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Arbaaz Mir war ein Mitglied des indischen Assassinenordens während des 19. Jahrhunderts.

AllgemeinesBearbeiten

Arbaaz wurde zu Beginn des 19. Jahhunderts geboren; sein genauer Geburtsort und sein Geburtsdatum sind wegen der Eroberung Kaschmirs durch Maharadscha Ranjit Singh im Jahr 1819 nicht bekannt. Bei dieser Eroberung verlor Arbaaz seine Familie und schlug sich in jungen Jahren als Dieb durch, bis er die Bekanntschaft des Meisterassassinen Hamid machte, der ihn unter seine Fittiche nahm und schließlich zu seinem Mentor wurde. Jahre später, Arbaaz war inzwischen selbst zu einem wahren Assassinen geworden, arbeitete er mit Hamid zusammen und stahl den Koh-i-Noor-Diamanten des Maharadschas.

Während dieser Mission traf er auf Templeragenten, die einen Mordanschlag auf Ranjit Singh verüben wollten, aber es gelang ihm, den Diamanten zu erbeuten und Prinzessin Pyara Kaur kennenzulernen

LebenBearbeiten

Frühes LebenBearbeiten

Arbaaz Mir wurde im frühen 19. Jahrhundert in Kaschmir, im Nordwesten Indiens geboren. Seine Heimat wurde im Jahr 1819 von Maharadscha Ranjit Singh des Sikh-Reiches erobert, was zum Tod vieler Moslems in Kaschmir führte und einen Großteil von Arbaaz' Familie das Leben kostete. Aus diesem Grund hasste Arbaaz Singh und betrachtete ihn als kaltblütigen Massenmörder. Als Waisenkind überlebte er zusammen mit vielen weiteren Flüchtlingen und Verstoßenen in einem zerissenen Land.

Als kleiner Junge lebte Arbaaz während der Herschafft der Sikh unter furchtbaren Umständen und entwickelte sich zu einem Dieb und Überlebenskünstler. Er war ein geschickter Kletterer und ein cleverer, charmanter Bursche, was ihm in diesen schweren Zeiten oft half, am Leben zu bleiben.

Trotz seiner Talente fand er sich eine Tages in einer Situation wieder, in der er die Hilfe eines anderen brauchte, um zu überleben. Hamid, der damals bereits ein Meisterassassine war, rettete ihn und freundete sich mit ihm an. Der Assassine war wie jeder andere vom Charme des Jungen angetan und nahm ihn unter seine Fittiche, um ihn nach dem Kredo der Assassinen auszubilden und zu unterweisen.

Die AssassinenBearbeiten

Zunächst hatte Arbaaz gezögert, Hamid als seinen Mentor zu akzeptieren, da er dachte, Hamid wolle ihm nur ein neues Dogma aufzwingen. Doch als er die wahren Werte der Assassinen verstanden hatte, ließ er sich bereitwillig von ihm ausbilden. Sein natürliches Talent machte ihn für Hamid zu einem wertvollen Verbündeten und nur wenige Jahre später war er schon zu seinem besten Spion und Dieb herangewachsen.

Arbaaz erwies sich außerdem als geschickter Kämpfer, doch er bevorzugte stets das heimliche Vorgehen gegenüber roher Gewalt. Trotz allem konnte er seine Leichtfertigkeit nie ganz ablegen und brachte mehrmals seine Missionen in Gefahr, indem er unnötige Risiken einging.

Der Koh-i-Noor DiamantBearbeiten

Im Jahr 1839 erhielt Hamid den Hinweis, dass es ein Dokument mit Informationen zu Artefakten der Ersten Zivilisation gäbe, das irgendwo in einer alten, verfallenen Zitadelle versteckt sei, die vermutlich noch aus der Zeit Alexanders des Großen stammt.

Die Ruine verfügte über einen Eingang zu einem unterirdischen Bereich, der aber zu gefährlich war, um ihn zu erkunden. Trotzdem dachte Hamid, dass Arbaaz in der Lage sein könnte, ihn zu betreten. Er weihte seinen Schüler in die Geheimnisse seines Ordens ein und war nicht überrascht, als sich Arbaaz bereit erklärte, in das Unbekannte vorzustoßen, um die Schätze der Vergangenheit zu bergen.

Der junge Assassine übernahm die Aufgabe und konnte einen versteckten Raum erreichen, in dem er eine Art Karte mit kryptischen Schriftzeichen und einer Zeichnung des berühmten Der Koh-i-Noor fand, des größten bekannten Diamanten, der sich zurzeit im Besitz von Ranjit Singh persönlich befand, dem Maharadscha des Sikh-Reiches! Hamid verstand, warum die Templer sich so zahlreich im Palast von Amritsar aufhielten. Die Templer hatten die Britische Ostindien-Kompanie komplett unterwandert und wusste womöglich von den Kräften des Koh-i-Noor: das er möglicherweise ein Edensplitter war. Die Templer wollten ihn genauso sehr, wie sie ganz Indien unter ihre Kontrolle bringen wollten.

Arbaaz stritt mit Hamid über den Maharadscha, den er immer noch als Massenmörder ansah, aber Hamid erinnerte ihn daran, dass er das letzte Bollwerk der Inder gegen die Briten darstellte. Daher erhielt Arbaaz den Auftrag, den Maharadscha zu beschützen und die Templer um jeden Preis zu stoppen. Den Koh-i-Noor zu bergen, war dagegen nicht seine Aufgabe: Der Diamant galt als verflucht und lebensgefährlich. Bevor er abreiste, kaufte Arbaaz Hamid seinen stummen Diener Raza Soora ab, da er wegen der groben Behandlung des Jungen besorgt war.

Arbaaz war überzeugt, dass der Maharadscha nicht den echten Diamanten trug. Um das echte Artefakt zu schützen, wollte er es aus der Toshkhana, der Schatzkammer, stehlen und so verhindern, dass es den Templern in die Hände fiel. Arbaaz trug Raza auf, nach Bustee Ram, dem Schatzmeister Singhs zu suchen, während sie sich im Palast als Abgesandte Kaschmirs ausgaben.

Nachdem er zu dem Bankett eingeladen worden war, wurde Arbaaz von William Hay Macnaghten, dem Berater des britischen Generalgouverneurs von Indien, Lord Auckland und General Francis Cotton begrüßst. Arbaaz bemerkte die Templer-Insignien auf Cottons Brust, während Cotton seinerseits Arbaaz anhand seiner behenden Bewegungen als Assassinen erkannte. Nachdem Macnaghten gegangen war, versicherte Arbaaz Cotton, dass sie keine Feinde seien, da er aus eigenen Beweggründen ebenfalss nach Singhs Tod trachtete.

Noch in derselben Nacht wurde Abaaz im Palast von Amritsar auf Prinzessin Pyara Kaur aufmerksam, die Enkelin von Ranjit Singh. Nachdem er mitangesehen hatte, wie Singh einen Dimanten an Bustee übergab, beauftragte er Raza damit, Bustee zu folgen und die Toshakana, die Schatzkammer, aufzuspüren, während er seine ganze Energie darauf verwendete, der Prinzessin den Hof zu machen.

Pyara war von Arbaaz Charme gefesselt, ließ sich jedoch nicht leichtfertig verführen. Sie wusste nichts über den mysteriösen jungen Mann, konnte aber nicht anders, als ihn zu mögen. Im Palastgarten übergab er ihr eine seltene, giftige Blume. Nachdem er einen Kuss von ihr stehlen konnte, ging er und schloss sich wieder Raza an, um seine wahre Mission zu beenden.

Gemeinsam mit Raza fand Arbaaz den Eingang zu einem ganzen Netz geheimer Höhlen und entdeckte einen Raum voller Schätze. Eine Kope des Koh-i-Noor, die sich unter den Reichtümern befand, konnte ihn nicht täuschen, und schließlich fand er auch den wahren Schatz, nähmlich einen Tempel der Ersten Zivilisation unterhalb des Palasts. Dort entdeckte er in einem Wasserbecken den echten Koh-i-Noor und dachte schon, er hätte seine Mission erfolgreich beendet, doch Cotton war ihm gefolgt.

Tod des MaharadschasBearbeiten

Als er zum Palst zurückkehrte, wurde Arbaaz von Singhs Männern gefangen genommen, die von Cotton und Macnaghten alamiert worden waren. Der Assassine versteckte den Diamanten in Razas Turban, während er vorgab, sich den Soldaten zu ergeben. In Wahrheit handelte es sich jedoch nur um die Kopie des Diamanten, die er in der Schatzkammer gefunden hatte. Als sie von dem Diebstahl erfuhr, begann Oyara Kaur an Arbaaz Mir zu zweifeln, doch als Raza ihr den echten Koh-i-Noor überbrachte, fragte sie sich, wer dieser Mann in Wirklichkeit ist und stattet ihm einen Besuch in seiner Zelle ab.

Er erklärte der Prinzessin seine Sicht der Dinge; ihr Großvater werde von den Templern bedroht, die Indien im Namen des britischen Empire erobern wollten. Sie würden nicht zögern, den Maharadscha zu ermorden und den Diamanten zu stehlen ... dann fand er heraus, das Raza ihn weitergegeben hatte.

Pyara würde Arbaaz nicht gehen lassen, wenn dieser nicht ihren Großvater rettete. Der Assassine willigte ein, für den Mann zu kämpfen, der bei der Eroberung Kaschmirs für den Tod seiner ganzen Familie verantwortlich gewesen war.

Arbaaz konnte den Mordanschlag der Templer nicht verhindern, denn als er eingriff, ar Singh bereits vergiftet worden. Im darauf folgenden Kampf musste er sich gegen Cotton und die Wachen des Maharadschas wehren, die ihn für den Mörder hielten. Pyara sprach mit ihrem sterbenden Großvater und versuchte, mit dem Diamanten zu fliehen, doch sie wurde von Cotton gefangen genommen. Auch Raza griff in den Kampf ein, um sie zu beschützen, aber auch er wurde überwältigt. Gerade als alles verloren schien, konnte die Prinzessin irgendwie die Kräfte des Koh-i-Noor entfesseln und ein Angehöriger der Ersten Zivilisation ergriff von ihr Besitz.

In Todesangst schoss Cotton auf sie und versuchte, den Koh-i-Noor zu zerstören. Dabei löst er eine gewaltige Explosion aus, bei der er und alle seine Männer starben.

Kharak Singh folgte seinem Vater auf den Thron des Sikh-Reiches, während Pyara die Hausherrin in Amritsar blieb, wo sie inzwischen zu einem Verbündeten der Assassinen und Arbaaz Mirs Geliebter wurde. Der Koh-i-Noor hat sich auf mysteriöse Weise nach der Explosion im Palast von selbst wiederhergestellt, wurde von Arbaaz gestohlen und schürt nun Hamids Hoffnung, ihm weitere Geheimnisse zu entlocken. Unglücklicherweise starb der Sohn des Maharadschas nur ein Jahr nach diesen Ereignissen und wurde im Jahr 1843 von seinem Bruder Dalip Singh abgelöst.

Konflikt mit SleemanBearbeiten

Arbaaz SohnBearbeiten

GalerieBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Arbaaz nutze eine spezielle Version der Versteckten Klinge, mit drei Zacken. Diese konnte schwere Angriffe parieren und richtete schwereren Schaden bei Attentaten an.

QuellenBearbeiten

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