Tulum niemals wieder betreten durfte.[18]
Befreiung des Weisen
Bei seiner Rückkehr nach Nassau lernte Edward die Piraten Charles Vane sowie Jack Rackham kennen. Vane verfolgte das Ziel, aus einem Fort, dem Wohnsitz des Gouverneurs von Kuba, Laureano Torres, eine große Menge Gold zu stehlen. Gemeinsam mit Edward segelten sie zu Torres' Wohnsitz und es gelang ihnen, die Festung zu erobern. Dabei fand Edward heraus, dass die Templer in Kingston bei dem Sklavenhändler Laurens Prins einen Gefangenen kaufen wollten, auf den die Beschreibung von Roberts passte. Diese Spur verfolgend segelte Edward nach Kingston, um den mutmaßlichen Weisen zu befreien und diesen zu überzeugen, ihm zu helfen.[19]
In Kingston angekommen, verfolgte Edward Gouverneur Torres, wobei er auf James Kidd traf, welcher die Absicht verfolgte, Prins und Torres zu ermorden. Edward, der unbedingt Roberts finden wollte, bestand darauf, die beiden zu verschonen, worin Kidd widerwillig einwilligte. Obwohl sie die beiden heimlich verfolgten, wurden sie von Prins entdeckt. Der Sklavenhändler floh daraufhin auf seinen Landsitz im Norden der Stadt.[20] Daraufhin vereinbarte Edward mit Kidd, ihn bei der Infiltration des Komplexes und der Ermordung Prins' zu unterstützen, doch das stark bewachte Gelände machte ein Ablenkungsmanöver unabdingbar. Als Kidd sein Kopftuch abnahm und sich die Lippen mit Blut rot färbte, erkannte Edward, dass er in Wahrheit eine Frau vor sich hatte. Nachdem der Pirat seine Verwirrung überwunden hatte, infiltrierte er mit ihrer Hilfe Prins' Landsitz und tötete den Sklavenhändler.[21]
Auf dem Rückzug befindlich traf Edward völlig überraschend auf Roberts, der "James" mit einer Waffe bedrohte. Der Weise hatte tatsächlich für Prins gearbeitet, zeigte sich von dessen Tod allerdings weder sonderlich überrascht noch betroffen. Stattdessen schoss er auf die Alarmglocke, was die Wachen auf dem Gelände alarmierte und seine "Retter" zur Flucht zwang. Später stellte Edward seine Kameradin zur Rede und verlangte, ihren richtigen Namen zu erfahren: Mary Read. Gleichzeitig warnte sie Edward davor, jemals ihren richtigen Namen preiszugeben, ansonsten müsse sie ihn entmannen.[21]
Medizin für Nassau
Im folgenden Jahr, 1718, erreichte Nassau die Nachricht einer Generalamnestie für alle Piraten, ausgestellt von Woodes Rogers, dem neuen englischen Gouverneur der Bahamas. Thatch und Hornigold, die Anführer der Republik, waren in der Frage, wie mit der Generalamnesie umgegangen werden sollte, gespaltener Meinung. Während Thatch die Piratenrepublik mit Gewalt verteidigen wollte, um sie am Leben zu erhalten, favorisierte Hornigold die Annahme des Angebots: Nassau sei ohne die richtige Pflege, einschließlich Medizin für die grassierenden Krankheiten, nicht wert, gerettet zu werden.[22]
Edward schlug vor, Medizin zu besorgen, ohne die Briten aufmerksam zu machen, woraufhin Thatch von einem Sturm berichtete, der eine spanische Schatzflotte versenkt hatte, und vorschlug, die Wracks nach Medizin zu durchsuchen, die das Unwetter unbeschadet überstanden haben könnte. Nachdem er eine Taucherglocke erworben hatte, traf er sich mit Thatch an der Lage der Wracks. Tatsächlich fand Edward die Medizin, allerdings war sie aufgrund der dreijährigen Lagerzeit am Grund des Ozeans bereits verdorben. Frustriert und wütend beschloss Thatch, die Medikamente mit Gewalt in seinen Besitz zu bringen – Edward verfolgte ihn, um ihn aufzuhalten.[22] Gemeinsam fanden sie ein Kriegsschiff, das Medizin an Bord gelagert hatte. Aus der anschließenden Seeschlacht gingen die Piraten siegreich hervor, doch die notwendige Medizin lag bloß in ausgesprochen geringer Menge vor, viel zu wenig für Nassau.[23]
Edward schlug Thatch daraufhin vor, sich nicht mehr auf Gewalt oder Glück zu verlassen – stattdessen sollten sie direkt an die Quelle gehen. Thatch war einverstanden und die Freibeuter vereinbarten in einem Monat ein Treffen bei Charles-Town.[23]
Belagerung von Charles-Town
Einen Monat später trafen sich Edward und Thatch in der Nähe von Charles-Town, wo Edward schockiert war, dass auf der Queen Anne's Revenge Geißeln sind. Thatch erklärte, dass er acht Tage auf die Medizin wartete und die Besatzung, die zur Abholung geschickt wurde, nicht mehr zurückkam. Edward machte sich persönlich auf die Suche nach der Medizin.[24]
Edward gelangte in den Besitz der Schlüssel zum Lagerhaus, wo sich die Medikamente befanden. Er kam mit zwei Kisten und den Mittel, um mehr zu machen, zur Revenge zurück. Thatch gratulierte Edward und sagte ihm, dass er nicht nach Nassau zurückkehren würde, sondern seine letzten Jahre in Frieden leben wolle.[24]
Blockade von Nassau
Kurz nach seiner Rückkehr nach Nassau wurde die Stadt von der Royal Navy unter Arrest gestellt. Woodes Rogers kam an Land, um öffentlich die allgemeine Begnadigung der Piraten anzukündigen, warnte jedoch davor, dass sie beschränkt unabhängig von ihrer Antwort waren. Während Hornigold und seine Crew das Pardon annehmen, wurde sie von Vane wütend zurechtgewiesen.[25]
Als Edward sich mit Vane traf, entschied er, Nassau zu verlassen. Er schlug vor, ein Schiff mit Schießpulver zu benutzen, um die Blockade aufzubrechen. Edward besorgte das Schießpulver, während Vane das Kiefernholz holt.[26]
Nachdem er das Schießpulver besorgt hatte, kehrte Edward zu Vane zurück, der gerade dabei war, die Chancen auszugleichen. Dort hatten die beiden gehört, dass Rogers' Mitarbeiter, Kommodore Peter Chamberlaine, beschlossen hatte, die Befehle des Gouverneurs zu ignorieren, und war bereit, die Piratenflotte noch in dieser Nacht zu zerstören. Vane schlug Edward vor, den Kommodore zu töten, bevor er den Angriff befehlen konnte. Edward stimmte zu, machte sich auf den Weg zum Kriegsschiff des Kommodore und ermordete ihn. [27]
Als Chamberlaine tot war, starteten die Piraten ihren Angriff. Sie fuhren das Feuerschiff der britischen Flotte, schlugen ein Loch in die Blockade und flohen aus dem Gebiet in Richtung Kenways Basis in Great Inagua.[28]
Blackbeards Tod
- „In einer Welt ohne Gold wären wir vielleicht Helden gewesen!“
- ―Edward Thatchs letzte Worte Gehe nicht in Frieden...
Als Edward sich mit Mary Read in Great Inagua traf, erklärte er seine Absicht, Thatch zurückzubringen. Dann segelte er nach Ocracoke, wohin Thatch sich zurückgezogen hatte.[29]
Als er ankam, stellte er fest, dass Vane seine Versuche, Thatch zurück in die Piratenrepublik zu bringen, wütend aufgab. Edward akzeptierte widerwillig, dass Thatch nicht die Absicht hatte, zurückzukehren und beschloss stattdessen, ihm zu helfen, seinen Ruhestand zu feiern. Als Abschiedsgeschenk informierte Thatch Edward, dass er von Roberts, dem Weisen, erfahren hatte, der an einem Sklavenschiff namens Princess arbeitete. Edward dankte ihm für die Informationen dankbar.[29]
Edward sah einen Mann, der sich auffällig verhielt und folgte dem Mann durch den abgelegenen Dschungel, bis er sich mit einem britischen Offizier getroffen hatte. Edward belauschte ihre Unterhaltung und hörte, wie die beiden über Thatchs Ruf diskutierten. Schließlich erreichten sie eine Lichtung mit Blick auf das Dorf und einer der Männer zündete eine Fackel an. Innerhalb weniger Augenblicke bombardierte eine nahe gelegene britische Flotte Ocracoke mit Mörsern und zerstörte die Stadt und viele der Schiffe in den Docks. Edward machte sich eilig auf den Weg zurück, wo er sich erneut mit Thatch traf und die beiden versuchten zu fliehen.[29]
Es gelang ihnen, den angreifenden Man O' War zu deaktivieren und einzusteigen, aber sie waren bald überwältigt. Thatch wurde von den Briten umzingelt, angeschossen und enthauptet, während Edward schockiert seine Leiche sah und schließlich über Bord geworfen wurde. Tief erschüttert kehrte Edward zur Jackdaw zurück und kämpfte sich schließlich von der angreifenden Flotte frei. Als Adéwalé fragte, was passiert war und wo Thatch ist, antwortete Edward damit, dass er nun Verderben trinkt.[29]
Die Suche nach Bartholomew Roberts
Einige Zeit später trafen sich Edward und Vane auf der Jackdaw und trauerten um Thatch. Dabei gab Charles zu, über das Observatorium nachgedacht zu haben und schließt sich der Sache an. Edward erklärte dann, dass sie einen Mann namens Roberts suchen, der sich auf dem Sklavenschiff Princess befinden soll. Charles schlägt vor, ein Schiff der Royal Africa Company zu kapern und über die Princess auszufragen. Sie finden ein Schiff und lieferten eine lange Verfolgungsjagd, bei der Vane's Schiff zerstört wurde. Er und seine Crew kamen an Bord der Jackdaw und jagten das Schiff weiter, bis sie es einholten und enterten. Edward erfuhr dann, das die Princess paar Monate in Kingston anlegt. Als sie dann aufbrechen wollten, kam es durch Jack zu einer Meuterei, an deren Ende Edward und Charles auf dem zerstörten und manövrierunfähigem Schiff zurückließ, während Jack mit der Jackdaw wegsegelt.[30]
Edward und Charles strandeten schließlich auf Isla Provincia, wo sie einige Zeit festsaßen. In dieser Zeit wurde Charles wahnsinnig und stellte sich gegen Edward, dem er die Schuld für ihre Situation gab. Kenway verfolgte ihn durch den Dschungel, wobei Vane immer mit einer Pistole auf ihn schoss. Edward schaffte es aber, sich an Charles ranzuschleichen und kampfunfähig zu machen. Edward gab bei einem Streit zu, dass Hornigold Recht haben könnte, dass man mehr Menschen mit Ehrgeiz in der Welt brauche, damit solche wie Vane sie nicht immer zerstören, doch Vane gab nur entgegen, dass Kenway wohl nicht dem Mumm hat ohne Reue zu leben. Edward wendete sich daraufhin von Vane ab mit der Meinung, dass er ihm keinen Platz in der Hölle warm halten müsse, weil er so schnell nicht nachkommen wird. Er entdeckte schließlich in der Ferne ein Schiff, mit dem er die Insel verlassen kann.[31]
Roberts Verrat
- „Sobald wir auf dieser Erde sind, gibt es in unserem verfluchten Leben weder einen Sinn noch einen Grund. Glaubst du, dass gibt dir einen Grund dazu, dein eigenes Leben fortzuwerfen? Wir sind es uns selbst schuldig, zu überleben, auch wenn wir einen Grund dafür erfinden muss. Auch wenn du ab Boden kriechst, Schmutz isst und dich im Dreck wälzt... Egal wie schmutzig und demütigend es auch sein mag, lebst du weiter. Und wartest auf deine Chance. Wir, die immer noch am Leben sind, schulden es den Toten, für sie weiter zu leben!“
- ―Edward Jahre später zu Shimazu Saito, Episode 37 Assassin’s Creed Forgotten Temple
Rückkehr nach England
Etwa 1722 wird Edward für sein Leben als Pirat begnadigt und kehrt mit seiner Tochter Jennifer Scott nach London zurück.[32] Dort schließt er sich der britischen Bruderschaft unter ihrem Mentor Phillip Randell an.[33] Er erreicht schließlich den Rang eines Meisterassassinen.[34]
Ankunft in Macau
- „Es gab eine Zeit, in der ich immer nur nach dem Ruhm und den Schätzen gesucht habe, die vor mir liegen, und das hat mich alles gekostet. Aber dann habe ich etwas begriffen. Wenn man selber entscheidet, was richtig ist und alles in seiner Macht stehende tut, um diese Idee zu schützen... können sogar Sterbliche wie wir dem Schicksal entkommen und etwas wichtiges hinterlassen.“
- ―Edward Kenway Assassin’s Creed Forgotten Temple
Edward erfährt von Ruinen der Isu in Italien und Syrien und berichtet der Karibischen Assassinenbruderschaft davon.[35]
Am 24. Dezember 1724 berichtet ein Karibischer Assassine Edward in London von einem Isu-Bauwerk in Asien. Wenig später bricht Edward ohne einen offiziellen Befehl dazu auf, um das Bauwerk zu finden.[35][36] Seiner Frau Tessa Kenway erklärt er, dass er nach Macau in China reist.[37]
Im Februar 1725 kommt Edward in Macau in China an und trifft dort ein einer Taverne John Young, welcher Geschichten über den Tempel erzählt.[35] Edward befragt ihn und erfährt, dass John nur Geschichten von seinem Freund Hendrik ausgeschmückt hat. Nachdem Edward John vor angreifenden Ninja gerettet hat, bringt dieser ihn zu Hendriks Unterkunft.[38]
Edward trifft Hendrik.
Edward klettert durch das Fenster in Hendriks Zimmer und findet ihn dort tödlich verletzt vor. Hendrik erzählt von den Ruinen Angkor und gibt ihm einen Brief an seine Familie. Edward wird von niederländischen Seeleuten überrascht, die ihn für Hendriks Mörder halten.[38]
Edward flieht mit John und stößt John in eine Gasse, um ihn zu beschützen. Er kann den Seeleuten entkommen, wird dafür aber von Ninja des Shimazu-Klan angegriffen.[39] Edward wird von John gerettet, der mit einer Kanon auf die Ninja schießt. Edward rettet den chinesischen Seemann Zhang Wei vor dem Ertrinken und geht mit ihm an Bord der Schiffes, dass John gestohlen hat. John erinnert sich daran, dass Hendrik sein Logbuch sehr ordentlich geführt hat und sie darin vielleicht Informationen finden werden. Mit dem gestohlenen Schiff können sie sich Macau nicht nähern, aber der chinesischer Seemann bietet an, sie in seinem Dorf zu verstecken.[40]
Edward und John gehen in das Dorf, wo John für ihn übersetzt. Edward beschließt, für das Dorf zu jagen und erlegt als Dank für ihre Gastfreundschaft drei Krokodile. Er möchte, dass die Leute ihm Ausrüstung herstellen.[40]
Edward stiehlt Salz und Zucker.
Als Edward entdeckt, dass einige der Dorfbewohner Cholara haben, geht er zurück nach Macau, um Zucker und Salz für die Kranken zu stehlen. Auf Johns Rat bricht er in das Lagerhaus von Madam Lee und findet dort das Gesuchte. Er hört, dass Madam Lee das Logbuch von Hendrik gekauft hat.[41] Das Lagerhaus wird in Brand gesteckt und Edward stielt Salz und Zucker. Vor dem Eingang wird er erst von Madam Lees Arbeitern aufgehalten und dann vom Shimazu-Klan angegriffen. Er tötet die Angreifer und flieht auf einem Pferd vor den Soldaten der Niederländischen Ostindienkompanie.[42] John kommt mit dem Schiff nach Macau und Edward springt mit dem Pferd auf das Schiff.[43]
Obwohl sie die anderen Kranken retten können, erinnert der Tod von Zhangs Tochter Edward an seine eigene Tochter Jennifer. Zhang und die anderen Dorfbewohner möchten Edward helfen und er bittet sie, während ihrer Arbeit in Macau mehr über Madam Lee herauszufinden. Nach einer Woche erfährt er, dass Lee tatsächlich das Logbuch von Hendrik hat.[44]
Bündnis mit Lee
Edward kämpft gegen Shimazu Saito.
Edward segelt mit John in die Nähe von Lees Wohnhaus, wo sie das Logbuch aufbewahrt und schleicht hinein, ohne eine der Wachen zu töten. Er findet das Buch mit Hilfe des Adlerauges, in welchem sich ein Brief befindet. Er wird jedoch von Lee überrascht. Sie erkennt ihn als Assassinen und weiß sogar seinen Namen. Angreifende Ninja des Shimazu-Klan unterbrechen Lee.[45] Während Lees Wachen gegen die Angreifer kämpfen, lässt sie Edward bedrohen, damit er nicht fliehen kann. In der Hoffnung, etwas von Lee zu erfahren und weil die Angreifer auch ihn töten wollen, entwaffnet Edward seinen Bewacher und hilft, dass Anwesen zu verteidigen. Er trifft auf den Anführer der Angreifer, der sich als Shimazu Saito vorstellt. Er zerbricht Edwards Katana und flieht. Edward vermutet, dass er den Klan nicht zum letzten Mal gesehen hat und bemerkt, dass Saito ihm das Logbuch abgenommen hat. Den Brief hat er jedoch noch.[46]
Edward schließt sich mit Lee zusammen.
Edward geht zu Lee zurück und trinkt Tee mit ihr. Lee fragt ihn, was die Assassinen in Macau wollen. Anstatt zu antworten, fragt Edward sie nach ihren Plänen mit dem Logbuch und weißt daraufhin, dass der Shimazu-Klan ihr gemeinsamer Feind ist. Lee stimmt ihm zu und erklärt, dass sie von den Templern und den Assassinen weiß. Ihre Einstellung, mit dem zu arbeiten, der ihre Gewinne sichert, erinnert Edward an seine eigene Vergangenheit. Er erfährt, dass Hendrik ihr von Angkor erzählt hat und sie deshalb das Logbuch gekauft hat. Da der Shimazu-Klan auch sie angegriffen hat und auch er nach Angkor sucht, schlägt Edward vor, dass sie sich verbünden. Edward erklärt, dass er sich zuerst um die Templer kümmern wird, um dann das Logbuch zurückzuholen. Dafür verlangt er Vorräte von Lee und dass sie danach eine Expedition zur verlorenen Stadt finanziert. Nach kurzem Zögern stimmt Lee zu. Bevor er geht, erfährt Edward noch von Lee, dass das Logbuch verschlüsselt ist.[47]
Edward bringt Gewürze, Geld und Kleidung von Madam Lee in Zhangs Dorf und gibt es den Bewohnern. Er überzeugt John, weiter mit ihm zu segeln. Er schickt die nun besser gekleideten Dorfbewohner nach Macau, wo sie die Handelskompanien infiltrieren und hohe Positionen übernehmen sollen. Wenig später erfährt Edward über John von Zhang, dass es ein geheimes Treffen mit wichtige Mitglieder der Niederländischen Ostindien-Kompanie, der Fernöstlichen Gesellschaft und der Hualien-Handelskompanie gibt. Um das Treffen zu belauschen, kehrt Edward nach Macau zurück.[48]
Edward belauscht das Treffen.
In Macau reißt Edward einen Steckbrief von sich ab und trifft Zhang, von dem er erfährt, wem er zum Treffen folgen kann. Er folgt ihm mit Hilfe des Adlerauges zu einem Haus, welches jedoch bewacht wird. Nachdem er die Wachen abgelenkt hat, indem er Geld auf die Straße geworfen hat, klettert Edward auf den Balkon des Hauses. Durch eine geöffnete Tür gelangt er hinein und belauscht Alan Jacob, Jan van Aert und Master Sun. Er erfährt, dass sie Lees Geschäfte kontrollieren wollen und sie bei dem Angriff getötet werden sollte.[48] Er erkennt, dass Alan Jacob ein Templer ist und belauscht seine Pläne, Madam Lee mit der Hilfe der anderen anzugreifen und ihren Handel zu behindern. Alan Jacob zeigt Sun und van Aert einen Schatz, welcher sie unermesslich reich machen soll und Edward vermutet, dass es ein Edensplitter ist.[49]
Edward kehrt zu Madam Lees Haus zurück und schleicht hinein, ohne entdeckt zu werden. Er berichtet ihr von dem Treffen und merkt an, dass er nicht den Markt und ihre Schiffe gleichzeitig beschützen kann. Ohne auch nur darüber nachzudenken verlangt Lee, dass Edward den Markt beschützt, weil es sie zu viel kosten würde, die Seeleute zu schützen. Edward wird wütend, weil sie diese Leute des Geldes wegen opfern will. Ein Bote unterbricht ihren Streit und berichtet, dass sowohl der Hafen, als auch die Schiffe angegriffen werden. Lee fragt Edward, wo er kämpfen wird und weißt ihn darauf hin, dass der Shimazu-Klan, der auch das Logbuch hat, den Markt angegriffen hat. Edward erkennt, dass er tatsächlich Hinweise auf der Buch finden könnte und auch für seine weitere Zusammenarbeit mit Lee zum Hafen gehen sollte. Er folgt jedoch seinen Überzeugungen, reitet zum Hafen und beginnt mit John die Suche nach den Piraten.[49]
Edward bedroht den Kapitän.
Edward und John greifen ein Piratenschiff an und lässt sich in die Nähe von Lees Schiff bringen. Er springt an Bord von Lees Schiff und tötet viele Piraten. Er bedroht ihren Kapitän und die verbleibenden Piraten halten Edward für Barong einen indonesischen Löwen-Gott, weshalb sie mit ihrem Schiff fliehen. Der Kapitän verspricht Edward Antworten, wenn er ihn verschont. Edward stimmt zu und erfährt, dass Sun ihn angeheuert hat, jedoch zuvor japanische Piraten angeheuert hatte.[50]
Lees Seeleute danken Edward und er bringt den Kapitän auf Johns Schiff. John erwartet, dass sie den Kapitän der Marine ausliefern, aber Edward erklärt ihm, dass auch die Niederländische Ostindien-Kompanie am Plan gegen Lee beteiligt ist und den Kapitän einfach töten würde. Stattdessen segeln sie in Zhangs Dorf und lassen den Kapitän dort bewachten.[51]
Edward besucht den verwüsteten Markt.
Zurück in Macau findet Edward den Markt verwüstet vor und Lee gibt ihm die Schuld dafür. Edward berichtet ihr, dass ihre Schiffe sicher sind und Sun die Piraten bezahlt hat. Bevor sie ihre weiteres Vorgehen besprechen können, erfährt Lee, dass ihre Schiffe von den niederländischen Marine festgehalten werden. Aus einem Verseck beobachtet Edward, wie die Niederländer Lee beschuldigen, Betäubungsmittel zu schmuggeln. Nach einem kurzen Gespräch mit Lee folgt er Alan zu einer Lieferung von Rauschmitteln und der Lieferung dann zu einem Kellerraum.[51]
Edward bläst die einzige Kerze im Raum aus und tötet danach die Wachen im Keller. Anschließend zündet er die Kerze wieder an und findet das Rauschmittel. Er bringt einen Ballen davon zu Madam Lee. Lee schlägt vor, dass Betäubungsmittel zu stehlen, damit sie es verkaufen kann. Edward wird wütend, weil er weiß, dass das Pulver die Seele zerstört. Er lässt sich von Lee versprechen, dass sie das Rauschmittel nicht verkaufen wird und verlässt sie in dem Glauben, dass sie ihr Versprechen nicht halten wird.[52]
Edward trifft sich auf dem Schiff mit John und bespricht ihr weiteres Vorgehen. Er plant, auf ein Schiff der Fernöstlichen Gesellschaft zu schleichen. Da er vermutet, dass es gut bewacht wird, weißt John an, auf ein Lagerhaus zu schießen, um für eine Ablenkung zu sorgen.[52]
Edward findet das Rauschmittel.
Am Abend geht er nach Macau zurück und verrät den Menschen, die nach dem Rauschmittel süchtig sind, auf welchen Schiffen es sich befindet. Während die niederländischen Soldaten am Anleger mit den Menschen beschäftigt sind, klettert Edward auf das Schiff, welches, wie er erwartet hat, gut bewacht wird. John schießt auf ein Lagerhaus und Edward nutzt das entstehende Chaos, um in den Lagerraum des Schiffes zu steigen. Er findet dar Rauschmittel und wirft die Kisten An Bord des Schiffes, um die niederländischen Soldaten darauf aufmerksam zu machen. Er wirft weitere Kisten auf den Anleger und entkommt, während die Soldaten mit den süchtigen Menschen beschäftigt sind.[52]
Treffen mit Sun
Während er ohne ein wirkliches Ziel in Macau ist, beschließt Edward, mehr über Master Sun herauszufinden. Im One Eye's Pub setzt er sich zu einigen Seeleuten und fragt sie nach Sun. Er wird von drei Männern unterbrochen, die ihn ausliefern wollen und prügelt sich mit ihnen. Anschließend verlässt er den Pub und trifft zufällig auf Zhang, der auf den Weg zum Markt des Qing-Empire ist. Kurzentschlossen lässt er sich von ihm zum größten Keramikladen der Hualien-Handelskompanie bringen. Er versucht den Händler im Laden davon zu überzeugen, dass er mit Keramik handeln will und bittet um ein Treffen mit Sun. Edward muss jedoch feststellen, dass Sun vorsichtiger ist, als er erwartet hat und verlässt unverrichteter Dinge das Geschäft. Auf der Straße entdeckt er japanische Krieger und beschließt, ihnen zu folgen.[53]
Edward folgt den Kriegern zu einem gut bewachten Temple. Er hört, dass die Japaner Kantonesisch, eine chinesische Sprach sprechen. Edward tötet unauffällig zwei japanische Wachen. Mit der Kleidung einer der Wachen getarnt geht Edward in den Tempel und bemerkt dabei, dass die kantonesisch sprechenden Wachen eine leicht andere Uniform tragen. Im Tempel belauscht er, wie Sun Shimazu Saito den Auftrag gibt, die beschlagnahmte Ware von Alan Jacob zurückzuholen.[54]
Edward folgt Sun und Saito als Ninja verkleidet.
Als Saito und Sun den Tempel verlassen, folgt Edward den Ninja, die sich ihnen anschließen. Während er ihnen folgt, fragt Edward sich, ob Sun ein Templer ist, weil er zwar von der Chinesischen Assassinenbruderschaft, aber von keinem Ritus der Templer dort weiß.[54]
Edward bleibt bei den Piraten und geht nachts mit ihnen zum beschlagnahmten Schiff. Während die Ninja kämpfen, versteckt Edward sich und schleicht an Bord des Schiffes, auf welchem er zuvor das Pulver entdeckt hatte. Er verteilt Schwarzpulver unter Deck, wird aber von Saito überrascht, bevor er es anzünden kann.[54]
Edward bedroht Saito.
Saito fordert den Brief mit der Chiffre zu Hendriks Logbuch, Edward ist jedoch nicht bereit, es ihm zu geben. Er lässt die Kerze fallen, die Saito mit dem Katana auffängt und greift ihn an. Saito verliert die Maske und Edward bedroht ihn mit seiner Versteckten Klinge. Erst als er von zwei Wachen unterbrochen wird, erkennt Edward, dass Saito eine Frau ist. Sie nutzt Edward Überraschung, um ihn von sich zu stoßen. Er kann die zwei Wachen besiegen und Saito droht ihm, dass sie ihn suchen wird, um sich für diese Demütigung zu rächen.[55]
Edward entkommt aus dem Frachtraum und trifft an Deck die chinesischen und japanischen Ninja, die gegeneinander und mit Lees Wachen kämpfen. Auf Saitos Befehl verlassen die Ninja das Schiff und Edward stellt sich Lees Wachen entgegen, die das Rauschmittel stehlen wollen. Lee entdeckt ihm und droht, dass sie Feinde sind, wenn er sich ihren Leuten entgegenstellt. Da er sie nicht überzeugen kann, ihre Wachen zurückzurufen, schießt Edward auf eine Laterne und springt von Bord, bevor der Schiff explodiert.[55]
Edward klettert auf Johns Schiff und segelt mit ihn zurück in Zhangs Dorf. Dort beschließt er, eine eigene Handelsgesellschaft, die Zhang Wei Gesellschaft, zu gründen.[56]
Aufbau der Handelsgesellschaft
Edward gründet die Zhang Wei Gesellschaft.
Noa Kim sieht Edward und Zhang durch den Sickereffekt.
Mit Zhangs Hilfe baut Edward im Slum von Macau die Handelsgesellschaft auf. Ähnlich wie in der Piratenrepublik in Nassau, verlangt Edward, dass jedes Mitglied den gleichen Wert hat und als Familie vereint sind. Er stellt die Regel auf, dass sie niemals ihre Familie aufgeben.[57] Edward überlässt die Leitung Zhang.[58]
Edward lässt A-Ma auszubauen und macht den Piratenkapitän zum Kapitän seines eigenen Schiffes. Da sich Edward, John und Zhang nicht an seinen Namen erinnern können, nennt Edward ihn Rupiya nach der Silbermünze Rupie.[58]
Edward besorgt Zhang feinere Kleidung und lässt ihn nach Aufträgen für ihre Handelsgesellschaft suchen. Während sie überlegen, wo sie Arbeit finden können, kommt ein älterer Mann zu ihnen und erklärt, dass Madam Lee, Master Sun und die Fernöstliche Gesellschaft verboten haben, mit ihnen zu arbeiten. Er erklärt, dass er der Besitzer des Schiffes sei, welches sie vor Rupiya und seinen Piraten geschützt haben und bietet ihnen einen Auftrag an. Froh über die Chance nimmt Zhang den Auftrag an und sie brechen mit seiner Ware auf. Auf dem Weg nach Manila versucht Edward, die Seeleute für den Kampf auszubilden.[58]
Nach einem Tag erreichen sie Manila und verabschieden sich von dem Händler. John betrinkt sich in Manila und berichtet nach ihrer Abreise, dass die Fernöstliche Gesellschaft und die Britische Ostindien-Kompanie nach Gelehrten suchen, um Code zu entschlüsseln. Er berichtet außerdem von einer geplanten Expedition, um den Dschungel abzusuchen. Edward ist von dieser Nachricht überrascht und beschließt, selber ein Netzwerk aus Informanten aufzubauen.[58]
Sie kommen zu einem niederländischen Schiff, welches von Piraten angegriffen wird und Edward entscheidet, das niederländische Schiff zu verteidigen.[58] Sie segeln auf die Piraten zu und Edward sorgt dafür, dass ihr Angriff und ihre Manöver unerfahren wirken. Er gibt John das Kommando und verlangt, dass er auf die Piraten schießt, wenn er an Bord ihres Schiffes ist. Mit einigen Seeleuten gelangt er unbemerkt mit einem Ruderboot an Deck des Piratenschiffes und tötet einige Seeleute. Edward nutz die Ablenkung, um den Kapitän der Piraten zu töten. Die Piraten ergeben sich und Edward bringt sie an Bord von Rupiyas Schiff, weil das Piratenschiff entgegen seines Plans untergeht.[59] Er erfährt jedoch, dass unter Deck Sklaven gefangen sind und zwingt einen Seemann, der sie zurücklassen will, die Sklaven mit ihm zu befreien. Edward entkommt mit den befreiten Sklaven im letzten Augenblick, bevor das Schießpulver an Bord des Piratenschiffes explodiert.[60]
Zurück auf Rupiyas Schiff bedankt sich Pyeong-Gyu Yun, ein koreanischer Gelehrter, welcher sich unter den Gefangenen befand, für die Rettung. John schlägt vor, ihn anzuheuern, aber Edward entscheidet, zu erst dem niederländischen Schiff zu helfen.[60]
Der niederländischen Kapitän dankt Edward und berichtet, dass sein Steuerrad beschädigt wurde. Da der niederländische Ingenieur verletzt wurde, bietet sich Yun als Ersatz an. Edward erlaubt es ihm und sie segeln nach Macau, sobald das Steuerrad repariert ist.[60]
In Macau erklärt er den befreiten Sklaven, dass sie frei sind und bietet ihnen Arbeit bei der Zhang Wei Gesellschaft an. Er schlägt Yun vor, als Ingenieur für die Gesellschaft zu arbeiten und bietet an, ihn in seine Heimat zu bringen, wenn er ablehnt, aber Yun nimmt das Angebot an. Jan van Aert spricht Edward an und bittet ihn um ein privates Gespräch.[60]
Edward trifft Jan van Aert.
Edward trifft sich mit van Aert, welcher ihm versichert, dass er nur zum Wohle der Niederländischen Ostindien-Kompanie ein Bündnis mit Master Sun und Alan Jacob hatte. Jan schlägt eine Partnerschaft vor und Edward stimmt zu, als er das Zeichen nicht sieht, beschließt jedoch, ihn weiter zu beobachten. Er trinkt gemeinsam mit van Aert und dieser bittet ihn, einige Piraten auf den Paracel-Inseln zu töten. Edward ist erst dagegen, lässt sich aber überzeugen, gegen die Piraten vorzugehen, weil van Aert ihm den Besitz der Piraten und eine fünfjährige Vereinbarung trifft, die der Zhang Wei Gesellschaft Aufträge einbringen wird.[61]
John und Zhang sind nicht glücklich über die Vereinbarung mit van Aert, versichern Edward aber ihre Unterstützung. Nach dem Treffen mit ihnen geht Edward zu Yun und erfährt, dass er Pläne für Waffen angefertigt hat. Er verlangt, dass er die Waffen baut und sichert ihm alle Arbeitskräfte der Gesellschaft und Material zu.[61]
Sobald die Waffen fertiggestellt sind, übt Edward mit John den Umgang mit den Waffen und bricht auf. Nach ihrer Abreise aus Macau weißt Edward Rupiya an, so zu tun, als hätten er ihn verraten und Zhang gefangen genommen.[61] Edward sich mit John und Yuns Bomben in einem abgedeckten Beiboot.[62]

Rupiya trifft einen bekannten Piratenkapitän und segelt mit ihm zum Versteck der Piraten. Sobald sie in dessen Nähe sind, gibt Edward ein Zeichen und das Boot wird heruntergelassen. Ohne entdeckt zu werden, rudern sie an Land und machen sich auf den Weg zur Siedlung. Sobald es dunkel ist, verteilen sie die Sprengsätze in der Siedlung und Edward befreit Zhang und die anderen Gefangenen. Die Gefangen sind zu laut und Edward kann nicht verhindern, dass eine Wache Alarm schlägt. Er verteidigt die Fliehenden und beobachtet mit John, wie die Sprengkörper explodieren.[62] John wirft eine letzte Bombe, durch welche sie im letzten Augenblick entkommen.[63]
Während sie von den Piraten verfolgt werden, segeln sie unbeabsichtigt in eine Region, in welcher viele Schiffe gesunken sind. Um zu verhindern, dass die Schiffswracks ihr Schiff beschädigen, beschließt Edward, langsam zu segeln, auch wenn es bedeutet, dass die Piraten sie einholen werden. Sobald die Piraten in ihrer Reichweite sind, lässt Edward beidrehen und sie mit Yuns Raketen beschießen. Sie töten viele Piraten und Edward versucht die nun manövrierunfähigen Schiffe zu entern.[63]
Mit den Schiffen der Piraten kehrt Edward nach Macau zurück, wo van Aert ihn bereits erwartet. Als er die versprochen Verträge mit Edward besprechen will, schickt er ihn zu Zhang, dem Anführer der Handelsgesellschaft.[64]
Dreifrontenkrieg in Macau

Edward übernimmt die Schreibarbeit für die Handelsgesellschaft, was ihm nicht gefällt. Einige Zeit nach dem Angriff auf die Piraten trifft er sich in einem versteckten Raum im Hauptquartier der Handelsgesellschaft mit John und Zhang. John schlägt vor, den Shimazu-Klan zu suchen, um Hendriks Logbuch zu finden. Zhang berichtet, dass sich der Klan in zwei Gruppen gespalten hat, welche sich gegenseitig bekämpfen. Edward vermutet, das Saito selber zur Gruppe der nicht-japanischen Shimazu gehört.[64]
Gemeinsam mit Zhang und John geht Edward auf den Markt und beobachtet einen Kampf zwischen zwischen den Gruppen der Shimazu. Er Schickt John zu van Aert und mischt sich in den Kampf ein. Die Japaner verdächtigen ihn, auf Saitos Seite zu stehen, was Edward verwirrt abstreitet. Edward verlangt zu wissen, wo Saito ist und verspricht der Gruppe, die es ihm verrät, seine Unterstützung. Daraufhin kommt Master Sun hinzu und merkt an, dass er das Logbuch hat.[64] Er verlangt, dass Edward sich aus dem Konflikt zwischen den Ninja heraus hält und droht ihm. Auch Madam Lee kommt mit den japanischen Ninja hinzu und droht sowohl Edward als auch Master Sun. Schließlich trifft auch noch Jan van Aert mit einigen niederländischen Soldaten ein und stellt sich auf Edwards Seite. Er erklärt die Zhang Wei Gesellschaft zu einer der drei größten Handelsgesellschaften in der Stadt. Lee entschließt sich zum Rückzug und auch Sun geht mit seinen Truppen. Edward vermutet, dass dieser Dreifrontenkrieg nicht lange andauern wird und hilft dabei, den Markt wieder aufzuräumen.[65]
Edward stellt die Ninja zur Rede.
Edward bemerkt, dass ihn die japanischen Ninja verfolgen und stellt sie in einer Seitenstraße zur Rede. Er merkt an, dass sie als Ninja und er als Assassine den gleichen Beruf haben und der Anführer der Ninja merkt an, dass er von Edwards Bruderschaft weiß. Er stellt sich als Sukuna Fuma, Anführer der Shinobi des Shimazu-Klans vor und bittet ihn darum, Shimazu Saito zu töten. Edward, der vermutet, dass Saito weiterhin das Logbuch hat, nimmt den Auftrag an. Fuma verspricht ihm seine Unterstützung beim Angriff auf Saito und erklärt, dass Saito vermutlich mit Master Sun auf dessen schwimmender Spielhalle sein wird.[65][66]
John und Zhang sind entsetzt, dass Edward den Auftrag angenommen hat. Er versichert ihnen, dass es keine Angelegenheit der Zhang Wei Gesellschaft ist, aber sie bestehen darauf, ihm zu helfen. Zhang berichtet ihm außerdem, dass die Reparaturen an ihrem Flaggschiff vollendet wurden und Yun es aktuell bewaffnet. Er erzählt außerdem, dass sie es nach dem chinesischen Wort für Phönix Fenghuang genannt wurde. Am Hafen erfährt Edward von Yun genaueres über die neuen Waffen. Yun gibt ihm außerdem eine verbesserte Versteckte Klinge, welche wie die Phantomklinge Geschosse verschießen kann.[65]
Angriff auf die Spielhalle
Edward schickt John, welcher sich als Edward verkleidet hat, in die schwimmende Spielhalle und lässt sich in der Nacht selber dorthin rudern. Während er über die Schiffe nahe der Spielhalle schleicht, nutzt er die Phantomklinge zum ersten Mal. Von einem Mast aus entdeckt er Sun in der Spielhalle. Er stellt fest, dass einige Schiffe mit wichtig wirkenden Personen eintreffen. Edward klettert auf ein anderes Schiff und wird dort von Saito und zwei ihrer Ninja aus der Luft angegriffen.[67]
Edward tötet die beiden Ninja und kann Saito mit sich ins Meer reißen. Er zieht sie unter Wasser, bis Saito das Bewusstsein verliert.[68] Edward beschließt, sie zu retten und zieht sie an Deck eines Schiffes. Sobald sie wieder bei Bewusstsein ist, versucht sie Edward zu schlagen. Er stößt sie zu Boden und will sie mit seiner versteckten Klinge töten. Saito erinnert Edward jedoch an Mary Read, er entscheidet, sie zu verschonen um sich mit ihr zu verbünden und stößt die versteckte Klinge ins Holz neben ihrem Kopf.[69]
Saito bedroht Edward.
Saito steht auf und fragt ihn, warum er sie verschont hat. Er sagt ihr, dass es keine Rolle spielt. Daraufhin nimmt sie ihr Katana und greift ihn an. Da er nicht damit gerechnet hat, kann er ihr nur knapp ausweichen und wird gegen den Mast geschleudert. Mit dem Schwert an seiner Kehle droht sie, ihn zu töten, wenn er sie verschont hat, weil sie eine Frau ist. Um sie zu beruhigen, erzählt Edward ihr von Mary und bietet an, mit ihr zusammenzuarbeiten. Saito glaubt nicht, dass er so schnell seine Meinung geändert hat. Edward schlägt vor, ihr von Bartholomew Roberts' Verrat zu erzählen, aber sie glaubt ihm schließlich. Saito nimmt ihr Schwert runter und verbündet sich mit ihm, bis sie den Tempel und seine Schätze gefunden haben. Sie will ihm drohen, damit er sie nicht verrät und Edward weißt sie an, ihn in diesem Fall zu töten.[69]
Edward fragt Saito nach dem Logbuch und erfährt, dass sie es Sun im Austausch für den Schutz ihrer Untergebenen überlassen musste. Er versteht, warum sie sich so entscheiden hat und beschließt, es von Sun zurückzuholen. Sie hören einen Schuss und Edward erkennt, dass Sukunas Ninja nach Saito suchen und auf dem Weg zu Sun sind.[69]
Edward kämpft mit Saito gegen Sukuna.
Edward und Saito machen sich auf den Weg zu Sun und sehen, wie Fukunas Ninja Saitos Untergebene angreifen. Saito mischt sich in den Kampf ein und Edward rettet ihr das Leben, indem er sich in den Kampf einmischt. Rücken an Rücken töten sie die Angreifer und besiegen sie. Eine neue Gruppe Ninja kommt auf sie zu und Saito greift sie an. Ein Ninja von Fukuna zielt auf Edward und wird von John Young getötet. John gibt ihnen Feuerschutz und sie gelangen zum Hauptschiff der Schwimmenden Spielhalle.[70]
Edward und Saito klettern auf sie Spielhalle.
Während Edward mit Saito an der Spielhallte hinauf klettert, stellt er fest, dass sie besser klettern kann, als er erwartet hat. Sie erreichen die Etage, auf der sich Suns befindet und stellen überrascht fest, dass dort gekämpft wird. Edward bemerkt Saitos Stellvertreter unter den Verteidigern und schlägt vor, den Kampf mit etwas Abstand zu beobachten. Saito mischt sich jedoch erneut ein, kann ihren Stellvertreter aber nicht retten. Edward sieht, wie Xiao Han, einer der Angreifer, ausholt, um Sun zu töten und greift ihn an, weil er Sun selber töten will.[70]
Edward sagt Han, dass er das Logbuch von Master Sun haben möchte und erkennt an seiner Reaktion, dass er es Sun bereits abgenommen hat. Er weicht den Angriffen seines Gegners aus und stellt fest, dass er ihn unterschätzt hat, als dieser ihm sein Schwert aus der Hand schlägt. Edward fängt sein in die Luft geschleudertes Schwert wieder auf und greift Han selber an. Han wirft Wurfpfeile nach Edward und entwaffnet ihn damit ein zweites Mal. Edward kann das Schwert nicht wieder fangen und greift stattdessen mit seiner Versteckten Klinge an. Auch sein Gegner aktiviert eine Versteckte Klinge und sie bedrohen sich gegenseitig.[36]
Edward kämpft gegen Han.
Edward begreift schließlich, dass auch sein Gegenüber ein Assassine ist. Er fragt Han, ob auch er den Edensplitter in Angkor sucht. Han antwortet nicht auf seine Frage und Edward stößt ihn von sich. Han verliert das Logbuch, welches auf Sun zu rutscht. Edward stellt sich Han in den Weg, als er zu Sun will. Sie diskutieren über das Kredo und Han erklärt, dass er den Edensplitter für das Wohl seiner Bruderschaft nutzen will. Edward, der sich an seine Zeit in der Karibik erinnert, wird wütend und vergleicht Han mit den Templern. Han behauptet, dass er den Edensplitter für eine gute Sache nutzen will und Edward hat das Gefühl, dass er nur noch mehr wie ein Templer klingt. Edward und Han bemerken, wie Sun das Logbuch an sich nimmt und fliehen will. Während Edward sich noch fragt, was Sun vor hat, folgt Han ihm schon.[36]
Bevor Edward Han und Sun folgen kann, hört er einen Schrei von Saito und sieht, wie Han Begleiter Liu Qing Saitos Schwert zerschlägt und ausholt, um sie zu töten. Edward greift Qing mit einer Klinge seiner Phantomklinge an, um seine neue Verbündete zu beschützen. Er greift Qing an, aber Han ruft seinen Gegner und Xue Yan zu sich und verfolgt mit ihnen Master Sun. Edward will ihnen folgen, tritt jedoch falsch auf und verletzt sich den Fuß. Er hört Geräusche hinter sich und stellt überrascht fest, dass Saito noch lebt.[71]
Edward streitet mit Saito.
Ohne ihre Maske sitzt sie zwischen ihren toten Untergeben vor ihrem zerbrochen Schwert und erzählt Edward, wie sie als Kind vom Shimazu-Klan entführt und ausgebildet wurde. Sie erklärt, dass sie nun sie ihr Leben verwirkt hat und sieht keinen Grund, um weiter zu kämpfen, weil sie niemanden mehr beschützen und nichts mehr erreichen kann. Edward verlangt daraufhin, dass sie einen Grund dafür findet, weil er sie nur verschont hat, damit sie ihm hilft. Saito verlangt daraufhin, dass er sie tötet, weil sie glaubt, dass ihr Leben nicht mehr braucht. Edward sagt ihr, dass sie das ihren toten Untergebenen erklärt und sie schlägt ihn, weil sie sich die Schuld für ihren Tod gibt. Er würgt sie und erklärt ihr, dass sie nicht die einzige ist, die auf diese Weise gelitten hat und besteht darauf, dass sie es sich selber schuldet, einen Grund zu finden, um weiter zu leben, weil sie es den Toten schuldet. Er lässt sie los und merkt an, dass sie sich entscheiden muss. Edward merkt an, dass er auf seiner Reise niemanden braucht, der keinen Sinn im Leben sieht.[71]
Edward glaubt nicht, dass Saito ihm folgen wird und macht einen Todessprung, und folgt Sun. Er greift Sukunas Ninja an, die einige Etagen tiefer gegen Sun und seine Soldaten kämpfen. Er erklärt ihre Abmachung für beendet und stellt überrascht fest, dass Saito ihm doch gefolgt ist, als Sukuna ihn beschuldigt, die Verräterin mitgebracht zu haben. Sukuna erklärt Edward zum Feind des Shimazu-Klans und Saito verlangt, dass er das Logbuch findet. Edward freut sich, dass sie ihre Meinung geändert hat und lässt sie allein, damit sie ihre toten Freunde rächen kann.[71]
Edward kämpft gegen Qing und Yan.
Bevor Edward Sun erreichen kann, greift Qing ihn an. Er weicht Qing aus und wird von Yan angegriffen. Edward kämpft gegen sie und entkommt auch ihr. Er stößt Han, der inzwischen Sun getötet hat, um und fängt das Logbuch auf, welches Han aus der Hand fällt. Edward versucht Han zu sagen, dass es die Pflicht der Assassinen ist, zu verhindern, dass Edensplitter benutzt werden. Han erklärt ihn daraufhin zum Feind der chinesischen Assassinen. Yan und Qing kommen hinzu und schneiden Edward den Fluchtweg ab.[72]
Ein roter Feuerwerkskörper unterbricht sie und weniger Augenblicke später gehen brennende Geschosse um sie nieder.[72] Bevor Edward darauf reagieren kann, nimmt Han ihm das Logbuch mit einen Wurfpfeil ab. Han erklärt, dass sie die im Buch erwähnten Edensplitter nutzen werden, um die Qing-Dynastie zu stürzen. Er sagt Edward seinen Namen, dass er der Mentor seiner Bruderschaft ist und droht, ihn zu töten, wenn Edward ihm in den Weg tritt. Die chinesischen Assassinen fliehen und Edward kann ihnen wegen den Geschossen nicht folgen.[73]
Edward sieht Saito, die versucht, Fuma zu folgen und rettet sie vor einer Explosion. Er erzählt ihr, dass Han das Logbuch hat und macht sich darauf aufmerksam, dass sie auch ihre Rache nicht vollendet hat, als sie wütend wird. Sie rennen los, um vom Schiff zu entkommen und Saito fragt ihn nach den chinesischen Assassinen. Er erklärt, dass sie das Kredo der Assassinen verraten, um mit den Edensplittern die Qing-Dynastie zu stürzen. Sie erinnert ihn daran, dass sie sich auf ihre Flucht konzentrieren sollte und Edward merkt an, dass er dafür gesorgt hat. Sie erreichen den Rand der Schiffes und springen auf das Kanonenboot von John Young, welches sie bereits erwartet.[73]
Edward flieht mit Saito, John und Xialun Qing
John, welcher sich in Begleitung einer Xialun Qing befindet, fragt ihn, warum er mit Saito zusammenarbeitet und Edward erklärt, dass sie einen Gemeinsamen Feind habe und er Saito für in wichtiges Mitglied ihrer Mannschaft hält. John hat bedenken aber Edward fühlt sich mit der Gefahr, die von Saito ausgeht, zuhause. Edward fragt John nach Xialun Qing und John erklärt, das sie seine wahre Liebe ist. Er erzählt John, dass er das Logbuch an andere Assassinen verloren hat und macht ihn darauf Aufmerksam, dass sie fliehen sollten, weil sie es nicht zurückholen können, wenn sie vorher sterben. Edward bemerkt Jeong auf einen Schiff, dass sich ihnen nähert und sie fliehen, als Jeong auf sie schießen lässt. Die Fenghuang kommt ihnen zur Hilfe und sie gehen an Bord, nachdem Yun und Rupiya auf Jeong unter Beschuss zum Rückzug gezwungen haben.[73]
Sie brechen auf und Edward tritt zu Saito, die zur Spielhalle zurückblickt. Er fragt, ob sie dort irgendetwas zurückgelassen hat und sie verneint. Er heißt sie daraufhin an Bord willkommen und erklärt, dass sie in Richtung Freiheit reisen.[73]
Yun beschwert sich über Edwards Bündnis mit Saito
Edward kehrt mit seinen Verbündeten nach Macau zurück und berichtet mit John in in A-Ma Zhang und Yun von den Ereignissen und ihrem Bündnis mit Saito. Yun ist wütend darüber, dass er sich mit einer japanischen Samurai verbündet hat und prophezeit Edward, dass Saito ihn verraten wird. Zhang erklärt Edward, dass Yun so wütend ist, weil Japan hundert Jahre zuvor im Imjin-Krieg Yuns Heimat Joseon angriff. Edward vergleicht die Situation daraufhin mit der zwischen England und Frankreich. Yun besteht darauf, dass er nicht alle Japaner hasst, es bei Saito jedoch anders ist, weil sie eine Samurai sei. Saito betritt den Raum, als Yun sagt, dass er keinem Samurai vertrauen kann und sie macht sich darüber lustig, dass ausgerechnet jemand aus Joseon sie als als Japanerin und Samurai bezeichnet. Yun macht sie für den Tod seiner Vorfahren verantwortlich und verlässt wütend den Raum. Edward rät Saito, sich Yuns Worte nicht zu Herzen zu nehmen und sie erklärt, dass sie nicht wütend ist, sondern er als Abwechslung sieht, nachdem sie so lange weder als Japanerin noch als Samurai akzeptiert wurde.[74]
Edward erfährt, dass sich die chinesischen Assassinen mit Madam Lee verbündet haben und versucht, John und Zhang die Macht der Edensplitter begreiflich zu machen. Er erzählt ihnen von Hans Plan, die Qing-Dynastie zu stürzen, was seiner Meinung nach einen Bürgerkrieg und zahllose tote Unschuldige nach sich ziehen würde. Sie unterbrechen ihr Besprechung, weil Saito und Yun einen Bogenschieß-Wettbewerb veranstalten, welchen Saito gewinnt. Edward beobachtet, wie Yun Freundschaft mit Saito schließt, weil sie in Macau die einzige würdige Gegnerin für ihn ist. Anschließend setzten sie ihre Beratung mit Saito und Yun in Zhangs Arbeitszimmer fort.[74]
Edward entschlüsselt die Hinweise mit Saito und Yun.
Edward fragt sich, wie sie die Artefakte ohne das Logbuch finden sollen und Saito merkt an, dass sie sich jede Zeile in dem Buch eingeprägt hat. Zusammen mit Yun beginnt Saito, die Texte zu Rekonstruieren und Edward hilft ihnen, sie zu entschlüsseln. In der Nacht gelingt es Yun schließlich, die Chiffre zu entschlüsseln.[74] Sie finden heraus, dass sie den Spuren von Ferdinand Magellan folgen sollen, und das dieser einen Teil eines Edensplitters gefunden hat. Einen Teil, den Hendrik später hinzugefügt hat, können sie nicht entschlüsseln. Edward beschließt daraufhin, Hendriks Hinweis zu Magellans Grab in die Philippinen zu folgen.[75]
Sie bereiten die Abreise mit der Fenghuang vor und Edward ist überrascht, dass John Qing mit auf die Reise nehmen möchte. Als sie darüber sprechen, wie viele Seeleute Frauen an Bord als Gefahr betrachten, kommt Saito zu ihnen und erklärt, dass nichts sie von der Reise abhalten wird. Edward bemerkt ihre neue Ausrüstung und erkennt, dass Yun sie gefertigt hat. Er erhält außerdem ein Blasrohr, um welches er Yun gebeten hat. Er testet das Blasrohr und stellt fest, dass es deutlich besser ist als das, welches er in der Karibik genutzt hat. Qing erklärt, dass sie Yun mit dem Gift für die Pfeile geholfen hat und einiges von Medizin versteht. Edward erklärt daraufhin, dass sie sie auf ihrer Reise gut gebrauchen können.[75]
Vor ihrer Abreise spricht Edward mit Zhang, welcher nicht sicher ist, ob er die Handelsgesellschaft allein leiten kann und Edward erklärt ihm, dass sie zurückkehren werden. Zhang versichert Edward, dass die Zhang Wei Gesellschaft ihm immer zu Diensten sein wird. Wenig später verlassen sie Macau in Richtung der Philippinen.[75]
Ankunft in den Philippinen
Edward, John und Saito beobachten die Ankunft der chinesischen Assassinen
Verfolgt von Jeong segeln Edward und seine Verbündeten in die Philippinen und werden dort von ihr angegriffen. Edward gibt den Befehl, auf sie zu schießen und die Segel zu setzen. Saito kommt zu ihnen und berichtet, das zwei weitere Schiffe auf sie zu kommen, um ihnen den Weg abzuschneiden, bis ihr Flaggschiff in Position ist. Edward befiehlt Yun daraufhin, seine Waffen einzusetzen und Yun lässt Feuerfässer ins Wasser werfen, welche explodieren, sobald sie die Schiffe ihrer Verfolger berühren. Während Jeong beidreht, um den Fässern auszuweichen, lassen Edward und Yun mit Raketen auf die Schiffe vor ihnen schießen.[76] Ein einziger Schuss versenkt die Schiffe und Saito macht Edward darauf aufmerksam, dass sich ihre Verfolger schnell nähern. Eins der brennenden Schiffe vor ihnen rammt die Fenghuang, schadet ihr jedoch nicht. Edward fragt sich, warum Jeong nicht auf sie schießen lässt, obwohl in in Reichweite ihrer Kanonen sind. Saito entdeckt die chinesischen Assassinen, welche mit Hängedrachen über sie fliegen und Bomben auf die Fenghuang werfen. Han, Liu Qing und Yan landen auf dem Schiff und greifen die Mannschaft an.[77]
Yun löscht das Feuer mit Sand und Edward greift Han an, als dieser Yun töten will. Er verlangt, dass sie das Schiff sofort verlassen.[77] Sie kämpfen gegeneinander und Yan flieht mit einem Fallschirm vom Schiff, nachdem Saito sie besiegt hat. Han gibt daraufhin den Befehl zum Rückzug und flieht mit Liu Qing mit Fallschirmen. Edward schießt auf sie, verfehlt sie jedoch. Rupiya warnt Edward vor weiteren Schiffen, die sich ihnen nähern und Edward gibt den Befehl, in einen Sturm zu segeln.[78]
Sie durchqueren den Sturm und entdecken ein weiteres Schiff von Lee. Edward gibt Befehl, sich auf einen Kampf vorzubereiten. Als sie sich dem Schiff jedoch nähern, stellt Edward fest, dass es bereits in einen Kampf gegen ein Schiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie verwickelt ist. Sie nähern sich dem Schiff und Jan van Aert grüßt Edward.[78]
Jan kommt an Bord der Fenghuang und beschwert sich darüber, dass Edward ihm nicht von seinem Abenteuer erzählt hat. Er weiß, dass Edward auf der Suche nach einem Schatz nach Cebu segelt und Edward fragt sich besorgt, wie Jan ihm folgen konnten und das Ziel und den Sinn seiner Reise kennt. Der Niederländer erklärt, dass Hendrik ihm direkt Bericht erstattete und vermutet, dass mehr an seinen Geschichten dran ist, weil auch Edward ihnen folgt. Jan versichert Edward, dass er schon Abenteurer schon immer bewundert hat und sich ihm deshalb angeschlossen hat. Edward erlaubt Jan, sie zu begleiten, obwohl er ihm nicht traut, damit er ihn im Blick behalten kann und er sie gegen Lees Flotte unterstützt. Später fragt Saito ihn nach Jan und er macht sie darauf aufmerksam, dass er nicht darauf vertrauen kann, dass sie oder Jan nicht auch das Artefakt suchen. Edward weißt sie außerdem darauf hin, dass es Zhang in große Schwierigkeiten bringen könnte, wenn sie sich gegen die Niederländischen Ostindien-Kompanie wenden würden. Er spricht mit ihr über seine Sorge darüber, dass Jan sie so schnell gefunden hat und wie viel er über ihre Ziele weiß.[79]
Zeit in Manila
Während ihrer weiteren Reise zerlegt Yun eine nicht explodierte Bombe der chinesischen Assassinen und stellt mit Edward fest, dass das griechische Feuer aus Petroleum besteht. Edward erinnert sich daran, dass es Petroleum auf der Insel Java geben soll und schlägt vor, dort einen Zwischenstopp zu machen. Sie werden von Kanonenschüssen unterbrochen und gehen an Deck. Auch Jans Schiff wird beschossen, ihren Angreifer sehen sie jedoch nicht. Hinter einer felsigen Insel entdecken sie schließlich ihren Gegner: zwei spanische Man-O'-War. Saito fragt sich, warum die spanischen Schiffe sie angreifen und Edward vermutet, dass es um Jan geht, weil die spanische Marine sie auf ihrer Reise nach Manila nicht angriff. Rupiya verlangt, dass sie fliehen, aber Edward erklärt ihm, dass es dafür zu spät ist und vermutet, dass es einen Grund dafür gibt, dass die Schiffe nur Warnschüsse abgegeben haben.[79]
Einige Spanier kommen an Bord der Fenghuang und beschlagnahmen Jan Schiff, die Neo Batavia im Namen von Generalgouverneur Toribio José Cosio y Campo und verlangt, dass die Fenghuang und die Neo Batavia ihnen unbewaffnet nach Manila folgen. Edward behauptet, dass sie unschuldige Händler sind und nichts mit Jan zu tun haben. Der Abgesandte besteht darauf, dass ihre Verbindung zur Neo Batavia in Manila untersucht werden muss und droht, sie zu versenken, wenn sie den Anweisungen nicht Folge leisten. Edward beschließt daraufhin, ihnen nach Manila zu folgen.[79]
Edward kommt nach Manila
Im Hafen von Manila werden Edward, John, Xialun Qing, Saito und Rupiya gezwungen, die Fenghuang zu verlassen, erhalten im Gegensatz zu Jan jedoch keine Handschellen. Edward verlangt eine vollständige Erklärung von Jan und dieser behauptet, nichts zu wissen. Ein Sprecher des Generalgouverneurs kommt zu ihnen und verhaftet Jan, weil er 1719 verdeckt eine Revolte anzettelte und ein Attentat auf Generalgouverneur Fernando Manuel de Bustillo Bustamante y Rueda plante.[79]
Später können Edward und seine Verbündeten auf die Fenghuang zurückkehren und John erzählt ihnen, dass Bustamante den Erzbischof von Manila, Francisco de la Cuesta, einsperren ließ und dafür von dessen Anhängern getötet wurden. Er berichtet, dass vermutet wird, dass jemand damit den spanischen Einfluss in der Region unter Kontrolle halten wollte. Edward vermutet, dass so der Verdacht auf Jan und die Niederländische Ostindien-Kompanie fiel. Saito ist überrascht, dass Edward scheinbar nicht fliehen will, obwohl sie auf der Fenghuang festgehalten werden und er erinnert sie daran, dass ihre Waffen beschlagnahmt wurden und ihr Schiff bewacht wird. Er versichert ihr jedoch, dass sie sich darum kümmern werden.[80]
Edward klettert auf die Kathedrale von Manila
Während Xialnu Qing die Wachen an Deck der Fenghuang mit Essen und Getränken ablenkt, verlässt Edward das Schiff unentdeckt mit Saito. Sie überwältigen zwei Wachen und erfahren von ihnen, dass die niederländischen Seeleute in einem Verließ unter dem Fort Santiago festgehalten werden. Saito ist überrascht, dass Edward darauf besteht, Jan zu retten und Edward erinnert sie ein weiteres Mal daran, dass Jan ihr Verbündeter ist und ihnen helfen kann, wenn die Spanier ihnen folgen. In einem Lagerhaus finden sie ihre Ausrüstung und bewaffnen sich. Die Samurai zweifelt daran, wie sie das Fort finden sollen und Edward klettert auf die Kathedrale von Manila. Von dort aus entdeckt er nicht nur das Fort, sondern auch, dass sich Menschen vor der Kathedrale versammeln. Während Saito sich über die Todessprünge lustig macht, weißt Edward sie auf die Menschen vor der Kirche hin, welche gegen die spanische Regierung und die Absetzung des Erzbischofs protestieren. Edward sieht den Protest als Gelegenheit, um unbemerkt zum Fort zu kommen und schickt Saito zur Fenghuang, um das Schiff für die Flucht vorzubereiten.[80]
Edward gelangt in das Fort und tötet die Wache von der Zelle von Jan und seinen Seeleuten. Er befreit Jan und die anderen Gefangenen. Jan merkt an, dass der Pirat Edward den Ritter in glänzender Rüstung spielt und Edward weißt ihn daraufhin, dass er kein Ritter und auch kein Pirat mehr ist. Während sie durch das Fort gehen, erklärt Edward, dass sie sich zwischen den Aufständischen verstecken können und fragt Jan, ob er für den Tod von Bustamante verantwortlich ist, als sie einen Ausgang erreichen. Sie werden von den inzwischen gewalttätigen Aufständischen unterbrochen und Edward entdeckt Saito auf einem nahen Dach. Er schickt Jan zum Schiff und beschließt, Saito zu folgen.[80]
Edward und Saito auf dem Weg zur Kathedrale
Edward holt Saito schnell ein und sie erklärt, dass sie etwas seltsames bemerkt hat und deshalb nicht zum Schiff zurück gekehrt ist. Sie macht ihn auf einen Christen aufmerksam, von welchem das Chaos auszugehen scheint und der anstelle eines Kreuzes eine sichelmondförmigen Gegenstand an einer Kette trägt. Edward vermutet, dass es ein Teil des Edensplitters sein könnte.[80] Der Mann mit dem Amulett begeistert seine Anhänger damit, während spanische Soldaten auf den Platz kommen. Edward ist nun überzeugt, dass es ein Edensplitter ist und Saito fragt ihn, warum er das Artefakt sucht. Er erklärt ihr die Macht der Edensplitter und sie fragt, was er und die Assassinen damit vorhaben. Edward erzählt ihr daraufhin von den Verborgenen, den Isu, den Edensplittern und dem Ziel der Assassinen, die Menschheit zu befreien.[81]
Nachdem er geendet hat, verfolgt Edward den Mann mit dem Edensplitter und Saito begleitet ihn. Sie stellen sich dem Mönch und seinen Begleitern in einem Hof Abseits des Kampfes zwischen den Aufständischen und den Soldaten entgegen. Edward fordert den Mann auf, ihm das Amulett zu geben, aber dieser weißt seine Begleiter an, Edward anzugreifen. Edward greift sie daraufhin zusammen mit Saito an und sie töten ihre Gegner. Der Mönch lässt die Toten mit Hilfe des Edensplitters wieder auferstehen und sie ein weiteres Mal angreifen.[81] Gemeinsam mit Saito kämpft Edward weiter gegen die erneut angreifenden Gegner und diskutiert mit dem Mönch über die Macht des Edensplitters. Er besiegt zwei seiner Angreifer, welche zwar keinen Schmerz mehr fühlen, jedoch dennoch verletzbar sind. Zusammen mit Saito, welche nun ebenfalls mit ihrem Schwert kämpft, vernichtet er die verbleibenden Begleiter des Mönchs. Daraufhin bedroht er den Mönch und fordert er ihn auf, ihm den Edensplitter zu geben. Der Mönch hält Edward den Edensplitter hin, aktiviert ihn jedoch. Edward fordert Saito auf, den Blick abzuwenden, kann jedoch nicht verhindern, dass das Amulett sie in seinen Bann zieht.[82]
Edward und Saito im Kampf gegen die Illusionen des Mönchs.
Edward ruft nach Saito und versucht ihr zu erklären, dass sie nur Illusionen sieht. Der Mönch, behauptet, dass es mehr als eine Illusion ist und nun erliegt auch Edward dem Edensplitter. Zusammen mit einigen Abbildern seiner selbst greift der Mönch sie an. Saito kommt wieder zu Bewusstsein und Edward weißt sie ein weiteres Mal darauf hin, dass es nur Phantome sind, während er die Abbilder des Mönchs angreift, um den Edensplitter zu bekommen, während Saito gegen einen riesigen Oni kämpft, der aus ihren toten Freunden zu bestehen scheint. Saito bezwingt den Oni und Edward weißt sie darauf hin, dass der Oni ihr trotzdem Schmerzen verursachen kann, als sie zögert. Sie wird jedoch vom Oni getroffen zu Boden und Edward lässt sich davon ablenken, woraufhin der Mönch ihm eine Hand abtrennt. Edward erkennt jedoch, dass auch die Verletzung und der Schmerz nur eine Illusion ist. Während Edward, geschwächt vom Schmerz, dasteht, wirft Saito ihr Schwert nach dem Mönch und verwundet ihn an der Wange. Daraufhin verschwinden die Illusionen und der Mönch stellt schockiert fest, dass sie ihr Sünden, welche der Edensplitter ihnen seiner Meinung nach erzeugt, überwunden haben.[83]
Edward ersticht den Mönch mit seinem Schwert, erkennt jedoch, dass es sich seltsam anfühlt, noch bevor er sieht, wie sich die Gestalt in Luft auflöst und der Mönch flieht. Er bemerkt Saito, welche auf dem Boden liegt und hilft ihr, sich aufzusetzen. Anschließend folgt Edward dem Mönch, welcher Zivilisten mit dem Edensplitter dazu bringt, ihn anzugreifen. Edward nutzt sein Adlerauge, um den Mönch zu erkennen, stellt jedoch fest, dass er damit die Zivilisten als Angreifer sieht. Er vermutet, dass es am Edensplitter liegt und erkennt schließlich den Mönch. Während Edward dem Mönch folgt, weicht er einigen Angriffen aus, erkennt jedoch, dass er so zu langsam ist. Er klettert an einer Hauswand hinauf und springt über Balken außerhalb der Reichweite seiner Angreifer über Balken und Schilder. In einer Gasse greift er den siegessicheren Mönch an und stößt ihn zu Boden. Er nimmt dem Mönch den Edensplitter ab, aber es gelingt ihm, ihn ein weiteres Mal zu aktivieren.[84]
Edward sieht eine Vision des Edensplitters
Edward sieht Wände aus Büchern um sich herum und will nach einem Buch greifen. Ein anderes Buch schwebt aufgeschlagen zu ihm und Edward sieht zwischen dessen Seiten Adam und Eva, die Toba-Katastrophe, Kassandra, Shao Jun, Ezio Auditore da Firenze und seinen noch nicht geborgenen Enkel Ratonhnhaké:ton. Er bekommt starke Kopfschmerzen und sieht, wie Hendrik etwas in einem großen Holzkreuz versteckt. Daraufhin stürzen die Bücher über Edward zusammen und er sieht wieder den Mönch vor sich.[85]
Edward flieht mit Saito
Edward ist schockiert von dem, was er gesehen hat und reagiert nicht, als der Mönch einen Dolch zieht. Der Mönch wird jedoch von einem Wurfspeer getroffen und Edward beobachtet, wie eine Gruppe Krieger, Söhne von Lapu-Lapu, zum Mönch kommt und ihr Anführer den Edensplitter an sich nimmt. Ihr Anführer Rajah, der sich als Nachfahre von Lapu-Lapu bezeichnet, tötet den Mönch und Edward verlangt, dass er ihm den Edensplitter gibt. Der Fremde bietet an, ihn zu verschonen, wenn er geht, aber Edward bleibt und greift Rajah an. Dieser wehrt Edwards Angriffe ab und merkt an, dass er mehr von einem Verborgenen erwartet hätte. Edward ist überrascht, dass er den ehemaligen Namen der Assassinen kennt und weißt den Fremden, der ihn mit einem Schwert bedroht darauf hin, dass der Edensplitter ihn kontrollieren wird. Auch als Rajah ein weiteres Mal verlangt, dass Edward geht, reagiert dieser nicht und die Krieger greifen ihn an. Saito mischt sich in den Kampf ein, wirft Rauchbomben und zieht Edward mit sich. Er will zurück, um den Edensplitter zurückzuholen und sie erklärt ihm, dass Soldaten sich ihnen nähern und erinnert ihn an ihre Freunde an Bord der Fenghuang. Edward stimmt Saito daraufhin zu.[85]
Gemeinsam mit Saito flieht Edward zur Fenghuang, wo sie bereits erwartet werden. Während Edward und Saito von Qing etwas zu Trinken erhalten, gibt John Befehl, aufzubrechen. Daraufhin verlassen sie den Hafen mit der Neo Batavia, John entdeckt jedoch kurz hinter ihnen spanische Schiffe. Jan bietet an, sie abzulenken, damit Edward sein Ziel erreichen kann und schlägt das Sultanat von Sulu als Treffpunkt vor, wo sie, wie er Edward versichert, als Freunde empfangen werden. Edward stimmt dem Vorschlag zu und erzählt John von dem Mönch und dem Edensplitter, sobald sie sich von Jan getrennt haben. Er berichtet von den Anhängern von Lapu-Lapu und erklärt, dass sie weiterhin nach Cebu reisen.[86]
Auf der Affeninsel
Edward beobachtet, wie sich Jan unter Beschuss durch die spanischen Schiffe von ihnen entfernt und gibt Rupiya den Befehl, aufzubrechen. Wenig später stellt Yun fest, dass ihre Vorräte in Manila konfisziert wurden und Edward beschließt, die Vorräte so schnell wie möglich aufzufüllen. Als Rupiya Edward kurz darauf zwei spanische Schoner in der Nähe der Küste aufmerksam macht und Yun und John vorschlagen, sie zu erschrecken, gibt Edward den Befehl zum Angriff. Überrascht beobachtet Edward, wie die Schiffe nach nur einem Schuss versinken und John Anweisung gibt, die Überlebenden zu retten und die Vorräte des Schiffes zu sammeln.[87]
Sie landen an der Küste an, wo Edward eine weitere Überraschung erlebt, als die Dorfälteste ihn mit seinem Namen begrüßt. In einer Hütter versichert die alte Frau ihm, dass sie als Mitglied der Zhang Wei Gesellschaft dafür sorgen wird, dass ihre Vorräte aufgefüllt werden. Sie dankt ihm außerdem dafür, ihnen, anders als die Spanier, fairen Handel zu ermöglichen. Die Dorfälteste erklärt ihm, dass eine Gruppe junger Männer mit ihm segeln möchte. Edward ist beeindruckt von Zhangs Erfolgen und begrüßt die Freiwilligen, weißt sie jedoch darauf hin, dass ihre Reise keine Vergnügungsfahrt wird.[87]
Die Dorfälteste berät Edward und Rupiya
Edward trifft sich kurz mit Yun und Qing, welche sich in einer Destillerie mit der Herstellung von Griechischem Feuer beschäftigen. Anschließend kehrt er an Bord der Fenghuang zurück und bespricht mit Rupiya die weitere Route, die er geplant hat. Die Dorfälteste mischt sich ein und rät ihnen davon ab, in die Nähe der Affeninsel zu segeln. Sie erklärt, dass sie früher mit den Bewohnern der Insel gehandelt haben, Seeleute inzwischen jedoch seltsame Geschichten über die Insel erzählen. Die Einheimische fügt hinzu, dass spanische Schiffe in der Gegend verschwunden sind und seltsame Geräusche Seeleute wie magisch anziehen. Sie berichtet außerdem, dass es angebliche Vampire auf der Insel geben soll.[87] Sie werden von einem Hilferuf von John unterbrochen und laufen auf den Kai, um nach ihm zu sehen.[88]
Als Edward, Rupiya und Yun sehen, dass John erfolglos versucht, einen kleinen Affen abzuschütteln, beginnen sie, ihn auszulachen. John bittet Saito um Hilfe, aber auch sie macht sich nur über John lustig. Schließlich überzeugt Xialun Qing John, stillzuhalten und nimmt ihm den Affen ab. Als der Affe wie ein Baby in Qings Armen einschläft und sie und John beschließen, sich um das Äffchen zu kümmern, muss Edward an seine Frau Tessa denken.[88]
Edward spricht mit John
In der Nacht verlassen sie die Insel wieder und Edward findet John an Deck liegend. Er spricht mit ihm über Qing und John erklärt ihm, dass er sich irgendwann mit Qing niederlassen und eine Familie gründen möchte. Da John befürchtet, kein guter Vater zu sein, sagt Edward ihm, dass niemand perfekt geboren wird und erzählt ihm von seiner ersten Frau Caroline, seiner Tochter Jennifer und Tessa. Er merkt an, dass er zu ihnen zurückkehren wird, sobald sie das Artefakt gefunden haben. John kommt zu einem Entschluss, bevor er Edward jedoch erzählen kann, was er vor hat, wird das Schiff angegriffen. Edward gibt Anweisung, die Laternen an Deck zu löschen und weißt Rupiya an, in den Schatten einer Insel zu segeln, damit sie im Mondlicht nicht sichtbar sind. Er fragt sich, wie sich aus ihrem Versteck entkommen sollen und wünscht sich, dass sie zurückschießen können. Saito merkt an, dass sie ihre Gegner auch nicht sehen würden, wenn sie auf die Berge der nahen Inseln klettern würden und John schlägt sarkastisch vor, zu fliegen. Qing unterbricht ihre Überlegungen und stimmt Johns Vorschlag zu. Edward und die anderen folgen ihr zu Yun, welche ihnen eine Himmellaterne, seine und Qings neuste Erfindung, zeigt.[88]
Edward ist überrascht, dass Yun seine letzte Erfindung bereits fertiggestellt hat, während John und Rupiya bemerken, dass die Laterne durch verbrennendes Petroleum fliegt. John glaubt nicht, dass ein Mensch damit fliegen könnte, aber Yun ist überzeugt von seinem Plan und zeigt ihnen einen großen Ballon. Edward ist begeistert von Yuns Erfindung, während die Anderen seinem Plan skeptisch gegenüberstehen. Yun ist überzeugt, dass der Heißluftballon fliegen wird, ist sich jedoch nicht sicher, wie viel Gewicht er tragen kann, weshalb er vorschlägt, dass eine leichte Person damit fliegt. Qing unterbricht einen deswegen entstehenden Streit zwischen John und Saito, indem sie beschließt, mit dem Ballon zu fliegen. Zusammen mit John beobachtet Edward, wie Qing in den Ballon steigt. Während sich der Ballon langsam mit heißer Luft füllt, lässt Edward die Fenghuang in eine Position segeln, von der aus sie schießen können. Über das Seil, welches den Heißluftballon mit der Fenghuang verbindet, erhalten sie eine Karte von Qing, auf der sie die Position ihrer Feinde auf der Affeninsel markiert hat. Edward gibt daraufhin den Befehl, mit Yuns Joseon-Bomben auf ihre Feinde zu schießen. Sie treffen die Kanonen auf der Insel und sehen die Explosionen ihrer Schüsse. John ruft Qing zu, dass sie zu ihnen kommen kann, der Ballon wird jedoch durch einen Windstoß erschüttert und steht wenige Augenblicke später in Flammen.[89] Schockiert beobachtet Edward mit den anderen den Ballon und sieht, wie Qing mit ihrem Fallschirm entkommt.[90]
Als John Yun anschreit, weil er Qing in Gefahr gebracht hat, geht Edward dazwischen und beruhigt John. Nachdem Yun sich entschuldigt hat wendet John sich ab und Edward versichert ihm, dass sie Qing zurückholen werden. Erleichtert umarmt John ihn. Von Saito, welche Qing vom Mast aus beobachtet hat, erfahren sie, dass Qing auf der Affeninsel gelandet ist.[90]
Sie brechen in Richtung der Insel auf und kollidieren mit den Schiffswraks Unterwasser. Edward gibt den Befehl, die Fenghuang auf einen Kampf vorzubereiten und bittet einige einige ihrer neuen Besatzungsmitglieder, welche sich in der Gegend auskennen, sich ihm und John anzuschließen, um mit ihm und John in einem kleineren Boot an Land zu gehen. Er überträgt Saito das Kommando und weißt sie an, aus der Reichweite der Kanonen ihrer Feinde zu segeln, sobald er mit John und den Einheimischen an Land ist. Während die Besatzung der Feunghuang auf die Festung schießt, gelangt Edward mit seinen Begleitern und dem Affen ungesehen an Land.[90]
Edward sucht mit John nach Qing
Auf der Affeninsel suchen sich nach Qing, finden jedoch nur ihren Fallschirm und Fußspuren von Personen ohne Schuhe. Mit der Hilfe des Adlerauges folgt Edward den Spuren mit seinen Begleitern in den Dschungel.[90] Plötzlich sieht Edward die Spuren nicht mehr mit dem Adlerauge, welches seit dem er den Edensplitter berührt hat, nicht mehr zuverlässig ist. John verzweifelt, weil er glaubt, dass sie Qing nicht nicht finden werden und Edward versucht, ihn zu beruhigen. Das Äffchen macht sie auf sich aufmerksam und Edward beschließt, ihm zu folgen, als der Affe im Dschungel verschwindet. Das Affe führt sie auf eine Lichtung mit einigen Hütten. Gemeinsam mit John und ihren Begleitern rennt Edward in eines der Gebäude und droht die Anwesenden zu töten, wenn sie Qing nicht freilassen. Edward stößt einen Mann zu Boden, bevor er merkt, dass Qing unverletzt ist.[91] Auch John stürmt ins Haus und Qing erklärt, dass sie wie ein Gast behandelt wurde und Kranke und Verwundete versorgt. Qing fügt hinzu, dass er und John den Menschen Angst machen und Edward bemerkt, dass die Dorfbewohner keine Krieger sind und sie sich falsch verhalten haben.[92]
Edward, John und Qing kümmern sich um den Dorfbewohner
Es kommt zu einem Gespräch mit dem Dorfältesten, welcher Edward, John und Qing zu Gästen erklärt. Der Sohn des Ältesten vergleicht sie mit Spaniern und Japanern, welche auf die Insel gekommen sind und beleidigt sie. Edward bleibt jedoch ruhig und Qing erklärt ihm, dass sie die eigentlichen Eingeborenen der Insel sind und die Widerstandskämpfer die Insel übernommen haben. Sie fügt hinzu, dass die Männer ins Militär der Widerstandskämpfer gezwungen wurden, weshalb es fast keine erwachsenen Männer im Dorf gibt. Der Dorfälteste entschuldigt sich für seinen Sohn und dankt Qing für ihre Hilfe. Edward entschuldig sich im Gegenzug für ihr Eindringen und plant mit John, das Dorf so schnell wie möglich mit Qing zu verlassen. Das Gespräch mit dem Ältesten wird jedoch von einer Frau unterbrochen, welche sie vor einem Manananggal warnt. Als die Frau mit einem Baby auf dem Arm stolpert und von einem Manananggal angesprungen wird, schießt John auf ihn. Der Dorfälteste hält John zurück und erklärt, dass der als Manananggal verkleidete Mann von den Widerstandskämpfern entführt wurde und aus dem Dorf stammt. Edward nutzt das Blasrohr, welches Yun ihm gebaut hat, um den Mann zu betäuben, damit er sie nicht weiter angreift. Qing verlangt, dass sie den Mann hinein bringen, damit sie ihn versorgen kann. Sie untersucht den Mann und erkennt, dass er lange nichts gegessen oder getrunken hat. Vom Dorfältesten erfahren sie, dass viele Berserker wie er im Dschungel sind und sie davon abhalten, dort zu jagen oder nach Nahrung zu suchen. Edward vermutet, dass diese Männer unter dem Einfluss des Edensplitters stehen und beschließt, gegen die Widerstandskämpfer vorzugehen, weil sie Unschuldige verletzen.[92]
Gemeinsam mit John und ihren Begleitern bereitet Edward eine Falle vor. Daraufhin geht Edward in den Wald, schießt in die Luft und lockt so die Berserker zu sich. Er rennt los und gibt John das Zeichen, die Falle auszulösen, sobald die Berserker über den Netzen stehen. Edward betäubt die gefangenen Berserker mit seinem Blasrohr und sie bringen sie gefesselt zurück ins Dorf. Dort versichert Edward dem Ältesten, dass es keine weiteren Angriffe geben sollte und er versuchen wird, alle Entführten zurückzubringen. Edward weißt ihn darauf hin, dass er nicht versprechen kann, alle zu retten und spricht mit ihm über die Widerstandskämpfer. Er fragt den Ältesten nach den Japanern, welche sein Sohn erwähnt hat. Der alte Mann erzählt ihm, dass japanische Siedler, welche seit einige Zeit auf der Insel leben, die Einheimischen auf der Suche nach Rajah und dem Edensplitter angreifen.[93]
Wenig später geht Edward mit John, den Seeleuten, dem Dorfältesten und den Dorfbewohnern zu Rajahs Festung. Sie befreien einige der Berserker, welche daraufhin die Festung angreifen. Sobald diese das erste Tor durchbrochen haben, folgt Edward ihnen mit John und den anderen. Sie befreien die Gefangenen Dorfbewohner aus ihren Zellen und Edward fragt sich, wie sie ihre Position an die Fanghuang übermitteln können. John kommt zu ihnen und erzählt, dass er eine Bombe von Yun in der Festung versteckt hat, um sie zu zerstören und gibt allen den Befehl, ins Wasser zu springen, um zu entkommen. Kurz darauf explodiert die Bombe.[93] Durch die Explosion, ein vorher vereinbartes Zeichen, kommt die Fenghuang schnell zu ihnen und Edward besteigt sie mit John, Qing und den Einheimischen. Nachdem sich Qing kurz darauf mit John verlobt hat, bringen sie die Einheimischen an Land und der Dorfälteste dankt Edward. Der Sohn den Ältesten entschuldigt sich bei ihm und Edward vergibt ihm. Er verabschiedet sich und kehrt mit Qing und John auf die Fenghuang zurück. Bald darauf brechen sie nach Cebu auf.[94]
Kampf gegen Rajah auf Cebu
Nach ihrer Ankunft auf Cebu schleicht Edward mit Saito zur Basilica del Santo Niño, in welcher sich Magellans Kreuz mit einem weiteren Teil von Hendriks Tagebuch befindet. Ihnen fällt schnell auf, dass die gleichen Berserker wie auf der Affeninsel den Eingang der Basilica bewachen.[94] Edward will an den Berserkern vorbeischleichen, sobald diese von spanischen Soldaten angegriffen werden. Als er jedoch ein weinendes Mädchen zwischen den Berserkern sieht, stürzt er sich ins Getümmel, um ein Mädchen zu retten. Er bringt sie in ein Gasse und weißt das Kind an, versteckt zu bleiben und verspricht ihr, dass er bald wieder bei ihr ist. Saito macht sich deshalb über ihn lustig und Edward erinnert sie daran, dass auch er eine Tochter hat.[95]
Edward und Saito kämpfen gegen Rajahs Krieger
Edward schleicht mit Saito in die Kirche, in deren Inneren sie viele tote Mönche vorfinden. Rajah tritt ihnen entgegen und bezeichnet sie als Verborgene. Edward streitet mit ihm darüber, dass Rajah falsch handelt, aber Rajah wendet sich ab und verlässt die Basilica.[95] Edward hofft, dass die Männer noch nicht unter dem Einfluss des Edensplitters stehen, liegt damit jedoch falsch und flieht mit Saito aus der Basilica, nachdem sie einige Widerstandskämpfer getötet haben. Vor der Kirche sehen sie, wie sich spanische Soldaten gegenseitig töten. Edward rennt, gefolgt von Saito, durch die kämpfenden Soldaten und klettert auf ein Dach. Mit dem Adlerauge entdeckt er die Spuren von Rajah und seinen Anhängern. Edward malt Saito mit Ruß mehrere Augen ins Gesicht und stößt sie auf die Straße, auf der gerade spanische Soldaten vorbei marschieren. Er trifft sie einige Straßen später und sie droht, ihn zu töten wenn er sie noch einmal als Köder benutzt. Verfolgt von den Soldaten rennen sie zum Hafen, wo sie auf Rajah und seine Anhänger treffen. Erschreckt stellt Edward fest, dass Widerstandskämpfer an Bord von zwei spanischen Schiffen sind und der Anführer der spanischen Soldaten weißt sie an, ihre Waffen niederzulegen, weil sie umzingelt sind. In diesem Moment segelt die Fenghuang in den Hafen und versenkt die spanischen Schiffe.[96]
Daraufhin schießen die spanischen Soldaten auf die Widerstandskämpfer und Edward hört, wie Rajah den Befehl zum Rückzug zum Fuerte de San Pedro gibt. Edward springt mit Saito ins Wasser und gemeinsam tauchen sie zur Fenghuang. Sobald er an Bord des Schiffes ist, dankt er John für die Rettung und John erklärt, dass er niemals ein Abenteuer ablehnt. Um den Edensplitter zu holen, lässt Edward die Fenghuang zum Fuerte de San Pedro segeln.[97]In der Hoffnung in der Festung Rajah, den Edensplitter und das Logbuch zu finden, beschließt Edward es anzugreifen. Er vermutet, dass Rajah das Logbuch in der Festung versteckt hat und weißt Saito an danach zu suchen, sobald sie in der Festung sind. Auf ihre Frage, warum er darauf vertraut, dass sie nicht damit flieht, erklärt Edward, dass er sie nicht davon abhalten könnte, weil sie seine Partnerin nur nicht seine Untergebene ist. Er besteht darauf, die Widerstandskämpfer selber aufzuhalten, weil sie wie er für Freiheit kämpfen.[98]
Bereits aus der Ferne hören sie, dass in der Festung gekämpft wird und Yun erkennt, dass sie sich nicht vom Wasser aus nähern können, weil es zu viele Kanonen in ihre Richtung gibt. John schlägt vor, die Festung mit dem Mörser anzugreifen und Edward erklärt ihm, dass sie damit riskieren würden, den Edensplitter zu verlieren und Unschuldige zu verletzten. Yun schlägt vor, die verbesserte Version des Ballons zu nutzen. Er erklärt ihnen, dass er den Ballon wesentlich sicherer gemacht hat und nun drei Personen damit fliegen können. Edward beschließt, ihn mit Saito und John zu benutzen und zieht John mit sich, obwohl dieser eigentlich auf der Fenghuang bleiben will. Er gibt den Befehl, die Mauern der Festung mit Kanonen zu beschießen, sobald sie in der Luft sind, damit sie unbemerkt in die Festung gelangen können. John fragt Yun, ob sie den Ballon lenken können, was dieser zögernd verneint.[97]
Edward, Saito und John fliegen mit Yuns Ballon
Edward genießt die Aussicht vom Ballon, sobald der Ballon aufgestiegen ist.[97] Als das Seil, welches sie mit der Funghuang verbindet, zerschnitten wird, bekommt John Panik und Edward beruhigt ihn. Die Söhne von Lapu-Lapu entdecken den Ballon und schießen auf sie und dieses Mal beruhigt Saito John, indem sie ihm erklärt, dass sie außerhalb der Reichweite der Musketen sind. Edward wirft vier Seile mit Enterhaken unten und verhakt sie in einem Zaun auf der Mauer der Festung. Er gibt John die Anweisung, ihnen Feuerschutz zu gewähren und nutzt mit Saito die Seile als Seilrutsche. Von den Seilen aus springen sie über den Zaun in die Festung und Saito beschwert sich darüber, dass sie wieder von Feinden umgeben sind. Er weißt die Samurai an, ihm zu folgen und rennt in Rajahs Richtung los, während er Angriffen ausweicht.[99]
Edward und Saito klettern auf eine höhere Ebene der Festung und Saito beschuldigt ihn, nicht nachzudenken, bevor er handelt. Als er Rajah umgeben von den Leichen seiner Anhänger sieht, weißt Edward sie an, still zu sein. Er erkennt, dass Rajah jegliche Menschlichkeit verloren hat und Rajah erklärt, dass er alle Menschlichkeit dafür opfern würde, die schreckliche Zukunft, die er vorhergesehen hat, zu verhindern.[99] Saito will Rajah angreifen aber Edward hält sie zurück und weist sie an, das Logbuch zu holen. Er lässt Saito stehen und greift Rajah an. Als sein Gegner bemerkt, dass Saito fort läuft, merkt Edward an, dass sie wichtigeres zu tun hat. Rajah behauptet, dass er nicht gegen ihn und seine Brüder bestehen kann und Edward erinnert ihn daran, dass er alle seine Anhänger getötet hat. Daraufhin erklärt Rajah, dass er gesehen hat, welches Leid Zukunft sein Volk erwartet und Edward fragt ihn, ob er erwartet, dass sein Weg ihn zur Freiheit führen wird. Er fügt hinzu dass Rajah dass gleiche Blut an den Händen hat wie die Spanier und es nur Freiheit geben kann, wenn alle Leben gleich viel Wert sind. Edward bezeichnet Rajah als blutdürstigen Tyrannen und erkennt, dass er ihn zu sehr provoziert hat, als Rajah den Edenplitter benutzt, um die Leichen seiner Anhänger aufzuwecken.[98]
Edwards Sieg über Rajah
Rajah wirft einen Speer auf Edward und erschafft eine Vielzahl von Illusionen, so dass Edward den echten Speer nicht erkennen kann. Er weicht allen Speeren aus und Rajah gibt seinen Anhängern den Befehl, ihn einzukesseln. Edward verteidigt sich, kann jedoch nicht verhindern, dass er umzingelt wird. Durch eine Lücke zwischen den Schilden seiner Angreifer sieht Edward Rajah und nutzt diese, um seiner Phantomklinge das Band zu durchtrennen, mit dem Rajah den Edensplitter um den Hals trägt. Daraufhin verschwinden die Illusionen und Edward geht zu Rajah, welcher auf die Knie fällt. Edward nimmt den Edensplitter und hat Visionen von Rajahs Kindheit und Jugend. Er sieht zu Rajah, als dieser erklärt, dass er sich weigert, dieses Ende zu akzeptieren. Edward erklärt, dass ihm eine strengeres Urteil vor sich hat als alles, was er tun kann und wendet sich von ihm ab. Er weißt ihn auf seine toten Anhänger hin. Rajah erklärt, dass er weiß, dass seine Mittel nicht perfekt sind, er aber keine andere Wahl hatte um das Elend und den Tod zu verhindern, der sein Volk erwartet. Er wird unterbrochen, als Xiao Han mit einem Wurfpfeil angreift und damit das Genick bricht. Han tritt Edward gegenüber und fordert den Edensplitter von ihm.[100]
Edward macht sich auf einen Kampf gefasst und versucht die Wurfpfeile von Han ab, wird aber von einem der Pfeile gefesselt. Als Han seine Forderung wiederholt und anmerkt, dass sie zur gleichen Bruderschaft gehören, weißt Edward ihn darauf hin, dass Rajah wie Han versucht hat, Freiheit durch Gewalt zu erreichen. Er fügt hinzu, dass er durch Gewalt nur das zerstören wird, was er schützen will. Han behauptet, dass er das mit seiner Bruderschaft entscheiden muss und zieht Edward an dem Zeil zu sich, bevor er ihm den Edensplitter abnehmen kann, durchtrennt Saito das Seil mit einem Pfeil. Saito erklärt ihnen, dass sie das Logbuch haben und Edward beschließt, mit ihr zu fliehen. Han stellt sich ihnen jedoch in den Weg und weißt sie auf Lees Flotte hin, während Yan und Liu Qing zu ihm kommen. Der chinesische Assassine verlangt erneut, dass Edward ihm den Edensplitter gibt und zieht sein Schwert.[101]
Edward setzt den Edensplitter gegen die Assassinen ein
Edward und Saito wehren sich gegen die Angriffe der Assassinen. Während Edward gegen Liu Qing und Han kämpft, wird Saito von Yan angegriffen. Edward sieht, wie Saito von Yan entwaffnet wird und benutzt den Edensplitter, weil er keinen anderen Ausweg sieht. Er zeigt Liu Qing, wie seine Tochter ihn angefleht hat, nicht zu gehen. Han gaukelt er vor, dass der Sturz der Ming-Dynastie nur ein Traum war, bevor er ihm die Vernichtung der chinesischen Assassinen nach dem Machtwechsel zeigt. Er droht Yan, sie, Han und Liu Qing zu töten, wenn sie weiter kämpft und Yan lässt von Saito ab, als sie zu ihrem Mentor eilt. Edward hilft Saito auf. Auf ihre Frage, ob es weise ist, die Assassinen zu verschonen, erklärt er ihr, dass es nicht weise, aber vielleicht trotzdem richtig ist. Er fügt hinzu, dass sie zwischen Lees Flotte auf dem Meer und den spanischen Soldaten an Land kaum eine andere Möglichkeit zur Flucht haben. Saito weißt ihn darauf hin, dass der Ballon über ihnen gefährlich schwankt. Als der Ballon sich kurz darauf wieder fängt, beschließt Edward, an den durchtrennten Seilen hinaufzuklettern. Er greift nach Saito und hält sich am Seil fest.[102]
Im Korb nutzt Edward den Edensplitter, um mit seinem Nachfahren Noa Kim zu kommunizieren. Von dem Edensplitter paralysiert sitzt Edward teilnahmslos im Ballon und wird von Saito und John an Bord der Fenghuang gebracht, nachdem sie in der Nähe des Schiffes gelandet sind. Qing untersucht ihn und stellt fest, dass er sich komplett in sich selbst zurückgezogen hat. Als Yun die Frage aufwirft, wohin sie als nächstes reisen sollen, gibt Edward die Anweisung, zum Sultanat von Sulu zu reisen, bevor er wieder in sich versinkt. Er wird unter Deck gebracht und die Fenghuang bricht unter Johns Kommando in Richtung des Sultanats auf.[103]
Reise nach Sulu
Edward, Saito, John und Yun besprechen sich.
Einige Zeit später legen sie an einer Insel an, um ihre Vorräte aufzufüllen. Edward, der sich besser fühlt, obwohl er weiterhin unter Wahnvorstellungen leidet, geht in der Begleitung von Qing und auf zwei Seeleute gestützt zu den anderen in ein Dorf. Er weißt die Hilfe der Seeleute ab und überträgt Yun die Verantwortung für ihre Vorräte. Sobald sie alleine sind erklärt Edward Saito, John und Yun, dass er als Köder zurückbleiben wird, während sie fliehen. John merkt an, dass er nicht in der richtigen Verfassung dazu ist und Saito wirft Edward mit einem leichten Stoß zu Boden. Sie erklärt ihm, dass er in seinem Zustand eine Belastung ist und sie keine Zeit für seine Selbstüberschätzung hat. Saito erinnert ihn an ihre Abmachung und er beschuldigt sie, seine Autorität an sich reißen zu wollen. Saito versichert ihm, dass sie nur an der Rache an dem Shimazu-Klan interessiert ist und dass es in ihrer Macht liegt, ihn aus dem Weg zu räumen. Er löst daraufhin, bereit gegen sie zu kämpfen, seine Versteckte Klinge aus. Saito stimmt schließlich zu, sich Edwards Anweisungen zu beugen und überzeugt ihn, John als Lockvogel zur Fenghuang zu schicken.[104]
Nachdem John und Yun aufgebrochen sind, um eine Falle für Sukuna zu legen, sammelt Qing Kräuter und bereitet Edward daraus einen Trank zu, der ihn stärkt. Qing warnt Edward davor, dass sie nicht einschätzen kann, wie lange die Wirkung anhält. Vom Dorf aus sehen sie Feuerschein in der Ferne und erkennen dadurch, dass Yun seine Falle ausgelöst hat und der Angriff dementsprechend heftiger war, als sie erwartet hatten. Nagamasa kommt mit Söldnern zu ihnen und bittet Saito um Verhandlungen. Edward, glaubt, dass es sich um Angreifer handelt, aber Saito hält ihn zurück und bezeichnet ihn als ihren Gast. Nagamasa fragt sie erneut, wie viel sie ihm für seine Hilfe zahlen würde und Saito gibt zu, dass sie kein Geld besitzt, mit welchem sie ihn bezahlen kann. Sie versichert ihm jedoch, dass ihm aller Besitz des Shimazu-Klans gehören wird, wenn sie Erfolg haben. Zwei Ninja von Sukuna unterbrechen sie und fragen Nagamasa, warum er Sukunas Befehle missachtet. Als Antwort tötet Nagamasa den Ninja, der gesprochen hat und versichert Saito seine Unterstützung.[105] Nagamasa tötet auch den zweiten Ninja und droht Saito, sich gegen sie zu wenden, wenn sie sie schlecht behandelt. Saito versichert ihm, dass sie ihn nicht als minderwertig behandeln wird und dass sie an seiner Seite kämpfen wird. Nagamasa stimmt zu, wiederholt jedoch seine Drohung, sie zu töten, sollte sie sich gegen ihn und seine Leute wenden. Saito merkt an, dass Edward ihr kurz zuvor vorgeworfen hat, ihm in den Rücken zu fallen.[106]
Edward fragt Nagamasa, wo sich Sukunas Ninja aufhalten und Nagamasa berichtet ihnen, dass Sukunas Ninja von der Rattan-Schild Einheit verstärkt wurden und am Stand gegen einen koreanischen Hinterhalt kämpfen. Nagamasa fügt hinzu, dass die Ninjas bald bei ihnen sein werden und Edward verlässt die Gruppe. Er läuft zum Strand und trifft gerade rechtzeitig ein, um Yun und seine Truppe vor den angreifenden Ninja zu retten. Nachdem er einen Angreifer getötet hat, der Yun bedroht, tötet er weitere und schließlich ziehen sich die Ninja zurück. Edward verliert erneut die Kontrolle über sich selbst.[106] Er hat Visionen und wird von Yun zu Saito gebracht. Dort zwingen sie Sukuna durch ihr Eintreffen zum Rückzug. Edward sagt Saito, dass sie nicht gegen sie kämpfen kann, weil er eine Vision davon hatte, wie sie dabei getötet werden würde. Saito erklärt Edward, dass sie trotz seiner Vision keine Zeit verschwenden können, weil die Rattan-Schild Einheit schon bald bei ihnen sein wird. In diesem Moment werden sie durch den Angriff der Einheit unterbrochen.[107] Edward zieht sich mit Qing und einigen andern in den Wald zurück. Etwas später stößt auch Yun zu ihnen und informiert Edward darüber, dass ihre Feinde sich genauso verhalten haben, wie er es vorhergesagt hat. Edward erklärt, dass sie sich beeilen müssen, weil der Feind sich ihnen nähert. Er führt sie zu einer Klippe in der Nähe des Strand, wo sie auf Saito und die anderen warten wollen. Während sich Yun darüber freut, warnt Edward davor, dass sie noch nicht entkommen sind und sie werden von der Spezialkavallerieeinheit der Qing-Dynastie angegriffen.[108]
Saito nimmt Edward den Edensplitter ab.
Unterstützt durch die Kraft des Edensplitters tötet Edward alle Kämpfer der Spezialkavallerieeinheit und ihre Pferde. Während Edward noch unter dem Einfluss des Edensplitters steht kommen Saito, Nagamasa und dessen Kämpfer zu ihnen. Saito geht zu Edward und fordert ihn auf, zu sich zu kommen. Edward spricht davon, dass er die Zukunft begreifen kann und Saito greift nach der Hand, in der er den Edensplitter hält. Sie verlangt, dass er das Artefakt loslässt, aber er stößt sie weg. Edward hält ihr sein Schwert an die Kehle und erklärt, dass er der einzige ist, der die Last des Edensplitters tragen kann. Daraufhin beschimpft Saito Edward und fragt ihn, wo der großspuriger Draufgänger ist, dem sie ihre Treue geschworen hat. Sie fragt ihn, warum er glaubt, dass er besser mit dem Artefakt umgehen kann als sie und greift danach. Saito verlangt, dass er das Artefakt loslässt, bevor es ihn vernichtet und versichert ihm, dass sie nicht dessen Versuchung erliegen wird. Sie reißt es Edward aus der Hand und Edward bricht zusammen. Yun macht sie auf sich aufmerksam und und gibt ihr eine leere Munitionskiste, um den Edensplitter darin wegzuschließen. Sobald es Saito gelingt, dass Artefakt in die Kiste zu legen, fragt sie sich, wie Edward damit umgehen konnte.[109]
Edward flieht mit den anderen zur Klippe
Da sie ihre Vorräte aufgefüllt haben beschließen Yun und Saito, an Bord der Fenghuang zurückzukehren, stellen jedoch fest, dass sie Stelle des Schiffs die Rattan-Schild Einheit am Strand erwartet. Die Einheit wird von Kanonenschüssen getroffen und geschwächt. Saito gibt die Anweisung, sich weiter auf die Klippe zurückzuziehen und die Angreifer durch die Kanonen sterben zu lassen. gestützt von zwei Matrosen folgt Edward den anderen und Saito fordert die Gruppe auf, dort wo es tief genug ist, ins Wasser zu springen. Gemeinsam mit den anderen Mannschaft springt Edward ins Meer und wird an Bord der Fenghuang gebracht. Nur Nagamasa und seine Kämpfer bleiben auf der Insel um weiter gegen die Rattan-Schild Einheit zu kämpfen.[109]
Edward wird an Bord der Fenghuang gebracht, welche die Fahrt in Richtung Sulu fortsetzt.[109]
Zeit in Sulu
An Bord der Fenghuang verliert Edward erneut das Bewusstsein und Xialun wacht über ihn. In der Nähe von Sulu setzt Jan von Aert die Fenghuang fest und zwingt Edwards Verbündete, Sultan Badarud-Din I den Edensplitter auszuhändigen. In Sulu wird Edward in eine Zelle gesperrt, wo Xialun sich um ihn kümmert. Als Edward schließlich erwacht flucht er über den Edensplitter, da ihm dieser Kopfschmerzen bereitet. Edward erkennt, dass er nicht mehr auf der Fenghuang ist und Xialun berichtet ihm von den Ereignissen. Sie bietet an, die Wachen vor der Zelle mit einer Ablenkung fort zu locken, damit er entkommen kann und gibt ihm ein Messer, welches Yun für sie gemacht hat. Edward versichert ihr, dass er alle befreien wird und Xialun beginnt mit der Ablenkung. Sie behauptet, dass Edward im Sterben liegt und ruft um Hilfe. Da der Sultan befohlen hat, dass Edward am Leben gehalten werden soll, gehen die Wachen auf Xialun ein und öffnen die Tür. Edward krümmt sich in vorgespielten Zuckungen auf dem Boden. Als eine der zwei Wachen einen Arzt holen will, stellt Xialun sich ihm in den Weg und lenkt damit auch die zweite Wache wieder von Edward ab. Dieser zieht das Messer von Xialun aus der Scheide und tötet beide Wachen.[110]
Edward schleicht mit Xialun durch das Gefängnis
Qing ruft ihr Äffchen zu sich und Edward verlangt, dass sie sich nicht davon ablenken lässt und fragt sie, wo die anderen sind. Sie erklärt ihm, dass John, Saito und Yun in einer anderen Zelle im gleichen Gebäude sind. Edward versichert ihr, dass er sie schnell befreien wird und rät ihr, in Sicherheit auf ihn zu warten. Xialun besteht jedoch darauf, mit ihm zu kommen, weil sie nicht zurückbleiben will, während er und die anderen in Gefahr sind. Edward stimmt zu, besteht jedoch darauf, dass sie seinen Anweisungen folgt. Gemeinsam nähren sie sich einer Abzweigung im Gang. Er bemerkt einige schwer bewaffnete Wachen im angrenzenden Gang und erkennt, dass er nicht genug Ausrüstung hat und es zu viele sind, als dass er sie alleine angreifen könnte. Xialun bietet an, die Wachen für ihn abzulenken. Edward merkt an, dass sie damit ein großes Risiko eingeht, da er aber auch keine Alternative hat, hört er ihren Vorschlag an. Schließlich geht Xialun mit dem Affen auf ihrer Schulter zu den Wachen. Während die Wachen auf sie zielen erklärt sie, dass sie als Heilerin auch nach den anderen, kranken Gefangenen sehen soll. Eine der Wachen erinnert sich daran, dass sie die letzten Gefangenen gut behandeln sollten und sie führen sie aus Edward Blickfeld.[111]
Edward schickt Saito und Yun zur Fenghuang
Wukong, Xialuns Äffchen, zerstört wenig später die Laternen an den Wänden und Edward vermutet, dass ihr Plan aufgegangen ist. Edward nutzt das Adlerauge, um die Wachen im Dunkeln zu sehen und bricht einem von ihnen das Genick. Mit dem Schwert des Toten tötet Edward die anderen Wachen. Schließlich kommen Xialun, John, Saito und Yun zu ihm. Xialun erklärt Edward, dass John verletzt wurde und Edward beschließt, dass sie gehen, sobald sie ihre Waffen zurückgeholt haben. Edward und Saito finden ihre Waffen im Gefängnis und fliehen mit den anderen aus dem Gebäude. Draußen erklärt Edward, dass sie die anderen befreien müssen, bevor die Wachen ihre Flucht bemerken. Sie werden jedoch von Mustafa überrascht, der den Seeleuten zuruft, die Fenghuang zum Aufbruch bereit zu machen. John beleidigt Mustafa, weil er sie verraten hat, aber dieser erklärt, das er, nachdem er die Besatzung befreit hat, auch sie befreien wollte. Mustafa weißt sie daraufhin, dass es für einen Verräter keinen Sinn ergeben hätte, zurückzukehren und John beruhigt sich wieder. Edward stimmt Mustafas Aussage zu und lobt ihn für seine Tapferkeit. Mustafa erklärt, dass er erkannt hat, dass sein Leben ohne Freunde keinen Sinn hat. Auch dabei stimmt Edward ihm zu und schickt ihn zur Fenghuang, um das Schiff vorzubereiten. Edward hält ihn jedoch noch auf, damit er ihm sagt, in welches Lagerhaus der Edensplitter gebracht wurde. Während Mustafa seine Bitte folgt beobachten sie, eine Explosion am Lagerhaus. Da der Schuss vom Meer aus kam, vermutet Edward, dass auch die chinesischen Assassinen wissen, dass sich dort der Edensplitter befindet.[111]
Edward weißt Saito und Yun an, Mustafa zu helfen, welcher verspricht, die Fenghuang für ihre Abreise vorzubereiten. Edward sieht durch die Folgen des Edensplitters, dass die Assassinen Xialun verletzen werden wird und macht sich auf den Weg zum Lagerhaus. Er merkt an, dass er den Edensplitter zurückholen oder bei dem Versucht sterben wird. John will es ihm verbieten, weil er glaubt, dass sie keine Chance haben, wenn sie gleichzeitig gegen die Assassinen und die Soldaten von Sulu kämpfen. Er droht John, damit er ihm nicht folgt und geht los.[112]
Edward, Han und Yan vor dem zerstörten Lagerhaus
Vor dem Lagerhaus tritt Edward Yan entgegen. Als Han, welcher in der Nähe mit Qing gegen die Wachen des Sultanats kämpft, ihn bemerkt und angreift, verteidigt sich Edward gegen ihn. Eine Kanonenkugel schlägt im Lagerhaus ein und Han weißt Yan an, den Edensplitter zu holen. Bevor Edward ihr folgen kann, kommt John zu ihnen und Edward wird wütend, weil er nicht auf ihn gehört hat. Er befiehlt ihm, zurückzutreten, während er von Han angegriffen wird. John erklärt, dass er den Edensplitter holen wird, während Edward gegen den Assassinen kämpft.[112]
Kurz darauf kommt John zurück, da Xialun an seiner Stelle ins Lagerhaus gegangen ist. Gemeinsam mit ihm kämpft Edward gegen Han und Qing. Er erkennt, dass die Assassinen sie nur von dem Edensplitter ablenken wollen und beschließt, etwas dagegen zu tun. Bevor er handeln kann, unterbricht Yan den Kampf. Sie hat den Edensplitter und Xialun als Geisel. Yan weißt sie an, dass sie sich zurückziehen, wenn sie verhindern wollen, dass Xialun verletzt wird. Han verlangt, dass sie bei ihrer Ehre schwören, nicht wieder gegen sie zu kämpfen und versichert ihnen, dass Xialun nicht verletzt werden wird.[113]
Eine weitere Kanonenkugel schlägt bei ihnen ein und Yan lässt die Truhe mit dem Edensplitter fallen. Während John Yan folgt, welche Xialun mit sich genommen hat, läuft Edward zum Edensplitter.[113] Han versucht, ihn mit Wurfpfeilen aufzuhalten, aber Edward kommt rechtzeitig an den Edensplitter und nutzt dessen Kraft, um sich Han zu nähern und ihn mit seinem Schwert zu verletzen. Han erinnert ihn daran, dass er den Edensplitter nicht benutzen wollte, aber Edward kämpft weiter gegen ihn. Als sich Qing in den Kampf einmischen will, bedroht John ihn, mit Xialun an seiner Seite, mit seinem Gewehr. Edward stößt Han zu Boden und holt mit der versteckten Klinge aus, um ihn zu töten. Durch den Edensplitter hat Edward eine weitere Vision davon, wie sein ungeborener Sohn Haytham Jahre später über seiner Leiche weint. Danach sieht er, wie sein Enkel Ratonhnhaké:ton Haytham tötet. Han nutzt Edwards Ablenkung um sich zu befreien und Edward lässt den Edensplitter fallen. In dem Glauben, dass Edward ihn verschonen wollte, greift Han ihn an, aber John geht dazwischen und stößt Han weg. John ruft Edward zu, dass er den Edensplitter nehmen soll, aber dieser ist zu geschockt, um zu reagieren. Han greift daraufhin Xialun an und tötet sie.[114]
Nagamasas Truppe rettet Edward
Als die Truppen des Sultans zu ihnen kommen, fliehen die Assassinen mit dem Edensplitter. Schockiert beobachtet Edward John und die tote Xialun, der er ein besseres Leben gewünscht hätte. Er verflucht sich selber dafür, dass er versagt hat und deshalb eine weitere Person, die ihm nahe stand, getötet wurde. Er gibt nur sich selbst die Schuld an ihrem Tod und reagiert nicht, als die Wachen des Sultans auf ihn zu laufen. Plötzlich verteidigen ihn Nagamasa und seine Anhänger. Nagamasa erklärt ihm, dass er Saito für die Rettung danken muss, welche zur gleichen Zeit den Angriff der Qing-Flotte abwehrt. Saitos Verbündeter zieht Edward mit sich, als dieser wegen John Einspruch erhebt, weißt Nagamasa ihn daraufhin, dass andere seiner Anhänger ihn mit nehmen. Während John die Kämpfer anfleht, ihn bei Xialun zu lassen, werden sie zurück zur Fenghuang gebracht.[115]
Sie verlassen Sulu und während John um Xialun trauert, glaubt Edward das er an ihrer Stelle hätte sterben sollen.[115] Da er noch lebt glaubt er, dem Tod, den er durch den Edensplitter gesehen hat, entkommen zu sein.[116]. Er fragt sich, warum der eine Vision der Zukunft hatte, welche er für falsch hält und überlegt welche Bedeutung in allen Kämpfen in der Gegenwart liegt, wenn der Edensplitter die wahre Vergangenheit und Zukunft zeigt. Edward hat eine Vision eines weitern Teils des Edensplitters in einem goldenen Tempel.[115] Durch die Vision erkennt er, dass der erste Teil des Edensplitters, welchen er an die chinesischen Assassinen verloren hat, den Verstand kontrollieren sowie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen kann. Der zweite Teil des Edensplitters gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die Kräfte des ersten Teils zu kontrollieren, während der letzte Teil die Kräfte der anderen beiden Edensplitter verstärken kann, dass man damit über die gesamte Welt herrschen kann.[116]
Zeit in Singapur
Edward ist durch die erneute Nutzung des Edensplitters stark geschwächt und kaum länger als wenige Augenblicke wach. Seine Verbündeten segeln mit ihm nach Singapur, wo sie im März 1725 eintreffen. Saito bringt ihn zu einem Arzt und lässt ihn in dessen Obhut. Sobald es ihm besser geht, geht Edward in einen Pub und betrinkt sich. Er glaubt, dass er Xialuns Tod hätte verhindern können und verlässt schließlich den Pub. Unabsichtlich rempelt er einen Mann an und wird daraufhin von ihm und seinem Begleiter angegriffen. Während Edward sich noch fragt, ob das Leben überhaupt einen Sinn hat, reagiert sein Körper und er verteidigt sich. Er stößt einen der Angreifer zu Boden. Der zweite will ihn mit einer zerbrochenen Flasche angreifen, welche aber von einer Kugel getroffen wird und zersplittert.[117]
Tessa stützt Edward
Edward sieht sein Frau Tessa mit einer Pistole in der Hand auf sich zu kommen und glaubt, dass auch sie nur eine Vision ist. Tessa gibt ihm jedoch eine Ohrfeige und beschimpft ihn, weil er sie und Jenny verlassen hat um sich zu betrinken. Tessa erklärt, dass sie zu ihm gekommen ist, um ihn zu retten und beschwert sich darüber, dass er ihr nicht einmal dankt. Plötzlich umarmt Tessa ihn und erklärt, dass sie froh darüber ist, dass es ihm gut geht. Edward entschuldigt sich bei ihr und bricht zusammen. Saito kommt zu ihnen und erklärt, dass es Edward im Moment nicht gut geht. Als Tessa sie fragt, wer sie ist, erklärt Edward, dass sie eine Freundin von ihm ist, während Saito gleichzeitig antwortet, dass sie Geschäftspartner sind. Daraufhin bittet Tessa Saito, nach ihrer Tochter zu suchen und beschreibt sie ihr.[118]
Edward wird von Tessa in ein Zimmer gebracht und er fragt sie, warum sie in Singapur ist. Daraufhin erzählt sie ihm, dass Adéwalé drei Personen zu ihr geschickt hatte, welche ihr erklärt hatten, dass er verfolgt wird und sie gebeten hatten, einen vertrauenswürdigen Boten vorzuschlagen. Sie erklärt, dass sie selber aufgebrochen ist, weil sie weiß, dass er keinem Fremden getraut hätte. Tessa fügt hinzu, dass Jennifer das Gespräch belauscht und an Bord ihres Schiffes geschlichen hatte. Sie merkt an, dass Jennifer ihm mit jedem Tag ähnlicher wird und Edward versichert ihr, dass Saito sie unverletzt zurückbringen wird. Während sie auf Saito und Jennifer warten, umsorgt Tessa Edward und er erzählt ihr von den Ereignissen.[119]
Tessa lässt ihn etwas allein und bringt schließlich Jennifer zu ihm. Sie fällt ihm um den Hals und Edward umarmt seine Tochter erleichtert. Er bemerkt, wie sehr sie gewachsen ist und versichert sich, dass sie unverletzt ist. Jennifer erklärt, dass Saito sie gerettet hat und Edward dankt dem Himmel dafür, dass sie es getan hat. Während er sie umarmt, hofft Edward um Vergebung dafür, dass er sie zurückgelassen hat und erinnert sich daran, wie er durch den Edensplitter seine eigene Leiche gesehen hat. Da er erkannt hat, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, ist ihm bewusst, dass jede Sekunde, die er verschwendet hat, unersetzbar ist.[119]
Tessa überzeugt Jennifer, Edward allein zu lassen
Tessa schlägt vor, Edward alleine zu lassen, damit er sich ausruhen kann und Edward versichert Jennifer, dass sie sich bald wiedersehen werden, als sie sich darüber beschwert, dass sie kaum einen Moment mit ihm verbracht hat. Sobald er mit Tessa allein ist, erklärt Edward ihr, dass alles umsonst war und es unverzeihlich ist, dass er sie und Jennifer zurückgelassen hat. Er fügt hinzu, dass er die kostbare Zeit, die ihnen bleibt, mit der Reise verschwendet hat und dabei nur Tod und Leid gefunden hat. Edward merkt an, dass er dem Unglück, welches ihm vorherbestimmt ist, nicht entkommen kann und das nichts wahr ist und nichts davon einen Sinn hatte. Tessa erklärt daraufhin, dass sie nicht weiß, welche Hölle er auf seinen Reisen gesehen hat, aber mit Sicherheit weiß, dass alles, was er in seinem Leben getan hat, von Bedeutung ist, weil es ihn, Jennifer und sie zusammengebracht hat. Sie erinnert ihn daran, dass er unzählige Rückschläge und Unglücke erlebt hat, er aber jedes Mal wieder aufgestanden ist. Sie küsst ihn und erklärt, dass es Zeit ist, weiterzumachen, weil der Mann, in den sie sich verliebt hat, sich durch keinen Rückschlag aufhalten lassen würde. Er antwortet ihr daraufhin, dass seit dem er sie zum ersten Mal gesehen hat, hätte wissen müssen, dass sie zu gut für ihn ist. Tessa rät ihm, den Sternen dafür zu danken, dass er eine Frau mit der Geduld einer Heiligen gefunden hat.[119]
Tessa warnt Edward vor einem Templar-Spion, welcher für die Britische Ostindien-Kompanie arbeitet. Er erkennt schließlich, dass John dieser Spion ist.[120] Edward und Tessa verbringen die Nacht zusammen und zeugen ihren Sohn Haytham Kenway.[119]
Edward verabschiedet sich von Tessa und Jennifer.
Am nächsten Tag verabschiedet Edward sich von Jennifer, welche er anweist, auf sich aufzupassen und auf Tessa zu hören. Auf ihre Bitte hin verspricht er ihr, dass er unverletzt zu ihnen zurückkehren wird. Edward versichert Tessa, dass sie bald zurückkehren wird und bittet sie wegen seiner Reise um Entschuldigung. Tessa nimmt seine Entschuldigung an und erklärt, dass sie wusste, worauf sie sich eingelassen hat, als sie ihn geheiratet hatte. Sie merkt an, dass sie schwanger sein könnte und Edward verabschiedet sich.[116]
Auf Saito gestützt kehrt Edward auf die Fenghuang zurück. Saito merkt an, dass Tessa und Jennifer genauso dickköpfig sind wie er und Edward antwortet ihr, dass er sie nicht verdient hat. Mustafa begrüßt sie an Bord und informiert sie darüber, dass auch John wieder an Bord ist und sie aufbrechen können. Gefolgt von Nagamasas Schiff verlassen sie Singapur und segeln aufs Meer hinaus.[116]
Reise nach Burma
Edward, Edward, John, Saito, Yun und Nagamasa sprechen über ihre weitere Reise.
Edward erklärt Saito, Nagamasa, Mustafa, John und Yun von seiner Vision von dem Tempel mit dem zweiten Teil des Edensplitters. Mustafa erklärt, dass es sich bei dem Tempel um die Shwedagon Pagode in Burma handelt, welche als Goldener Tempel bezeichnet wird. Nagamasa erinnert sich daran, dass ein portugiesischer Entdecker etwa hundert Jahre zuvor eine große, alte Glocke in Burma stehlen wollte. Mustafa erklärt weiter, dass sie durch die Straße von Malakka nach Burma gelangen. Er fügt hinzu, dass es dort Gerüchten zufolge Aufstände gab. Nachdem Mustafa ihnen versichert hat, dass die Piraten in der Gegend seine Freunde sind, beschließt Edward dorthin zu segeln. Bevor sie diesen Plan umsetzen erklärt Edward den anderen, was er aus seinen Visionen noch über die drei Teile des Edensplitters erfahren hat.[116]
Er fügt hinzu, dass das die wahren Kräfte der Isu waren und es der Grund dafür ist, dass die Assassinen verhindern wollen, dass sie jemandem in die Hände fallen. Edward erklärt seinen Verbündeten, dass die Edensplitter nie für Menschen gedacht waren und die Kontrolle des menschlichen Verstands, wie er aus eigener Erfahrung weiß, nur ein Bruchstück ihrer Kräfte ist. Er merkt an, dass er glaubt, dass Edensplitter die Geschichte und das Schicksal der Menschheit verändern könnten. John vergleicht die Kraft der Edensplitter mit der Kraft Gottes. Edward fügt hinzu, dass derjenige, den den Edensplitter besitzt, wie Welt nach seinem Willen verändern wird und sie deshalb den zweiten Teil vor ihren Gegnern finden müssen.[116]
Mustafa erklärt, dass er die Macht des Edensplitters nicht braucht, da es sein einziger Wunsch ist, frei auf den Meeren zu segeln. Er versichert Edward, dass bis ans Ende mit Edward segeln wird um seine Freiheit zu verteidigen. Yun schließt sich ihm an und erklärt, dass er das Ende der Geheimnisse der Welt miterleben möchte. Saito versichert Edward, dass sie weiter mit ihm reisen möchte, bis sie alle drei Teile des Edensplitters haben, erinnert ihn aber daran, dass sie keine Versprechen dafür machen kann, wie sie danach handelt. Sie fügt hinzu, dass nichts wahr und alles erlaubt ist, wobei sie das Kredo der Assassinen zitiert. Edward versichert ihr daraufhin, dass sie, wenn es so weit ist, selber entscheiden darf und alles, was sie bis dahin erlebt und gelernt hat, ihre Entscheidung führen wird. Er fragt John nach seinen weiteren Plänen und dieser erklärt, dass er nicht ewig trauern kann und er ihm weiterhin überall hin folgen wird. Edward dankt seinen Verbündeten und Freunden für ihr Vertrauen und sie brechen nach Burma auf.[116]
Edward, John und Saito trinken auf ihre weitere Reise an.
In der Nacht unterhält sich Edward mit Saito und erklärt ihr, dass er mit seinem angeschlagenen Verstand ihre Hilfe dabei brauchen wird, den Teil des Edensplitters im goldenen Tempel zu finden. Saito versichert ihm ihre Unterstützung und merkt an, dass das Treffen mit seiner Frau und Tochter seinen zustand deutlich verbessert hat. Edward stimmt ihr zu und Saito erzählt ihm, dass sie, nachdem sie ihn mit seiner Familie erlebt hat, eine eigene Familie haben möchte, wenn ihre Reise beendet ist. In diesem Moment kommt John zu ihnen und erklärt, dass er den gleichen Traum hatte und mit Xialun eine Familie gründen wollte. Er fragt Edward, ob er alles versuchen würde, wenn es eine Möglichkeit geben würde, einen geliebten Menschen zurückzubringen. Edward bejaht die Frage und nimmt die Flasche entgegen, die John ihm reicht. Er berichtet Saito und John, dass er durch den Edensplitter seinen eigenen Tod gesehen hat, ihm jedoch entkommen ist. Edward merkt an, dass ihr Schicksal vielleicht doch nicht vorherbestimmt ist und es deshalb nicht aufgeben wird. Er erklärt, dass sie dieses Abendheuer überleben müssen um das zu finden, was sie suchen. John und Saito stimmen ihm zu und sie trinken gemeinsam.[116]
Suche nach dem Edensplitter
Einige Zeit später erreicht die Fenghuang die Küste von Burma. Der Fluss, welcher nach Rangun führt, ist von burmesischen Schiffen blockiert. Am Strand treffen sie sich mit einer Gruppe buddhistischer Mönche, welche über Zhang bereits Kontakt zu Zhang Wei Gesellschaft hatten. Sie erklären den Mönchen, dass sie den Edensplitter suchen und die Mönche bieten an, sie nach Rangun zu bringen. Bevor sie aufbrechen informiert Nagamasa Saito darüber, dass in den Königreichen in der Umgebung Gruppierungen mit ähnlichen Zielen gibt und er seine Truppe ausgeschickt hat, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. Saito überlässt die Fenghuang Nagamasas Aufsicht. Yun besteht darauf, dass sie seine neuste Erfindung mitnehmen und Edward, Saito, John und Yun brechen als Mönche verkleidet in Richtung Rangun auf.[121]
Edward, Saito, Yun und John bereiten den Ballon vor.
Die Mönche bringen Edward und seine Verbündeten zur Shwedagon Pagode. Saito erkundet die Umgebung der Pagode mit einem der Mönche und kehrt schließlich zu Edward, Yun und John zurück. Sie zeigt ihnen eine Karte, auf der sie die Positionen der Wachen markiert hat. John schlägt vor, sich zwischen den Mönchen ins Innere der Pagode zu schleichen. Yun weißt ihn darauf hin, dass sie die Mönche nicht ausnutzen sollten und Saito stimmt ihm zu. Yun erklärt, dass sie mit der verbesserten Version seines Ballons, welchen er mitgebracht hat, von oben in die Pagode gelangen können. John ist dagegen, den Ballon erneut zu benutzen, weil sie beim letzten Mal fast abgestürzt wären. Er weigert sich, mit dem Ballon zu fliegen und Saito und Edward brechen mit kleinen Flugmaschinen und Fallschirmen ausgestattet mit dem Ballon auf. Nachdem Edward Saito versichert hat, dass er bereit ist, springen sie aus dem Ballon. Sie lösen die Flugmaschinen aus und fliegen damit zur Pagode. In der Nähe der Pagode lösen sie ihre Fallschirme aus. Sie rutschen an der steilen Wand der Pagode herab und landen schließlich auf einem Vorsprung.[121]
Mit dem Adlerauge entdeckt Edward eine Öffnung in der Wand und sie rutschen weiter hinunter. Edward und Saito gelangen durch die Öffnung in das Innere der Pagode.[122] Durch den Edensplitter gelangt er in den Nexus und spricht dort mit seinem Nachfahren Noa Kim.[123] Der Edensplitter heilt den Schaden, welche der andere Edensplitter Edwards Verstand zugefügt hat.[124]
Edward nimmt den Edensplitter mit und verlässt die Pagode mit Saito. Sie beobachten, wie die Wachen des Tempels nach ihnen suchen. Saito schlägt vor, den Edensplitter gegen sie zu nutzen und Edward erklärt ihr, dass ihnen dieser Edensplitter nicht dabei helfen kann. Über die Äste einiger Bäume weichen sie den Wachen aus. Schließlich springen sie in einen Heukarren und verstecken sich darin. Kurz darauf stoppt eine Wache den Karren und erklärt, dass er ihn durchsuchen wird. Bevor der Mann sie findet, wird er von den buddhistischen Mönchen, welche ihnen zuvor geholfen hatten, nach Rangun zu bekommen. Während die Wachen abgelenkt sind, gibt einer der Mönche Edward und Saito Hüte und Mönchsgewänder. Sie legen die Verkleidung an und verlassen den Heukarren. Unbehelligt von den Soldaten folgen sie den Mönchen aus der Pagode.[124]
Edward und Saito bedanken sich bei den Mönchen
Sobald sie in Sicherheit sind, legen Edward und Saito die Mönchskleidung ab. Edward dankt den Mönchen, dass sie ihnen das Leben gerettet haben und die Mönche erklärt ihm, dass sie jede Gewalt verhindern wollten. Edward versichert ihnen, dass er den Edensplitter zurückbringen wird, sobald seine Arbeit getan ist. Der Mönche, welcher ihnen auch die Kleidung gegeben hat, erklärt, dass er darauf warten wird und verspricht Edward, dafür zu beten, dass seine Reise ihn zur Erleuchtung führt.[124]
Johns Verrat
Edward und Saito treffen John und Yun wieder. Gemeinsam fahren sie auf einem kleinen Boot zurück zur Küste. Edward zeigt ihnen den Edensplitter und erklärt, dass der Edensplitter von jedem kontrolliert werden kann und jedem seinen größten Wunsch zeigt. Er erlaubt Yun auf dessen Bitte ihn, ihn zu berühren. Dieser sieht Wissen und Edward will Yun den Edensplitter wieder abnehmen, um zu verhindern, dass er davon überwältigt wird. Yun verschwindet jedoch mit dem Edensplitter in einer Kajüte, um das Wissen aufzuschreiben.[125]
Edward zeigt Yun und John den Edensplitter
Edward erkennt, dass auch der zweite Teil des Edensplitters zu viel Macht für einen normalen Menschen hat. John fragt Edward, ob die Edensplitter, wenn sie die Macht haben, Wünsche zu erfüllen, auch Leben und Tod kontrollieren können. Edward versichert ihm, dass es möglich ist und erinnert ihn daran, dass die Edensplitter zu viel Macht haben, um sie zu benutzen. Er dankt John für seine Hilfe und seine Freundschaft und merkt an, dass sich ihre Reise ihrem Ende näherst.[125] Er hofft, ihn damit davon zu überzeugen, ihn nicht zu verraten.[120]
Am nächsten Tag beobachtet Edward mit Saito, wie sie sich der Fenghuang nähern und sehen, wie das Schiff angegriffen wird. Durch sein Fernrohr erkennt Edward, dass das angreifende Schiff zur Britischen Ostindien-Kompanie gehört. Er gibt daraufhin den Befehl, so schnell wie möglich zum Schiff zurückzukehren. Als keiner der beiden reagiert ruft er nach John und Yun. Vor der Kajüte sieht er jedoch schließlich John, welcher den bewusstlosen Yun mit seiner Pistole bedroht und den Edensplitter gestohlen hat.[120]
Edward versucht, John zu überzeugen, ihn nicht zu verraten
Edward erklärt, dass er erwartet hatte, dass er ihn so bald verrät. Während Edward ruhig bleibt, schreit Saito John an und will nach ihrem Schwert greifen. John droht, Yun zu töten, wenn sie ihr Schwert zieht und auch Edward hält sie zurück. Er erklärt John, dass er seinen Verrat überspielt hat, weil er gehofft hat, dass ihre Freundschaft und Loyalität John davon abhalten würde, ihn zu verraten. Er bitte John, trotz der Belohnung, die ihm versprochen wurde, keine dumme Entscheidung zu treffen. John antwortet ihm, dass er nie vorhatte, ihn zu verraten, es wegen Xialuns Tod jedoch nicht kann. Er gibt Edward die Schuld an ihrem Tod und erklärt, dass die Templer ihm versprochen haben, sie mit dem Edensplitter wiederzubeleben, wenn er ihnen den Edensplitter bringt. Edward ist wütend, weil John dieses Versprechen glaubt und weißt ihn darauf hin, dass auch der Edensplitter keine Toten wiederbeleben kann. John erklärt ihm, dass Xialun sein einziger Lichtblick war und er alles dafür geben würde, sie wiederzubeleben.[120]
Saito zieht ihr Schwert, um John trotz Edwards Warnung anzugreifen. Bevor sie ihn jedoch erreichen kann, wird ihr Boot von einer Kanonenkugel getroffen und geht unter. Edward schwimmt zu Yun und zieht den Bewusstlosen mit sich an die Oberfläche. Wie Saito greift er nach einem Holzstück und weckt Yun auf, welcher verspricht, niemals loszulassen.[120]
Edward, Saito und Yun kehren zur Fenghuang zurück
Edward, Saito und Yun bemerken ein britisches Schiff, welches auf sie zu fährt und Kanonen auf sie richtet. Ein Schuss auf das britische Schiff rettet sie vor dem Tod. Daraufhin dreht das Schiff ab und fährt davon. Dahinter bemerkten Edward, Yun und Saito Nagamasas Schiff.[120] Sobald er, Saito und Yun an Bord von Nagamasas Schiff sind merkt Edward an, dass er nicht damit gerechnet hättet, dass Nagamasa ihm jemals das Leben retten würde. Nagamasa erklärt, dass die Fenghuang von Kriegern aus dem Königreich Ayutthaya beschützt wird und bringt Edward, Saito und Yun zurück zu ihrem Schiff.[126]
Sobald Edward mit Saito und Yun wieder an Bord der Fenghuang ist, gibt er den Befehl, das Schiff, auf welchem sich John befindet, zu verfolgen. Er hofft, John noch überzeugen zu können und erzählt Mustafa von dessen Verrat.[126]
Seeschlacht in der Straße von Malakka
Die Fenghuang verfolgt John zur Straße von Malakka. Edward weißt Mustafa an, das Schiff nicht zu versenken. Nach einem ersten Angriff von der Fenghuang dreht das britische Schiff bei uns Saito und Nagamasa greifen es mit ihren neuen Verbündeten an. Saito gelangt mit einigen Kämpfern an Bord des britischen Schiffs und Edward weißt Mustafa an, sie neben das Schiff zu bringen, damit sie es entern können. Bevor Mustafa diesen Befehl ausführen kann, werden sie von Kanonen beschossen. Edward entdeckt die britische Flotte, die sich ihnen nähert.[127] Mustafa ist beeindruckt von der Treffsicherheit der britischen Kanoniere und Edward weißt ihn darauf hin, dass sie wesentlich disziplinierter sind als ihre eigene Besatzung.[128]
Wenig später zieht sich Nagamasas Schiff von dem britischen Schiff zurück und die Fenghuang folgt ihm. Edward und Mustafa beobachten besorgt, wie eine britische Fregatte in ihre Richtung segelt und Edward erkennt, dass sie die Fenghuang zerstören soll. Da sie nicht die Feuerkraft haben, um sie zu besiegen. Als ein Schuss an der Fenghuang vorbei geht vermutet Mustafa, dass es ein Warnschuss war. Edward sieht, dass sich aus der Richtung, in die geschossen wurde, Madams Lees Flotte nähert. Anstatt die Fenghuang anzugreifen, schießt Madam Lees Flotte jedoch auf die britischen Schiffe.[128]
Edward und Mustafa versuchen mit der Fenghuang zu entkommen
In der Hoffnung, den Kampf zwischen ihren Gegnern nutzen zu können weißt Edward Mustafa zum Rückzug an. Sein Plan geht jedoch nicht auf und die Fenghuang wird von Alan Jacobs und Madam Lees Flotten verfolgt. Die Kanonen werden doch von Raketen abgewehrt und Mustafa stellt überrascht fest, dass es sich dabei und Yuns Erfindungen handelt, obwohl sie von einem anderen Schiff abgefeuert wurden.[128] Aus dem Rauch erscheint Jan an Bord der Neo Batavia. Überrascht stellen Edward und Mustafa fest, dass Jan auf ihre Angreifer schießen lässt. Als sich Jeong daraufhin der Neo Batavia nähert erscheint neben dieser eine Flotte unter der Flagge der Zhang Wei Gesellschaft.[129]
Die Schiffe greifen Jeongs Flotte an und diese flieht. Auch die britischen Schiffe ziehen sich zurück. In Gedanken verabschiedet sich Edward von John, ist aber überzeugt, dass er ihn im Vergessenen Tempel wiedersehen wird.[129]
Die Neo Batavia, auf der sich nicht nur Jan, sondern auch Zhang befindet, nähert sich der Fenghuang. Jan schlägt vor, dass sie sich unterhalten und sie segeln zum niederländischen Hafen Batavia. Dort geht Edward mit Yun und Mustafa an Land und begrüßt Zhang. Dieser erklärt, dass er sich an Jan gewandt hat, weil er vermutet hat, dass Edward Hilfe gebrauchen könnte und berichtet ihm, dass ihre Geschäfte in Macau auch ohne ihn laufen. Jan kommt mit zwei Flaschen Bier zu ihnen und versichert Edward, dass Zhang der vornehmste Handelspartner ist, denn die Niederländische Ostindienkompanie je hatte. Er fügt hinzu, dass Zhang die Piraten, welche ihnen in der Straße von Malakka geholfen hatten, angeworben hat. Edward ist beeindruckt davon, dass Zhang dass Vertrauen der Piraten gewonnen hat und Zhang erklärt, dass er die Piraten so behandelt hat, wie er selber behandelt werden möchte.[129]
Jan versucht Edward dazu zu bringen, zu fragen, warum er sie unterstützt, obwohl Edward ihn verraten hat. Edward nimmt ihm eine Flasche aus der Hand und merkt an, dass Jan Freiheit genauso schätzt wie er. Jan antwortet, dass es ein Teil des Grundes war, die Niederländische Ostindienkompanie aber auch dazu beigetragen hat. Er fügt hinzu, dass Alan und Lee ihre gemeinsamen Feinde sind, nachdem Edward beide Teile des Edensplitters an sie verloren hat und sein Bündnis mit dem Sultanat von Sulu nicht länger besteht.[129]
Edward bespricht sein weiteres Vorgehen mit seinen Verbündeten
Edward vergibt Jan und sie stoßen auf ihre erneute Bündnis an. Saito kommt zu ihnen und erklärt, dass sie die Macht des Edensplitters für sich habe will. Sie akzeptiert, dass sich Jan ihnen anschließt, verlangt aber, dass er ihr nicht in den Weg kommt. Mustafa erklärt, dass das Meer ihnen gehört und auch Yun versichert, dass er ihre Sache unterstützen wird. Daraufhin wendet Edward sich von seinen Verbündeten ab und weißt sie an, freiheitsliebende Seeleute zu finden.[129] Er überträgt Mustafa und Zhang die Aufgabe, die Piraten, welche sich ihnen noch nicht angeschlossen haben, zu überzeugen. Gemeinsam mit Saito und Jan geht Edward zu einer Taverne. Er erklärt den Piraten darin, dass ihre Freiheit und ihr freier Wille in Gefahr sind. Edward merkt an, dass er lieber sterben würde, als seine Freiheit zu verlieren und fragt sie, welchen Wert das Leben hat, wenn man keine Freiheit hat. Er trinkt auf ihre Freiheit und die Piraten schließen sich ihm an.[130]
Einige Tage später brechen sie mit ihrer neuen Besatzung und einer großen Flotte zum Vergessenen Tempel auf.[130]
Seeschlacht vor der indochinesischen Küste
Edward tötet die britische Besatzung
Vor der Küste der indochinesischen Halbinsel trifft Edwards Flotte auf eine britische Flotte und Lees Flotte unter der Führung von Jeong. Ihre neuen Verbündeten werden durch die feindlichen Flotten verunsichert und Edward hält eine Rede, um sie ermutigen. Sobald die Besatzung wieder an ihren Posten ist gibt Yun den Befehl, in alle Richtungen zu schießen. Sie greifen zuerst die britische Flotte an und versenken ein Schiff. Zwei britische Flotte versuchen, die Fenghuang festzusetzen und eine Kapitänin der Piraten versenkt eines der Schiffe. Ein britisches Schiff rammt die Fenghuang und Edward geht an Bord des anderen Schiffes.[131] Edward tötet die britischen Soldaten auf dem Schiff. Er steuert das Schiff so, dass es sich von der Fenghuang entfernt.[132]
Edward erreicht die Fenghuang, als Mustafa den Befehl gibt, mit voller Geschwindigkeit zu segeln. Kurz darauf greift das britische Flaggschiff die Fenghuang an und Edward gibt den Befehl, weiter zu fahren. Saito greift das Flaggschiff an und macht es manövrierunfähig. Sie kommt an Bord der Fenghuang und berichtet, dass die britische Flotte kein Hindernis mehr ist.[132]
Die Fenghuang segelt zu Jeongs Flotte und Yun informiert Edward darüber, dass sie eine gepanzerte Dschunke angreift. Edward fragt Yun, wie sich ihr gepanzertes Schiff dagegen schlägt und bezeichnet es als Beleidigung, seine Erfindung mit der Dschunke zu vergleichen. Sie feuern eine Signalfackel ab und rufen damit ihre eigene gepanzerten Schiffe. Die Schüsse der gepanzerten Dschunke prallen an Yuns Erfindungen ab. Die gepanzerten Schiffe setzen die Dschunke mit Griechischem Feuer in Brand und sie versinkt.[133]
Edward und Saito springen auf Jeongs Schiff
Jeong nähert sich der Fenghuang mit ihrem Flaggschiff und zwei weiteren Schiffen. Sobald Mustafa sie in die Nähe einer gepanzerten Dschunke gebracht hat, springt Edward mit Saito an Bord des feindlichen Schiffs. Sie töten die Besatzung und springen an Bord des nächsten Schiffs. Er gibt ein Signal mit einer Leuchtrakete und das Schiff hinter ihnen wird versenkt. Nachdem sie auch die Besatzung des zweiten Schiffs getötet haben, schießt die Fenghuang darauf. Saito macht Edward darauf aufmerksam, dass Jeongs Flaggschiff die Fenghuang rammen will. Edward rammt das Flaggschiff daraufhin mit dem brennenden Schiff, auf dem sie sich befinden.[133]
Edward tötet den Anführer der Rattan-Schild Einheit
Edward und Saito treten Jeong an Bord ihres Schiffes entgegen. Diese schickt die Rattan-Schild Einheit gegen sie.[133] Während Edward gegen die Soldaten beschäftigt greift Saito Jeong an. Edward setzt Bomben mit Griechischem Feuer gegen die Rattan-Schild Einheit ein. Die Soldaten versuchen, das Feuer zu löschen, aber ihr Anführer greift Edward an. Edward wehrt seine Angriffe ab bis der Anführer sein Schwert zerbricht. Er weicht dem nächsten Angriff seines Gegners aus, sodass dieser seine Waffe ins Deck des Schiffes schlägt. Mit einem Fuß auf der Waffe seines Gegners greift Edward ihn mit seiner Versteckten Klinge an und tötet ihn.[134]
Saito kämpft gegen Jeong und es kommt zu einer Explosion. Edward ist entsetzt darüber, dass Jeong mit ihrem Schiff untergehen will und dabei auch ihre Besatzung opfert. Saito macht ihn darauf aufmerksam, dass ihre Gegnerin das Schiff in Richtung der Fenghuang steuert. Sie hören wie Jeong anfangt zu singen. Als eines ihrer gepanzerten Schiffe Jeongs Flaggschiff rammt, wird sie über Bord geschleudert.[134]
Edward und Saito springen vom Schiff und schwimmen an Bord. Dort sorgt Yun dafür, dass sie an Bord geholt werden. Da sie alle feindlichen Schiffe besiegt haben, gibt Edward den Befehl, weiter zu segeln.[134]
Weg zum Vergessenen Tempel
Edward segelt mit seinen Verbündeten auf dem Mekong-Fluss, bis das Wasser zu flach dafür wird. Mustafa möchte außerdem nicht riskieren, dass sie sich in den Konflikt zwischen Dai Viet und den Khemern hineingezogen werden. Sie verlassen das Schiff und Edward dankt Mustafa für seine Dienste. Der Kapitän besteht darauf, dass Edward sich erst bei ihm bedankt, wenn er zurück ist. Mustafa erklärt erklärt Edward, dass er seinem Leben einen Sinn gegeben hat. Er umarmt Edward und Saito und verlangt, dass sie ihm versprechen, unverletzt zurückzukehren und versichert ihnen, dass er bis ans Ende der Welt gehen würde, um wieder mit ihnen zu segeln. Edward erinnert Mustafa daran, mit der Fenghuang auf sie zu warten und zieht Saito auf, weil sie Mustafas Umarmung akzeptiert hat.[135]
Edward wendet sich an seine Verbündeten und erklärt ihnen, dass jeder von ihnen sich bewiesen hat. Er merkt an, dass sie Geheimnisse erwarten, welche kein Mensch vor ihnen gesehen hat. Saito fügt hinzu, dass es ihr gefährlichster Kampf wird, sie das Risiko aber eingehen müssen. Edward übergibt das Wort an Yun, welcher daraufhin eine deutlich vergrößerte Variante seines Luftschiffs vorstellt.[135]. Yun erklärt, dass damit bis zu zwölf Erwachsene fliegen können.[134]
Nachdem sie die Luftschiff beladen haben, steigen Edward und seine Verbündeten mit zwei Luftschiffen auf. Edward lobt Yun für seine Erfindung und Yun merkt an, dass er damit seinen Traum vom Fliegen erfüllt hat.[136]
Einige Zeit später nähern sie sich dem Tempel, können durch dichten Nebel nichts am Boden sehen. Da auch ihr Kompass verrückt spielt, warnt Yun Edward davor, dass sie ihr Ziel verlieren können, wenn sie weiter fliegen. Edward setzt sein Adlerauge ein, und leitet die Luftschiffe damit.[136]
Als sich der Neben lichtet sehen sie den Tempel vor sich und Yun informiert Edward über Bewegung im Dschungel unter ihnen. Yun entdeckt einen Lichtstrahl aus dem höchsten Turm des Tempels. Vom Tempel aus wird plötzlich auf die Luftschiffe geschossen. Edward lässt daraufhin mit Yuns Bomben auf den Tempel schießen. Plötzlich spürt Edward, dass der Tempel erwacht.[137]
Edward verabschiedet sich von Yun und springt mit Saito vom Luftschiff.[138] Am Boden treffen Edward und Saito auf John. Edward versucht mit John zu sprechen, aber er flieht. Edward und Saito folgen John und treffen auf eine Gruppe britischer Soldaten und Xiao Han mit einem Elefanten.[139] Han verlangt, dass sie ihm den Edensplitter übergeben. Edward, der noch nie zuvor einen Elefanten gesehen hat, ist schockiert von dem Anblick des Tiers.[140]
Als Saito John angreift, versucht Edward erfolglos, sie zurückzuhalten. Han greift Saito und John an, woraufhin Saito John verteidigt. Edward stoppt John, als dieser fliehen will. Er bedroht ihn mit einer Pistole und fordert ihn ein letztes Mal dazu auf, zur Vernunft zu kommen. John wirft jedoch eine Rauchbombe und rennt in Richtung des Tempels. Edward nutzt das Adlerauge, um ihm durch den Rauch zu folgen. Als John bemerkt, dass Edward ihm folgt, schießt er mit einer Pistole in die Luft und ein Bombardement auf ihre Position beginnt.[140]
Edward ist erleichtert, als der Beschuss endet, welcher ihn an seine Zeit in North Carolina erinnert. Saito macht ihn auf sich aufmerksam und berichtet, dass Han ihr entkommen ist.[141] Gemeinsam folgen Edward und Saito den reitenden Assassinen und sehen bald den Tempel vor sich. Dort treffen sie auf eine riesige lebende Statue.[141]
Edward versucht auf die angreifende Statue zu schießen. Die Kugeln prallen am Stein ab und er wird von einem Schlag der Statue gegen einen Baum geschleudert. Saito greift die Statue mit dem Schwert an, richtet aber auch keinen Schaden an. Edward fragt sich, wie sie die Statue besiegen sollen, als er mit dem Adlerauge ein leuchtendes Schwert bei einer anderen Statue wahrnimmt. Er erkennt, dass es die selbe Energie wie bei den Edensplittern ist und greift danach. Das Schwert beginnt zu leuchten und Edward tritt der angreifenden Statue entgegen.[141] Ohne wirklich zu wissen, wie er die Waffe benutzen soll, zerschlägt Edward damit den Stein der Statue. Er zerstört die Statue mit wenigen Schlägen.[142]
Als Saito ihn fragt, wie er die Statue besiegt hat, zeigt Edward ihr das Schwert. Mit dem Adlerauge sieht er einen Bogen in einer kleinen Pagode und macht Saito darauf aufmerksam. Im inneren findet sie einen leuchtenden Bogen. Edward und Saito spüren, wie die Erde bebt und beobachten, wie sich ihnen eine Armee von Statuen nähert. Gemeinsam verteidigen sie sich gegen die angreifenden Statuen.[142]
Obwohl sie die Statuen nun leichter besiegen können, kommen immer mehr Angreifer nach. Von einem der Luftschiffe aus ruft Yun ihnen zu, dass sie in Deckung gehen sollen und die Besatzung der Luftschiffe schießt die Statuen ab. Sei ist entsetzt, dass Yun so nah über ihren Feinden fliegt. Nagamasa kommt zu ihnen und versichert Saito, dass er die Luftschiffe mit denen Kämpfern vom Boden aus verteidigt.[143]
Vom Luftschiff aus ruft Yun ihnen etwas zu, aber Edward und Saito verstehen ihn nicht. Nagamasa berichtet ihnen, dass Yun sie von der Luft aus unterstützen will und angreifen wird, sobald sie ihm ein Signal geben. Der Söldner reicht Edward eine Pistole und bricht mit seinen Kämpfern auf. Auch Edward und Saito gehen weiter in Richtung des Tempels.[144]
Sie erreichen schließlich den Tempel und Edward erkennt einen Eingang. Gemeinsam gehen Edward und Saito ins Innere und gelangen bald durch eine Tür in den Isu-Tempel unter Angkor.[145] Edward weißt Saito an, nach dem Steuergerät im nördlichen Teil des Tempels zu suchen, während er in den westlichen Teil geht. Er wünscht ihr Glück bei der Suche und macht sich auf den Weg.[146] Widerwillig stimmt Saito zu und Edward geht zu John und Alan. Als eine riesige Statue sich ihnen nähert, greift Edward sie mit seinem Isu-Schwert an.[147]
John und Alan sind schockiert über sein Auftauchen und John fragt ihn, ob er ihn nun für seinen Verrat töten möchte. Edward schlägt vor, dass sie gemeinsam die Statue besiegen, bevor sie über die Zukunft sprechen. Als die Statue nach ihm schlägt, greift Edward sie erneut an. John lässt die britischen Soldaten mit ihren Kanonen auf das Monster schießen. Edward kämpft weiter gegen die Statue und zerstört sie. Er merkt an, dass er John geholfen hat, weil er ihn schon mehrfach gerettet hat.[146]
John verlangt, dass Edward sagt, was er ihm sagen wollte und dann verschwindet. Alan stimmt John zu und lässt Edward von einigen Soldaten mit Gewehren bedrohen. Edward schlägt vor, dass sie zusammenarbeiten, um zu überleben. Alan merkt an, dass er mit einem Piraten, aber nicht mit einem Assassinen zusammenarbeiten würde. Edward rät Alan, den Vater des Verstehens fragt und fügt hinzu, dass dieser ihm zu Logik statt zu Emotionalität raten würde. Alan geht wütend auf Edward zu, aber John stellt sich zwischen sie. John erklärt, dass er der Person, die ihm dabei hilft, seinen Traum zu erfüllen, loyal sein wird. Edward versichert John, dass er ihm dabei helfen wird und dieser schließt sich ihm an.[146]
Gemeinsam mit John läuft Edward durch den Tempel. Während er die Fallen im Tempel mit dem Adlerauge erkennt und umgehen kann, tritt John auf eine Bodenplatte, die eine Falltür unter ihm öffnet. John kann sich an der Kante des Lochs festhalten und Edward hilft ihm herauszuklettern. Anstatt ihm zu danken, verdächtigt John ihn, ihn als Opferlamm für die Fallen mitgenommen zu haben. Edward weißt John auf das Adlerauge hin und läuft voraus. John folgt ihm und löst dabei erneut eine Falle aus. Die Wand hinter ihnen beginnt, sich in ihre Richtung zu bewegen und sie erreichen eine Wand vor ihnen. Edward bittet John , ihm beim Sprung zur oberen Kante der Wand zu helfen und John hilft ihm mit einer Räuberleiter. Von oben wirft er John ein Seil zu und dieser klettert herauf. Im letzten Moment entkommt John und beschwert sich darüber, dass der Tempel eine Todesfalle ist.[148]
Edward will weiter gehen, aber John bleibt auf dem Boden sitzen und fragt ihn, warum er ihn nicht einfach tötet, um an den Edensplitter zu kommen. Edward erinnert ihn, dass sie sich geschworen hatten, es gemeinsam bis zum Ende durchzuziehen und erklärt, dass er ihm am Ende die Möglichkeit geben wird, erneut über sein Schicksal zu entscheiden.[148] Sie gehen weiter und gelangen schließlich zu einer Tür, welche sich vor ihnen öffnet. John ist nicht bereit, in den Schacht dahinter zu springen und Edward macht ihn auf den Fahrstuhl aufmerksam, der zu ihnen heraufkommt.[149]
Edward und John betreten den Fahrstuhl und werden von Alan überrascht. Dieser erklärt, dass er keinen Nutzen mehr für sie hat, nachdem sie den Zugang zum Zentrum des Tempels geöffnet haben. Edward merkt an, dass er sie noch nicht besiegt hat und Alan befiehlt seinen Soldaten, sie zu töten. Alan wird jedoch von Saito unterbrochen, welche aus der Luft auf ihn springt. Sie holt zum Todesstoß aus, aber John entwaffnet sie, indem er auf ihr Schwert schießt. Er verlangt, dass sie Alan am Leben lässt, weil er nur über ihn Xialun zurück bringen kann. Da John ein Mitglied seiner Besatzung bedroht, bedroht Edward ihn daraufhin mit seiner Pistole. Er verlangt, dass er seine Waffe senkt, aber Xiao Han entwaffnet ihn mit Hilfe eines Wurfpfeils.[149]
Han kommt in Begleitung von Yan und Qing zu ihnen und droht, jeden zu töten, der ihm im Weg steht. John wiederholt seine Aufforderung gegenüber Saito und Edward weißt sie ebenfalls an, Alan am Leben zu lassen. Saito geht zu Edward und merkt an, dass sie gehofft hatte, dass wenigsten einige ihrer Gegner bereits gestorben wären.[149]
Plötzlich setzt sich der Fahrstuhl in Bewegung. Da sie im Gegensatz zu John, welcher sich erneut mit Alan verbündet und den Assassinen keine Soldaten auf ihrer Seite haben merkt Edward an, dass sie auf sich gestellt sind. Sobald der Fahrstuhl zum Stehen kommt greifen Alan Jacobs Truppe die Soldaten der Assassinen an. Edward schlägt vor, dass sie sich an ihnen vorbeischleichen während sie kämpfen. Plötzlich versetzt sie der Tempel jedoch in einer Erinnerung von Edward an dessen Zeit in der Karibik.[150]
Edward und Saito landen auf der Jackdaw, welche gegen ein britische Schiff kämpft. Saito befürchtet, dass sie ewig in der Erinnerungen feststecken werden, aber Edward gibt nicht auf. Er übernimmt das Ruder und gibt den Befehl, die Segel zu setzen. Dabei werden sie von zwei Schiffen verfolgt, welche auf die Jackdaw schießen. Vor ihnen erscheint die Queen Anne's Revenge aus dem Nebel und Edward erkennt, dass es ein Moment ist, den er erneut erleben wollte. Er übergibt das Ruder an Adéwalé und geht mit Saito an Bord von Blackbeards Schiff.[150]
Edward erklärt Saito, dass er mit Blackbeard in der Karibik gesegelt ist. Er erinnert sich an Blackbeards Tod bis Saito ihn aus seinen Tagträumen reißt. Erst in dem Moment bemerkt Edward die britischen Soldaten an Bord und beginnt gegen sie zu kämpfen. Als er sieht, wie Blackbeard angeschossen wird, eilt er zu ihm und tötet die zwei Soldaten, die seinen alten Freund angreifen. Edward spricht mit Blackbeard und hilft ihm auf. Er bemerkt, dass sein Gegenüber sich von seinen Erinnerungen an ihn unterscheidet und ersticht ihn ohne zu zögern, als dieser ihn angreift. Erschrocken weicht er zurück, als Blackbeard daraufhin in eine graue Masse zerfließt. Aus dieser Masse entstehen William Kidd, Benjamin Hornigold, Stede Bonnet und John Cockram. Damit sie sein Andenken an seine ehemaligen Freunde und Kameraden nicht weiter beschmutzen, tötet Edward auch diese Trugbilder.[151]
Sie geraten in ein Gewitter und Lichter erscheinen am Horizont. Im gleichen Moment taucht ein riesiges Seeungeheuer erscheint neben dem Schiff auf. Es schlägt mit Tentakel auf das Deck und Saito fragt Edward, ob er solche Kreaturen in der Karibik bekämpft hat. Er verneint und der das Monster öffnet sein Maul, in dessen Inneren Bartholomew Roberts erscheint. Edward fragt sich, wie oft er ihm noch begegnen muss. Das Seeungeheuer wird von Schüssen von der Jackdaw getroffen, woraufhin es mit seinen Tentakeln nach dem Schiff greift. Um dem Monster zu entkommen beginnen Edward und Saito, dessen Tentakel abzuschlagen.[151] Das Ungeheuer zerstört jedoch das Schiff und Edward und Saito retten sich auf dessen Tentakel. Sie schlagen die Tentakel ab, mit denen Roberts sich verteidigen möchte und versuchen zu dessen Körper zu gelangen. Edward klettert am Körper des Monsters hinauf und Roberts versucht ihn mit Tentakel abzuwehren. Bevor Edward auf diesen Angriff reagieren kann, mischt sich Han in den Kampf ein, indem er die Tentakel zertrennt. Edward nutzt die Gelegenheit, springt nach oben und tötet Roberts mit seiner Versteckten Klinge. Edward dankt Han für sein Hilfe im Kampf gegen seine Reue und Albträume. Als das Monster kurz darauf sich aufzulösen beginnt, springen Edward und Saito auf die Jackdaw. Edward verkündet ihren Sieg über das Seeungeheuer und gibt den Befehl, Alan Jacob und John zu verfolgen.[152]
Sie segeln in ein Licht, welches am Horizont erschienen ist. Durch das Licht gelangen sie wieder an Land und Saito erklärt, dass sie beim Anwesen des Shimazu-Klans in Japan sind. Von ihrem erhöhten Standpunkt aus beobachten sie, wie Alan Jacob mit einigen Soldaten und auch die Assassinen in die Festung eindringt.[153]
Saito führt Edward über die Dächer der Festung in Richtung der Hauptburg. Als sie bemerken, dass die Assassinen ihnen folgen beschließt Saito, dass sie sich trennen und springt auf ein anderes Dach. Han kommt daraufhin auf das Dach, auf dem sich Edward befindet und sie kämpfen. Han stößt Edward vom Dach und er stürzt auf einem Verteidiger der Shimazu. Han tötet einen weiteren Verteidiger der Shimazu und erklärt Edward, dass es auf die eine oder andere Art ihr letzter Kampf wird. Han will Edward angreifen, aber John unterbricht ihn, indem er auf ihn schießt. John stellt sich zu Edward und merkt an, dass sie nun quitt sind. Er schlägt vor, gemeinsam gegen Han zu kämpfen.[154] Bevor einer von ihnen Angreifen kann, sehen sie, wie Alan Jacob zur Hauptburg rennt und Edward entscheidet, ihm zu folgen.[155]
Gefolgt von John und Han rennt Edward hinter Alan her. Als Edward und Nathan die Burg betreten sehen sie, wie Alans Soldaten die Treppe ins zweite Stockwerk nehmen. Han schließt zu ihnen auf und besteht auf einem sofortigen Kampf zwischen ihnen. Edward stimmt zu und sie beginnen zu kämpfen. Als John von einem Samurai angegriffen wird unterbricht Edward den Kampf erneut. Er greift den Samurai an und Han tötet ihren Gegner. Weitere Kämpfer nähern sich ihnen und Edward und Han beschließen, sich für den Moment zu verbünden.[155]
Kurz darauf brechen Edward und Han durch die Decke in das Stockwert über ihnen. Han weißt Yan an, weiter nach oben zu gehen und Edward gibt Saito die gleiche Anweisung. Ein Samurai schießt auf Edward und er kann knapp ausweichen. Saito hört nicht auf seinen Befehl und tötet den Samurai.[156]
Während sie von John und Alan verfolgt werden, gehen Edward und Saito hinter Han und Yan auf die nächste Etage. Dort werden sie von den Shinobi der Shimazu und Sukuna Fumas Führung angegriffen. Edward kämpft gegen Sukunas Shinobi, muss aber feststellen, dass es zu viele sind, um sie alle zu töten. Der Kampf wird unterbrochen, als Qing gefolgt von Soldaten der Rattan-Schild-Einheit durch ein Fenster eindringen.[156]
Zeit als Mentor
Nach seiner Rückkehrt nach England wird Edward zusammen mit dem Assassinen Miko Mentor der britischen Bruderschaft.[157]
Tod
- „Das Schicksal bietet selten ein märchenhaftes Ende, in dem wir alle glücklich bis ans Ende unserer Tage leben. Ich tue nur das, was ich für gerecht halte. Nicht mehr, nicht weniger.“
- ―Edward zu Madam Lee Assassin’s Creed Forgotten Temple
Zum achten Geburtstag von Haytham ging die Familie ins White's Chocolate House. Dort traf Edward einen Mann namens Reginald Birch, den er gut zu kennen schien. Von dort an besuchte Birch die Kenways regelmäßig, um Jennifer Scott den Hof zu machen, was sie nicht sonderlich beeindruckte. Einige Tage später wurde die Villa von maskierten Männern angegriffen. Bei dem Angriff starb Edward. Tessa Kenway wurde von Haytham Kenway gerettet, als einer der Angreifer sie töten wollte. Die Angreifer entführten Jenny und steckten die Villa in Brand.
Erbe
Edwards Aktionen in der Karibik hatten nachhaltige Folgen für die lokalen Assassinen; sie fanden da Observatorium und weiteten ihren Einfluss auf Kosten der Templer aus, indem sie sie für Jahrzehnte effektiv aus dem Gebiet zwangen.
Schon zu Lebzeiten führte Edwards früheres Leben als Pirat dazu, dass die Kenway-Familie von bestimmten Aspekten der Londoner Gesellschaft geächtet wurde. Edward hielt seine Vergangenheit vor seinem Sohn Haytham geheim – was zu einigen Verwirrungen auf Seiten des jungen Kenway führte, als er nach der Vergangenheit seines Vaters befragt wurde – obwohl er seiner Tochter Jennifer die Wahrheit offenbarte.
Haytham findet Edwards Tagebuch
Der Verlust von Edward und später Miko war ein lähmender Schlag für die britischen Assassinen. Ihr Tod begann einen schweren, jahrhundertelangen Niedergang der Bruderschaft in London, der ihre Präsenz in der Hauptstadt fast auslöschte. Die Situation wurde nicht umgekehrt, bis die Zwillinge Jacob und Evie Frye 1868 eintrafen, um Henry Green zu helfen, die Kontrolle über die Stadt aus den Händen der Templer zu erringen. Während dieser Zeit würde Evie Edwards Forschung von Vorläufer-Artefakten als Teil ihrer Verfolgung eines Edentuch verwenden.
Darüber hinaus erlaubte Edward Kenway's Tagebuch, in dem er seine Forschungen über die Tempel der Ersten Zivilisation detailliert darlegte, seinem Sohn, Das Amulett und den Großen Tempel zu finden, was es ihrem Nachkommen Desmond Miles ermöglichte, den Schlüssel im Jahr 2012 wiederzuerlangen und den bevorstehenden Weltuntergang zu stoppen.
Um 2015 wurde Edward Kenways Name als Teil der Liste der bekannten britischen Attentäter des Helix Directory zusammengestellt.
Edwards Flintlock-Pistolen wurden von Abstergo Industries geborgen und 2016 in ihrem Madrider Werk ausgestellt.
Im Jahr 2017 wurden Edwards Erinnerungen von Juhani Otso Berg in Abstergo Montreal wieder erlebt, um die Fähigkeiten und das Wissen des Attentäters auf sich selbst zu transplantieren, während er das Schwarze Kreuz war.
Assassin's Creed Rebellion
Edward Kenway ist eine Legendärer Held in Assassin's Creed: Rebellion. Er gehört zur Klasse Schatten und Beweglichkeit. Er ist mit einem Schwert, einer mittlere Rüstung und einem Zubehör ausgestattet.
- Ein erfahrener und wendiger Seemann, der sich durch die Seile und Balken jedes Schiffes wendig bewegt.
- Er übte sich erst spät in Attentaten. Man sollte seinen Umgang mit der Versteckten Klinge aber nicht unterschätzen.
- Ein geschickter Schwertkämpfer, der sich auf den dramatischen Zwei-Schwerter-Kampf spezialisiert hat.
Edward Kenway hat die Fähigkeiten Attentats-Experte, Parkour-Meister, Parkour-Großmeister, Parieren, Ein Paar Musketen und Ein Piratenleben. Passiv hat er Beidhänder und er hat den HQ-Vorteil Schatzsucher.
- Edward Kenway
Der Piratenassassine
Edward Kenway, geboren 1693 in Swansea, Wales, wurde zu einem der berüchtigtsten Piraten im Gebiet der Spanier. Er segelte zusammen mit legendären Namen wie Benjamin Hornigold, Edward Thatch, Calico Jack Rackham und Charles Vane. James Kidd, auch bekannt als Mary Read, stellte ihn der Assassinen-Bruderschaft vor. Edward Kenway half zunächst beim Kampf gegen die Templer und schloss sich der Bruderschaft schließlich an, um zu verhindern, dass das Wissen der Weisen in die Hände der Templer fällt. Am Ende wurde er für seine Verbrechen begnadigt und kehrte nach England zurück, um dort zu heiraten und eine Familie zu gründen. In seiner Zeit als Pirat galt Kenway als gestandener Seemann, tödlicher Schwertkämpfer und ehrenhafter Mann.
Die Tyrannei von König Washington
In dieser alternativen Geschichte wird Edwards Name erwähnt als sich Robert Faulkner und Ratonhnhaké:ton während ihrer Schiffsfahrt nach New York unterhielten. Wie Faulker das Meer und die Seeschlachten vermisst hatte und wie Ratonhnhaké:ton ihm amüsiert zustimmte dieses Gefühl zu kennen, da es wohl in seiner Familie lege. Auf die Frage ob sein Vater ein Seemann gewesen war, korrigiert Ratonhnhaké:ton ihn das es sein Großvater Edward war und mit einer rauen Crew gesegelt ist. Aber nicht für den König sondern für sich selbst.
Persönlichkeit
Edward war zu seiner Freibeuterzeit ein geldsüchtiger Pirat. Ihm waren die meisten seiner Mitmenschen herzlich egal und er hörte nie auf die Ratschläge anderer Personen oder zog aus Ratschlägen anderer nur Lehren, die ihm nützten. Dem Aufruf von Kidd den Assassinen beizutreten und ihrem Kredo nahm er nur die Lehre, dass für sie alles erlaubt sei.
Diese Verhaltensweise stürzte ihn und seine Welt immer tiefer ins Chaos. Bis alle Freunde sich von ihm abgewendet hatten oder z.T. durch seine Hand, starben, sein Schiff verloren war und er selbst als Gefangener auf seinen Tod wartete.
Ein Sinneswandel vollzog sich nach seiner Befreiung durch Ah Tabai, sowie der teilweise erfolglosen Rettung Anne Bonnys und Mary Reeds. Als Edward der Bruderschaft der Assassinen beigetreten war, waren ihm Geld und Ruhm nicht mehr wichtig, da er erkannt hatte, was ihm wirklich wichtig war. Auch war ihm in seinen späteren Lebensjahren die Rolle als Vater überaus wichtig: Mit Caroline Scott hatte er eine Tochter, Jenny und mit seiner späteren Frau einen Sohn, Haytham.
Trivia
- Edward war besessen von Ruhm und Geld, bis er der Bruderschaft der Assassinen beitrat.
- Im Buch Assassin's Creed: Forsaken wird er als Mann mit dunkelbraunen Haaren beschrieben, aber im Spiel Assassins Creed IV: Black Flag hat er blonde Haare.
- Im Deutschen wird Edward Kenway von dem Synchronsprecher Tobias Kluckert gesprochen. Dieser ist vor allem für seine Synchronisation von Nathan Fillion als Richard Castle, in der Krimi-Serie Castle bekannt.
- Der Heimatort von Edward wurde von seinem Schauspieler, Matt Ryan, inspiriert. So kommen sowohl Edward als auch Ryan aus Swansea.
- Anders als bei den anderen Protagonisten der Assassin's-Creed-Reihe bedeutet sein Name nicht "Adler", sondern "Hüter seines Besitzes".
- Edward wird von seinen Feinden auch gerne "Teufel" genannt.
Edwards Narben
- Anders als Desmonds weitere Vorfahren Ezio Auditore da Firenze und Altaïr Ibn-La'Ahad hat Edward keine Narbe an der Lippe, sondern eine an seiner rechten Wange und eine leicht über seinem rechten Auge.
- Desmond Miles hat im Dezember 2012 eine, durch den Sickereffekt verursachte, Vision von Edward.[158]
- Shaun Hastings vermutet, dass Edward seinen Sohn Haytham Kenway nach Haytham, dem ersten Mentor der Verborgenen in England nach 430, benannt hat.[159] Da Edward wusste, dass die Verborgenen die Vorgänger der Assassinen waren, besteht die Möglichkeit, dass er auch von dem Verborgenen Haytham wusste.[81]
Galerie
Auftritte
- Assassin’s Creed III
- Assassin’s Creed IV: Black Flag (Erster Auftritt)
- Assassin's Creed: Forsaken - Verlassen (Erwähnt)
- Assassin's Creed: Black Flag (Roman) (Erwähnt)
- Assassin’s Creed Syndicate (Erwähnt)
- Assassin’s Creed: Underworld (Erwähnt)
- Assassin’s Creed Rebellion (Erscheint)
- Assassin’s Creed Valhalla (Erwähnt)
- Assassin’s Creed Freerunners (Erscheint)
- Assassin’s Creed Forgotten Temple (Erscheint)
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Assassin's Creed: Black Flag (Roman)
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Edward Kenway (Erinnerung)
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Havanna, wie es leibt und lebt
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - ... und mein Zucker?
- ↑ 5,0 5,1 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Mister Walpole, nehme ich an?
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Der Mann, den sie den Weisen nennen
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Eine Schuld einfordern
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Die Schatzflotte
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Wir stellen ein
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Prisen und Plünderungen
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Hisst die Schwarze Flagge
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Zuckerrohr und seine Produkte
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Angemessene Verteidigung
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Ein Einzelner Wahnsinniger
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Die Alte Bucht
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Nichts ist wahr...
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Das Vergrabene Geheimnis der Weisen
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Überrannt und Überwältigt
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Die Forts
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Der Handlungsreisende
- ↑ 21,0 21,1 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Unbemannt
- ↑ 22,0 22,1 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Nach Medizin tauchen
- ↑ 23,0 23,1 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Des Teufels Advokat
- ↑ 24,0 24,1 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Die Belagerung von Charles-Town
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Wir bitten um Parlay
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Die Pulver-Verschwörung
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Der Ausrangierte Commodore
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Das Feuerschiff
- ↑ 29,0 29,1 29,2 29,3 Assassin’s Creed IV: Black Flag - Gehe nicht in Frieden...
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Aufgeblasene Bastarde
- ↑ Assassin’s Creed IV: Black Flag - Gestrandet
- ↑ Assassin's Creed: Black Flag
- ↑ Assassin's Creed Film (Roman) - Rückführung: Testsubjekt Nathan
- ↑ Assassin’s Creed Syndicate
- ↑ 35,0 35,1 35,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 2
- ↑ 36,0 36,1 36,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 36
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 94
- ↑ 38,0 38,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 3
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 4
- ↑ 40,0 40,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 5
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 7
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 8
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 9
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 9
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 10
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 11
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 12
- ↑ 48,0 48,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 13
- ↑ 49,0 49,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 14
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 15
- ↑ 51,0 51,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 16
- ↑ 52,0 52,1 52,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 17
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 18
- ↑ 54,0 54,1 54,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 19
- ↑ 55,0 55,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 20
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 21
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 23
- ↑ 58,0 58,1 58,2 58,3 58,4 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 24
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 25
- ↑ 60,0 60,1 60,2 60,3 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 26
- ↑ 61,0 61,1 61,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 27
- ↑ 62,0 62,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 28
- ↑ 63,0 63,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 29
- ↑ 64,0 64,1 64,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 30
- ↑ 65,0 65,1 65,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 31
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 32
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 32
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 33
- ↑ 69,0 69,1 69,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 34
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- ↑ 72,0 72,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 38
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- ↑ 74,0 74,1 74,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 40
- ↑ 75,0 75,1 75,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 41
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 47
- ↑ 77,0 77,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 48
- ↑ 78,0 78,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 49
- ↑ 79,0 79,1 79,2 79,3 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 50
- ↑ 80,0 80,1 80,2 80,3 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 51
- ↑ 81,0 81,1 81,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 52
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 53
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 54
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 55
- ↑ 85,0 85,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 56
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 57
- ↑ 87,0 87,1 87,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 58
- ↑ 88,0 88,1 88,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 59
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 60
- ↑ 90,0 90,1 90,2 90,3 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 61
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 62
- ↑ 92,0 92,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 63
- ↑ 93,0 93,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 64
- ↑ 94,0 94,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 65
- ↑ 95,0 95,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 66
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 67
- ↑ 97,0 97,1 97,2 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 68
- ↑ 98,0 98,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 70
- ↑ 99,0 99,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 69
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 71
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 72
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 73
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- ↑ 106,0 106,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 83
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- ↑ 111,0 111,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 88
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- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 138
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 139
- ↑ Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 140
- ↑ 155,0 155,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 141
- ↑ 156,0 156,1 Assassin’s Creed Forgotten Temple - Episode 142
- ↑ Assassin's Creed: Das ultimative Kompendium - Edward Kenway
- ↑ Assassin’s Creed Valhalla - Laylas Laptop/2020-2021 - Desmond_02.WAV
- ↑ Assassin’s Creed Valhalla - Pinnwände - Die Verborgenen





